Land - und Haus - Wirtschassts - CalenderS, October.
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nicht mit in die Butten geworffen werden.Das gestreiffle oder abgeblatete Wein -und Wipffel-Futter km, man zu Hause a» ei-nem saubcrn und trockenen Orte ausschütten,weil es im Winter den Kalbern, Kalber-Kü-hen, Lammer-Schafen, Lämmern und Ziegengar dienlich ist.
In waldern und Holyungen soll mannu», nach geendigtcr Feld - Gestellung, recht
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«m besten versetzet; nur nicht im Vollmond,tonstcn güts gleich, wenn es geschiehet; undwenn manne versetzet, da sie noch Laub habe»,so verderben sie leichtlich. So lässet man nunauch die Wildlinge oder Wild-Stämme verse-tzen: Wenn man aber selbst eine Kern-Schulehat, so kan man nun die lungenStämmlein soweht Stein- als Kern-Obst anderthalb Schuh
weit m die ordentliche Baum-Schule verpstan- . ..
ze», so werden sie viel besser und geschlachter, ^ anfangen, das nöthige Brenn - Holtz, so wohlals jene fortwachsen. Sonsten kan man noch an Scheit-als Rciß-Holtz in Vorrath zu fällen-in diejern Monat die Bäume beschneiden, be- j Wo man sehr viel Bau - Holtz bedarf, kanhauen und von denen Räubern, Wasserschossen > man ietzt das schlechtere im Abnehmen desund andern überstüßigen Zweigen, befreyen ^ Monde» fällen, das andere aber in den Wäl-und entledigen; die Wunden aber mit Baum-! dern zeichnen: Denn die starcken Bäume, so zuSalbe bestreichen- Eben also kan man auch, > Schwellen,Unterzüzcn und dergleichen dienenwenn man das Gras »der Rasen um die Wur- ! sollen, können besser hernach »n December»ein der Bäume aufhauet, die aus denWur-! und Ianuario, iedoch auch im abnehmendenzeln herfür kommende Sprossen sein sittsam! Monden gehauen werde». Man muß aberabschneiden, und die Erde mit gutem Kuh-! auch vorher die Wälder wohl besichtigen, wsMist vermenget, wieder drüber decken, daß die! das Bau - und Brenn - Holtz am besten abzu-Feuchligkeitdes Mists sein hinein zu denWur-- hauen, damit nicht alles ohne Unterschied zur»eln komme. Im Frühling hernach mag man Verödung der Wälder und Vertreibung dessie um die Wuryeln ein wenig lüfften, so wach- j Wildes ausgehauen werde. Jngleichen kausen sie sehr hübsch; mau darf sie aber im Früh-! man nun Kohlen brennen lassen, so viel manling nicht wieder misten. Die Ameis-Hauffen! in die Schmieden oder sonst bedarf. In diesemmuß man nun bey feuchtem kaltem Wetter,? Menatzeuget man auch junge Birckeri. Aufoder ooch vor Tages, ehe die Sonne aufgehet,' Galli sind die Eicheln und Buch-Eckern zeitig
als zu welcherZeit die Ameisen sem beysammensind,Mit Stosseln »der grossen Schlägeln zer-Kossen und iusanimen schlage».
In den Weinbergen und wein Gärtensoll man das Herbsten oder Wein-Lesen bey gu-tem Wetter, so viel sich thun lasset, anstetieii,ohne auf die Beschaffenheit des Monden ewi-ge Absicht zu machen, wenn nur die Traubenihre völlige Zeitigung haben- Insgemein pfieget man die Wem-Lese anzustellen, wenn dieBeere zuvor durch etwan ein paar Reiffe, nachGelegenheit der Witterung, gezwungen unddünnschäligt worden, als welchen F illeS manmehr und süß-geschlachten Wein bekommet.Wenn man beym Regen-Wetter liefet, bekom-met man einen wässerigen Wem; da im Ge-gentheil, wenn d«e Lese bey trockenem undschönen Walter geschiehet, es einen edlen undherrlichen Most abgiebet, weilen alsdenn keinefremde Feuchtigkeit weder von der Ei">e, nochvom Regen dabey,sondern wie der Reben Saffran sich selbst gewachsen ist. Also, wenn derWind um die Lese-Zeit hefftig und starck ist,und ein nasser Sommer zuvor gewesen,so schlä-gst der Wind die Trauben und Beere, sonder-lich des rothen Weines sehr ab, uns wenn denndas Häutlein an den Beeren nur ein wenigverletzet werden, so läusse. 'aus, und dieWinde sauaen ihn such sehr aus, daß die Bee-re nur schlaff und welck werden, sonderlich dierothen: Da muß man denn den rothen Wun,als der ohnedem ehe reif wird, und bald zu saulen anfängst, zum ersten lassen und befehlen,daß die abgefallenen Beere und Trauben feinrein aufgelesen werden- Wie denn auch son-sten durchgehends die Traube» sauber abzule-sen, und gute Achtung zu Hoden, daß die ver-dorbene/ faule und unzeiligeTrMen vder Laub
I und reiff znmSaameii zu sammlcn-
Bey der Vieh- Zucht, weil um diese Zeitossters ungesunde, stinckenöe und schädlicheNebel zu fallen pfleaen, die dem Wehe auf derWeide höchst na chthcilia find, als soll man dem»selben zur Verwahrung des Morgens Theliactund Butter auf einem Stücke Brot zu fressengeben. Man muß auch dasselbe, wen» die Ne-bel zu starck, etwas später austreiben. Inson-derheit s»ll man mm das Vieh auf keine nasseWiesen treiben: Denn sie machen nicht nurdurch ihr schweres Eintreten Löcher und Gru-ben darein sondern es ist ihnen auch das feuch-te Grus ohnedem sehr ungesund, sonderlich,wenn di-Reiffe anheben zufallen. Man mußes aber noch nichteinsperren, oder viel dabei-ine lassen, vornehmlich bey warmem Wetter,weilen es gar leichte vorSehnsuchl kranck wird.Sondern man soll es vielmehr bey schönemWetter auf erhabene trockene Grasböden aui-treiben, damik sie ihre Sehnsucht büssen kön-nen; zu Hause aber muß man die Kühe in derWartung vor ander» wohl versorgen, damitman sie bey demKraut und Rüben »och etwasmelcken möge. Man muß auch an Kraut undRuhe» dem Mast-Vieh zur Fütterung nichtsermangeln oder Noth leiden, sondern viel-mehr Eckern vor dasselbe lesen lassen, als welchezur Mästung sehr dienlich, sonderlich denSchweinen; und kan dadurch manches Vierteloder Scheffel an Getruide ersparet werden, denman tonsten zur Mast harre hergeben müssen.Denn nun ist die rechte Mast-Zeit vor Ochsen»Schweine und anderes V>eh, ehe denn die gros-se Kälte kymmet- Endlich ist zui..ercken, daßmau nichl zu viel Schaf-Vieh in den Winterschlage,danut man mit dem Futter auskommenkönne. Wie »kill denn derentwegen insge-mein