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kanv- und Haus - Äirtschaffts-Talenders, September.
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Klee, grosse Kletten, Braunellen, eine Art von rathen, als die harten Stein-Obst-Kerne. E«
. ..... miWli aber allerley Sorten von Kernen, mua
mag sie gleich auf künftigen Frühling oder umdiese Zeit, einstecken oder säen wollen, bis zuihrer Steck-Ieit, an einem lvsstigen, doch tro-ckenen Ort, und vor den Mäusen wohl verwah-ret aufbehalten werden. Zu Ende des Mo-nats, wo das Laub bereits abgefallen, kan manschon so wohl die wilden Stamme, als die vongeschlachteten Obst - Bäumen gezielte Peltzer,auch andere schon stärckere Bäume versehen,doch ist es besser, wenn man es bis in folgendenMonat »ersparet; es muß aber allezeit beyschönem Werter geschehen. In diesem Monatum die Tag- und Nacht-Gleiche siehet manauch zu den gepftovssten Stämmen, machet siezum andernmal auf, reiniget sie, und bindet siesodenn wieder zu. Endlich ist^ es in diesem
der Stendel-Wurk, pahnen-Fuß, wilde Rhapvntick, rother Steinbrech, Kresse, Hüner-Darm, Abbiß, Majoran, wilde Endivlen,-Sorragcn, Camillen, Cardvbenedicten, stin-kender Andern, Bergmünk, GraS-Nägelein,Tüschcl-Kraut, Ringel-Blumen, Karten-Di-steln, Pappeln, Sieben-Gezeit, Roßmarin, gel-be Nägelein, wilde Ochsen-Zunge, Farren-Kraur, Lavendel, wilder Lattich, Fenchel :c.In Feldern und Waldern aber: Die Eber-Wurtz, Feld - Nägelein, Gras-Isop oder Gras-Poley, schmieriger Mangold, Moos von un-terschiedlichen Arten, als: Gemeiner Erd-Moos, Farren-Movs, Corallen-Moos, Baum-Moos; Ueine Wasser-Kolben u. andere mehr-In dem D«um- oder Obst-Garten hatni.ui nun vornemlich mit Sammlung der
Baum - Früchte, und Abnchmung des Obstes i Monat besser und sicherer, d-e W isser-Zweigezu thun: Denn es werden nun insgemein Ae-! und Neben-Schosse an den Bäumen abzu-pfe!, Birn,Qvitten, Feigen, Eastanien, Nüsse,! schneiden, als im Martio, weil die Wundenund Flieder- oder Hollunder-Beere abgenom-! tekund viel balder und getchwmder, als sonstmen, und in Verwahrung gebracht; und zwar zuheilen.
soll man das Obst ablesen, wenn es wohl reiff! In dmVvein-ZZergen und'Wttn-Gärreitund zeitig ist: Denn dieses thut am meisten soll man, so bald das Wein-Holy e>n Auge, zweyzurDauerhasstigkeit; eS geschehe darnach gleich oder drey von der Erde zu reisten ansähet, dieim neuen oder vollen, im abnehmenden oder letzte oder >ogenannte Beer-Hacke verrichten,zunehmenden Mond, nur daß es bey schönem z welche gleichwohl zuweilen gar unterlasseittrockenen Wetter vorgenommen, und das Obst - wird, wenn nur anlänglich im April um dienicht zerstoßen oder verworssen, noch sonstei^ Stöcke wohl geräumet. und die Plätze über undviel mit Händen betastet werde. Die Bors- über wohl aufgerissen worden: denn.im widri^dörsser-Aepffel kan man mit abgetrockneter ^ gen Fall kan sie ioust nicht unterlassen werden,weisser HoUunder-BIütke schichtiveis in Faß- ^ Man darss auch diese Hacke nicht ticff suche»,lem legen, so werden sie einen lieblichen Mu-! lvndern den Berg nur ein wenig überziehen/scateller-Geschmack davon bekommen. Andere damit die Nacht-Fröste keinen Schaden thunAepssel und Birnen aber, so im vorigen und! mögen. Nach vollbrachter Beer-Hacke, unddiesem Msnat, zur Verwahrung auf den Win-> wenn das Holk sich wohl in das Reissengerich-ter abgebrochen worden, können in Sägespä-^ tet, werde» folgende die Laud-Rähmeii vvü denneu von wohlriechendem Holtze verwahret ^ Wein Stöcken abgelesen, und das Wein-Holizwerden; und mag man solches auch mit an- einer Spannen lana über dem Pfahl verhaue«,dern Früchten thun, die eine dünne Schale damit die Sonne desto besser wircken könne,haben. Die Qvitten muß man ebenfalls bre-! und also die Beere zur Güte und Zeitigung ge-chen, wenn sie recht zeitig sind. In einem fördert werden. Wenn die Arbeit mehren-Gemach, wo Weintrauben liegen, faulen sie! theils verrichtet, und die Trauben zu zeitigengar bald davon. Wenn man sie aber in Hirsen, beginnen,gehet sedenn das Hüten indenWein-«der Spreuer legt, kan man sie lange erhal-! Bergen und Garten an. Indessen kan manten. Die welschen Nüsse, wenn man sie ab-! noch bey vorwährender legterArbeit die schlech-schlaget, werden, damit ,ie frisch bleiben, in ten und unfruchtbaren Stöcke zeichnen, damitMoos eingeleget und verwahret. Um diese man sie nach der Wein-Lese auöuehmcn, undZe-t, oder auch im nächsten Monat, sammlet ^ dargegen bessere an deren Stelle einsehen kön-ne. Die Zeichnung kan am süglichsten mitdurch einander zerlassenem Oel und Pech ge-schehen. Man kan auch^jetzt, so es zeitige Trau-ben giebt, dieselben abbrechen, sonderlich die
oder klopsset man die Wachhvlder^Beere vonden Stauden oder Wachholder-Bäumen.Wenn das Obst abgenommen, soll man denBäumen mit Abnehmung des obern Theilsder Erden, über den Wurtzeln ein wenig Lusstmachen, und etwas frische Bau-Erde dazu le-gen; oder, man kan den obern harten Theil,doch iedes mal ohne Berührung der Wuryelnabräumen, und wohl aesaulten Dünger darü-ber legen, bey angehender Kalte aber die Wur-zeln mit der weggeräumten Erde wieder bede-cken. Nun kan man allerhand Steine undKerne von Obst in gutes zugerichtetes Erd-reich säen oder pflanken. Man muß aber Ae-xfel-und Birn Kerne nicht zu dicke säen, wei-len sie besser Mgehen, «nd Ml s» leicht rW-
man lange aufbehalten will. Und endlich, s»man Zeit darzu hat, die Wein-Gärten ZäuneunbHeckenausbessern und machen.
In den "Wäldern und Gehölyen kan mannun so viel Holk.al« man zur HanS Nothdurfftund sonsten bedarss, hauen und fällen lassen:Denn mit dem Bau-Holy hat eS noch Zeit-Man kan zugleich das Wind-fällige, und dürr«oder andere dem Waide hinderliche Holn weg-räumen und aushauen. Um Mariä Geburt,
oder kurtz darnach, werden auch die Wälder be-sichtiget, wie die Eicheln, Buch-Ecker» oder
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