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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3457-3458
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^7 Land - und Haus - Wirtschaffts - Calcnders / IuniuS.

-erne in de^G^e aufhalten, so soll man mit

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Trampen oder Gtor-Stangen IN daswas schlagen, auf dafderFisch andern wohina-he und kein Schaden erfolge. Befinden Ii^.)-»cdTeiche, welche in freyen Auen oder Fel-dern, >>>o gar kein Zugang ist, liegen, und etwan»eqc,i trockener Merken-oder Fruhlinas-ZeilMt gar mit Wasser gefüllt, ledvch in derHoffnung künfftigen Reaens beseyet wordenKnd, nun aber beo einfallender warmer undr-ckkner Wttterung das Wasser nur mehrers«erlicren,ja wohl gar austrocknen, so solle manmcht warten, b-S dieses molae, sondern einen

ftin s.istr!wt!it,an e !N Hölülein, taucht es insWssser^iind steckt es dem Vogel in das anfge-thane Schnädelein; und las thutmzii nebenwremGeaje, taglich g?r offte, vierzehen Tagelang, oder noch langer, bis sie selbst fressen ler-nen. Diejunaen Vögel, die noch etwas anZedern entbisssi>t sind, kan man leichter anf-brinqen, als die grösscrn, denn sie sperren dieSchnabel viel eher m,d williger auf, als wen»sie jchon etwas erwachsen sind, lernen auch" liesleichter, und thun lieber, was man von ibnenisrdert und haben will. So bald sie allcme fres-sen können, gewöhnt man nein die Häuslein,

solchen T-ich, wenn er bis ausein Drittel am -tutterrundtrancketsiefleißiq.undbältsie sau-Wsserabgenommen, ausfischen, die Fijche in > der an einem kühlen, doch trockenen Ort; Will«ndere Teiche bringen, den leeren aber, wenn er-man sie aber ms Finstere bringen, so werde» sieausgetrocknet, psiügen,und nach Art und Gele- ^ anfangs darüber traurig, daher man sie destoWiheit des Bodens.auch wie es die Zeit leidet, j besser mit Wart-und Reinigung verpflege»Men, Wenn auch ein solcher Teich einen l sou- Etliche seyen sie, ihrer mit der finsternimern Erdboden hat. kan man denselben vor- i Einsetzung zu verschonen, nur in ein Zimmer,>mo mit wohlverfaultem Mist, absonderlich - wo allezeit Leute sind, und wenn sie anfangeniml kuryem Schaas-Mist düngen,als wordurcl, ivollen zu singen, so klopffet man nur mit einem

so schweigen sie

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lömmt.

solcher Teich ziemlich wieder zu Kräfften . Stecken aus den Vogelbauer,mt. Ist aber der derDunger wett zu fahren,! wieder eine Zeitlang stille; wii

will aber das nicht

IS» man nur weisse Rüben in den Teich MN,! helffen, so berupsst inatt ihnen die Federn amdie größten im Herbst herausnehmen, die ubri- i Bauch, und endlich über eine Zeit, die Steiß-

zm"aber im Wasser ersauffen und verfaulenl-sscn, wovon die Fische hernach wohl wachsenund an Fett mid Fleisch treßich zunehmen wer-de». Sonst soll man um diese Zeit das Viehin denen besetzten Teichen nicht hüten lassen,Nil es den Fisch von den Rändern abscheuchet,und in die Tieffe treibet, da er keine Nahrunghaben kan, sondern verbutten muß. In diesemNi'iiat streichen viel Fische, als Karossen, Ka-»»schen, Schleyen, Weißfische, Rothaugen:c.Bey dem Vveydwcrck ist in diesem und demfolgenden Monac nichts sonderliches zu thun,und traget dasselbe also noch sehr wenig ein:denn, ob man wohl ieyv mit den Steck-NetzenWichrein und Kdeßler oder Wachtel-Königesänket, so geschiehet es doch mit mehr Schaden«ISNWen. Doch zwischen Zokannis und Ia-»bi mausen sich die wilden Gänse und Enten,daher man sie in Seen und Teichen, im Geröh-ticht mit Neken fangen kan. Jetzt soll man>Me wilde Tauben aus den Nestern, wenn sieschvii bald stücke sind, ansnehmen, und sie mitHirje, Weitzen, oder Erbsen aufziehen, und in

„, tmem besondern grossen Gemach frey umflie-

^ lassen, damit sie können auf die Tenne,auf die Pürsche im Auguste gebrauchet^»den. Um diese Zeit kan man auch die«mem zum Vogelfang ansnehmen; manM ihnen nur ein einiges Junges im NesteWen, so werden sie ihr Nest nie andern. In-können jetzt junge Mistler, Drosseln

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^Amjeln aus den Nestern abgenommen und

' ^^ Wassers mit süsser Milch attae-?°?^cyn. Man muH es aber alle Tage an-> < ^ Mm, lonst, wenn es lanae stehet wird esund die Vogel werden kranck. Zum«lranck bindet man ein kleines Häderkin, das1.«. II. Theil.

Federn, und besprengt sie mit frischem Wasser,so ists auch gut- Hingegen die andern Vögel,die nur zu Läuffern, und zur Ruhr und zumPlattnen gebrauchet werden, darff man nichtins Finstere einsetzen- Nun kan man die junamNachtigallen in denen Gebüschen, wo man diealten singen höret, um so leichter finden, weilsie ietzv, an stak des Singens Mit vieiem Ge-schrey und Eiser, den sie vor ihre Jungen be-zeigen, ihrNest, oder ihre bereits abgelaufeneJungen selbst verrathen. D-nn diese Vögel,weil sie gantz nahe an der Erde brüten, und »snder sorgfältigen Natur frühzeitig aus dem Nestgeführet werden, damit sie nicht alle anf ein-mal umkommen, verlassen ihr Nest etliche Ta-ge ehe, als sie zu fliegen vermögen, und bleibetsolche Zeit über einer dort, verändere da aufeinem kleinen Aestlein, oder gar auf der Erdensiken. Die hell- oder weiß-färbigten sind dieMännlein, dieröthlichen aber, oder vielmehrbraun- und dunckelfarbigen sind die Weiblein,daher» allezeit die heil-farbigten zu erwählen,und mit Ameis-Eyern auszuätzen sind. NachSt. Iohannis, oder, sobald die jungen abge-flogen sind, sänget man an. mit dem Klobenden Meisen zu stellen, auch Gtahren zu fangen;Item, mit Leim-Ruthen allerhand Wald-Vo-geln nachzustellen. So muß man auch nun all-aemach die Vogel Herde ausrufen und zurich-ten lassen; Und denn noch die einheimischenund wilden Katzen auf den Feldern, wo sie demjungen Geflügel nachspüre», verjagen undschiessen.

Zu Hause muß man nun bey Zeiten dieSchenn Tennen und Pansen, auch Heu-Bo-den wiederum zu dem Neuen Zahr-W ichs u wGetraide zurästen, und allen UnM,

Staub und Wust wohl ausfegen, und wem!man sie also acht Tage frey und offen stehsulassen- soll man Lr!c.i>L«»h, welches vor dieicklt Mäufe