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xaipd- und Hauswirtscha/fts Calenders, Innius.
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^.aeet wird. Zu Anfang dieses MonalS kanL auch --och Hi'se und He.de -Korn, auchfcken^ Den spaten Lem taet man umW,.i«be« schönem Welter,^.nd der lst »e-^ialich besser als alle vorige Saaten. Wennvormittags gesäet wird, soll e? viel chender^lüheii.-als wenn er Nachm-ttaas in die Erde-mmt. Man stecket auch die .^raut-^flan-!,>> wenn die Erve vorhero von einem RegenA.,»tet worden. Die Kraut--und Kok -MM«, die man vor PßnB-n gejreccet, mns-sm am Johann«? das erstemakl u »hackt undäuffett, auch das Unkraut dabey sie,mg auo-Mer werden, damit sie fein einwnrtzeln undn »>ie jzäüpter wachsen können. Die wcisscnWen (Brach-Rüden) säet man im abneb«den Monden/etliche thun es iiü iieuenModell - die Dauern aber fast insgemein, wiesjcdazu komme», und das Wetter sich giebt.M sie gerathen ftüen, müssen sie fleißiggejatet«rden. Um ^ohannis pfleget man?chsn dieWter-Gerste zu sch-ieiden, mass«! ihr solches««rlMIicher als das Hauen. Mun muß sienicht allzusehr reiff uns überstandig werdenI«sse», denn Änst bricht sie gerne in den Halmen«n, und bleibst svdenn wohl der halbe Theil«mdmAehren aus dem Acker liegen. Wen»lieGcrste zween oder drey Tage auf dem AckerMeiiundgedörretbat, muß man fleaufbm-wn wandeln und einfuhren. Man kau nun«iich den Kümmel in denn! Wiesen sa-r.mlen,imd wenn er auf Tücher gebreitet, auszufal-len beginnet, auskwpssen. Gegen des MonatsMe muß man die zweymähdigen Wiesen nachMd nach von Stück zu Stück abmähen, damitnun iedes Theil wohl heimbringen möge. Manws aber im Mähen gar nicht anf den Mond,sliidmi nur.auf ant trocken und warmes Wet-Ittftkcn. Sonderlich sollmandas grobe undlanzstenglichte Gras wegmähen, ehe es zu har-teirird. So muß man auch die wässerigen undfeuchten Wiesen am ersten adhauen, ehe sie vonden schlag-und Pla^Reaen, so zu Ende die-slsMsnats Hauffs fallen, überschwemmet undmsauber gemachet werden. Sonsten, wennl«S Gras gehauen ist, soll man es wok! streuenM wenden, und allgemach abdorren lass'».Wenn nach der Heu-Trndte trocken, dürr-undheisses Wetter einfallet, soll man dieabgema-mei! Wiesen fleißig wässern. Zu Ende diesesMnats fänat man an, das Geröhricht undM Schilff in den Teichen und Gräben, einerMten Viertel-Ellen unter dem Wasser m it derbense aufzuhauen. Man soll abcr die Teiche«ochero m> wenig ablassen. Das ausgehaueneMrehricht ist gut, in die Mist. State einzu-muen. Um Ucsi! Zeit kan man auch die Mühl-Mre und Dämnie, wenn das Wasser kleingi,Ausbessern oder von neuem machen.
Um Lust-Garten kan man ickt meeh, wie im-^a>>, mancherley Saamcn derperennirendentnNyeii säen, die übrige Zeit des Sommers,. «Wen den Herbst, Blumen davon zu haben.M'Ii'l! man die zeitige Saamen, als von den»leiitalischen Hyacinthen, Narcissen, BSren-^ev>lem, kgnuncWl, Spgnt fder Löwen-
^ Mäuler»,Rittersporn und andern .einsammle»,und sie an einem trockenen Orte verwahren,damit man einen ieden zu seiner IZeit wiebersäen könne. Bey trockenem Wetter kan mandie sn-hen Tulipan-Zwiebeln ausnehmen, unssolche an einem trockenen Ort vo? den Män!enverwahren. Auch die Anemonen und Ranun-keln, wenn das Kraut abaetrenaet und dürreworden, a»ch die Erde ausgetrocknet ist, aus-nehmen, sie ettiche Taae an einem schattigenOrte lieaen la„en, und denn ferner ven allemUnflat reinigen, und in einer Schachtel bis wie-der zur Verpffany-Zeit verwahren. Die aros-sen Blätter, so unten an der Aloe, und i> c.»xittnoü» stehen, kan man ieltt fein unten amStamme abnehme«, und die Steile wieder mitKreide oder Asche bestreuen, und hernach denOrt mit Baun, Salbe vollends zukleiben, sowird der Stamm desto stärcker und kommet vielIabr eher zu Blumen, weil die übrigeri arossenBlätter den Sasst in sich zieh-m. Wenn dieLevccjen zu sehr in das Kraut wachsen, soll manes ihnen umher abnehmen, damit der Hery-Stenael desto eher zur Blüte qelangen ka».Inaleichen die Rosmarin fleißig von den Blu-men reinigen welche ihnen sehr hinderlich amWachsthum sind, auch öiejungen im April ge-pffanyten Zweige beneben den aittni fleißig be-sessen, und vom Unkraut reinigen- Nun-mehro ka» man einige Zweige von allerhandfremden Bäumen, als Bomeramzen, CitronenmW dergleichen' einlegen, absaugen oder eeuli-ren, auch wenn diese Bäume überffüßige Blü-ten und Früchte haben, solche adnohmen, unddem Baum nicht mehr, als nöthig, lassen; in--gleichen, was von zarten Bäumlem noch vomvorigen Monat übrig geblieben, und nun voll-kommen c-wachsen, vollends im Wachsn desLichts in gute Erde verpflanzen, und «leich de-nen übrigen Gewächsen fleißig mit beaiessenabwarten. In Ende dieses Monats kan mandie Vflantten, welche nicht lange aus der Erdebleiben können, ausheben, und alsbald w-edersetzen, als Frühlinas-Schwein-Brot,Morgen-ländischen Hyacinth, und andere bulbose Hya-cinthen, ViolWur!!, Fritillarien, aelbe Ko'd-Lilien,Heidnische Lilien und andere dergleichenmehr. Endlich kan man noch in diesem Mo-nat den Blumen - Garten übermahl reinigen,und vom Unkraut säubern, auch allerhandKräuter abschneiden und solche ausdörren.
In dem Rüchen Garte» kan man nochBohnen und Erbsen, auch Rosmarin und Ma-joran, ingleichen Spinat, Petersilien und La-ctucke säen. Weil aber dieser letztere um dieseZeit gerne in den Saamen zu schiessen ansänget,ist vonnöthcn, daß man demselben mit fleißigemBeatessen,a«ch wohl mir Auflegung eines Stü -cke Dach-Steins vorkomme. Also wird auchiektEndivien-Galataufde»Winter, wieauchCichsrien oder Wegwarten, beyde etwas dichteim wachsenden Monde gesäet, und nach undnach die schönsten Wanken davon ausgezogenund verpflantzet. Wenn die Cichonen, Pasii-nack oder Welscher Petersil, und dergleichenWiMMekckim SvMachM dichtet/ als eine
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