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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
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Seite
3421-3422
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?and-und Haus-Wirtschaffts-Calender, MartiuS.

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^»nen damit man solcher im Schneiden nicht dieHechte.Parsche,Lachse,Neunaugen, Häßlin-.»^-"komme. satten «der die Bienen keinen ge, Grnndeln, und insaemein von Ostern anmehr übrig, muß man ihnen dergleichen bis Jaesbi laichen alle Fische.

ZZey der Jagd und Vveydwerck, gehet dieRaniniel'Zeil der Hasen an, dahero an denenmeisten Orren von Fastnachten bis Bartholo-mai Hasen zu jagen und zu schiessen verboten,und ss ja ein Fasten- oder Oster-Hase zu schies-sen erlaubet, soll doch das Weiblein geschonetund nur der Rammler oder das Männlein zufallen gesuchet werden. So gehet auch die Auer-Hahnen- und nach diesem die Birck-Hühner-Faly an; und sollen sonderlich die Auer-Mh-ne in diesem Monate am besten seyn. DiesenMonat durch sängt man die Hasel - Hüner;wiewohl sie nun am besten zu sch-essen: dermjetzt paaren sie sich, und gehen sehr aerne auf ihrFaltz - Bfeiffein, wenn man recht damit lockenk«n. Die Cnten-Pürsch ist in diesem Monat

mehr übrig, mui- man ihnen seÄnder" aeben. Etliche hatt«, es nun vor^ beste Zeit, Bienen zu kauffen, und fort zuMren^ennes allaemach schon warm ist; manMß aber fe-n säuberlich d»mit »maehen, undAm! anstossen oderpoltein, desgleichen sollMnim Meißen die Bienen stocke «etzen, daß«e mir den Flug-Löcher,, gegen die Sonne i»ilcbcii kommen,wenn,iemoraens ausgehet. Ambelien ist es, wenn man sie also setzen kan, daß sien ganzen Tag Sonne haben mögen. Weil am-nde dieses Monats gemeiniglich die Raub-Bienen- da ne auf denen Wiesen und BäumenM nichts finden, sich denen Bienen-Beu-ten iu machen pflegen, als muß derHaus- Jäterinen Bienen felgenter GestaltSicherheit ver-

Mffen: i) Daß er die Stocke und Korbe wohl j ^

erfchmiere. -Z So die Stöcke oder Korbe starck, j auch sehr lustig, iedoch schiesset man nur die ein-die Pug-Löcher halb mit gutem Leimen zuma- zelnen Enteriche hinweg, und Met die Entenche/sosie aberschwach,nursoweitoffenlasse, ' - ^deß höchstens zwo Bienen mit einander heraussehen können, nnd daß er z) dieietztbeschriebe-mmassen klein aemachten Flug-Löcher oft mitBibereeil reibe. Wenn dieses bis zur Schwarm-zeit, da man die Flug-Löcher gantz wieder er-eKenmuß, geschiehet, so wird kein Korb oderi?wck von denen Raub-Bienen Noth leiden-Mm die Beuten in diesem Monat oerschmie-relwerden, muß man unten ein klein Löchleinlassen, damit die Bienen, was schädlich ist, ausdem Korb oder Stock tragen können-Vev der Fischcrey muß man um die Teiche,st keine beständige Qvelle oder andern Zuflußb'ben, sondern allein vom Schnee mid Reaen-Wasser angefüller werden, wenn Wassernüsse«sii dem abgehenden Schnee kommen, so hocha>j eS die Dämme ertragen, voll anlauffen las-se», damit sie hernach den Sommer durch wohl! folgenden Brüten billig srey lassen. Jetzt kandimen können. Gleichfalls muß man nach! man Linden-Bast zum Voael-Dohnen samm-le Teichen sehen, wo die Brüt und^der Satz^len, ingleichen die abgeworffenen Geweihe oder

Hirsch-Stangen, so in den Höltzern gefundenwerden, brennen und zur Artzeney brauchen.

Z-, Hause soll man die Getraide-Kasten undSchüttböden vor den Mertzen-Winden zuhal-ten, auch mit dem Dreschen vollends fortfah-ren lassen- Auch das Getraide noch immerzu

zufrieden- Nun kommen auch die wilden Gän-se, Trappen, welche man nur der Karren Büch-se schiessen kan, Kybitze, Schwanen, Kraniche,Störche, Rohrdommeln, Drosseln, Amseln,Nachtigallen, Bachstelzen, Schwalben, inglei-chen die Kernbeisser und Lerchen. Die Schne-pfen haben ietzo ebenfalls ihrenWidsrstrich,wel-che man aufdenen etwas sumpfigen Wiesen, daviel Kuh-Fladen liegen, mit Steck-Garnen,Hochnetze», oder welches noch besser, in Schne-pfen-Pa,?theren, oderinKleb-Garnen, die vonsubtilen doch starcken Zwirn gemacht, fangenkan. So kommen nun auch die wilden Tauben,und halten fich gerne bey den neu-angebauetenHaber-Aeckern auf,daselbst sie dennaufden Rufoder wenn man Lock hat, wohl zu schiessen sind.Die andern Vögel soll man, wie bereits obge-dacht, weaen ihres Wiederstrichs und darauf

stehet, um das Schnee-Wasser abzulassen. ImM btt Karpffen-Satz den Winter über nichtin Behältern gewesen, auch im verwichenenMonat nicht versehet worden, muß man indiesem Monat die Teiche, darinnen der Satz

oder die Brüt ist, fischen, unddieSätzlinaein,.

die Teiche versetzen, die übrigen aber verkau-j umwenden und fleißig warten, damit es nichtMi. Die Besetzung der Teiche mit eiaener Schaden nehme; vornehmlich aber noch dasBwt kan svnsten am süßlichsten im Herbst,! Saame-Gettaidig,sonderlich die Gerste auf de-Mit fremder Brüt aber im Frühling gesche- i neu Korn - Böden fleißig sieben und säubernden, damit die jungen Fische den Sommer! lassen, auf daß die Vogel-Wicken und anderesmer des Wassers desto leichter gewöhnen-1 Unkraut-Gesame davon abgesondert werden-Ae «isch -Fässer, darinnen man Fische vsr-j Item, noch serner Mehl im Vorrath mahlenMet, muffen sauber ausgewaschen seyn, und lassen, weil sich solches den Sommer durch«^sLuffthaben. Svnsten kan man auch die wohl hält. Wo der Zwieback gebräuchlich,»ich-Karvffen aus den Teichen oder Haltern kan man solchen nunmehro, und zwar, wie et-Mm und versetzen, wenn das Wetter zu Ende ^ liche rathen, im Vollmond backen lassen, mas-ves Monats sich wohl und warm anlasset, auch, sen er solcher Gestalt gleichsalls über das JahrM^uderlicher Frost mehr zu besorgen. In dauren soll. So viel Stücken Saltz, als man^>G?eit nian das Fischen unterlassen,! auf ein Jahr oder langer benöthiget, in Vor-M etwan nur einige ^isch - Reussen legen, i rath anschaffen; ingleichen noch weiterS Maltz

im Vorrath machen, aufschütten, und etwasdünne in Furchen schlagen, weiches folgende!»Jahres im Ansang zu verbrauchen; nicht weni-ger

Hessen kcn man der Fischerei, aufden Seenab grossen Wassern, desto enmaer und ernst-«cher abwarten- In diesem Monal streichen

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