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so vorher im Herbst, obwohl in klei-n'n, Maaren, hinweg gestrichen: Es sän-aber ihr Strich im October an, und ver-ilasset sie, an alle Orce sich auszubreiten!Mdeni! ist es der Mühe werth, einen be,on-ivrii Herd m schlagen, und sie mit Hauff,besten mk uiiausgedroschenen, Hanff, denman in solchem Ende aufhebet, und in Kam-mern der Mäuse wegen, an Stricken auf-war) anzukörnen; wo man das thut,sammlet sich in wenig Tagen eine unbeschreib-i-j-e Menge, von welchen man, wenn die gan-,» Kchaar auf einmahl gefangen wird, wie-derum etliche auslasset, damit dieselbe ande-re herziehen, und man in kurtzem eine»-myten oder gar dritten Zug thun könne,qm November währet der Fang meistens nochUl,' welcher darum lustig, weil er so langdslirct, und sich so nahe be» dem Haus an-sieüen lässet: müssen man den Herd gar leichtnur etliche Schritte von dem Haus schla-gen, und »us einem Fenster rücken kan. ImDecember nimmt solcher Fang aus einmahl«b; aber kaum ist das Neue Jahr vorbey,ss gehen sie im Wieder-Strich, und stellensich im Januario, noch mehr aber im Februa-m mit desto grössern Schaaren ein; zu wel-cher Zeit sie, sowohl als im Martio, da derT«amen von denen Eltern oder Erlen-Bäu-men schon abgefallen, und svnsten nichts mehran denen Bäumen zu finden, sich, aus die Er-deznfslleii, und unter denen Bäumen solchen,M Frost und Wind herab gejagten, Saamen i;«suchen und aufzulesen, gewöhnen, welches-den Fang, der such im Herbst leicht ist, noch ileichler machet. Denn man darff nur einen!MtzMN Lock-Zeisig nahe bey Eckn - Bau- >mn m eniem Vogel-Bauer hinseizen, und'Huiff herum streuen, so sammle» sie sich der-Mail daß in etlichen Tagen drey - bi? vier-hnnbert auf einmahl gezogen werden können.Zni April pflegt man mit Nutzen die Leim-Anlhen zu gebrauchen, und solche, nebst ei-nem Lock-Vogel, auf eine darzn gerichteteMten-Stange zu stellen- Im May, dasie zur Brüt schreiten, inaleichen im InnioW Zulio lässet sich kein Zeisig bey uns sehe»;hingegen im August», und zwar knanchesmahlMich zu Anfang desselben, fliegen sie an etli-chen Orten schon in die Gärten, und fallenauf das stenglichle Gras, da sie denn mit de-nen Lock-Zeisigen in Menge zu fangen sind;Mches auch im September angehet, bis dervlnch, wie obgedacht, im October seinen An-M mmmt. Er wird leicht zahm, lernet seinMermeinem Eimerlein aufziehen, und sei»m/m m, purem Hanff besteht, aus
d ^"'^der Hand und
Sem Fleisch ist gut 1» essen.
Meer-»e,s.g oder Graslein, in-' Weidenzeisig stehe an sei-»em Orte ein mehrers.
bedeutet der natürlichen Dinge Ei-M/ ' l'e nemlich ihren Ansang undscken ?"'-.ung nun dieses?wi-
'iveii-Raumes yczsset die Zeit, und wird der
Zeitlosen zzzz
Ewigkeit entgegen gesetzet, die ohne Anfangund Ende ist, wenii das Worr eigentlich ge-nommen wird. Denn sonsten bedeutet es aucheine lange, und ihrem Ansang und Ende nachundeterminirte Zeit. Diese in einer Reiheaus einander sollende Theile der Zeit, wer-den nach^dem Laus der Sterne, und sonder-lich der Sonne uns des Mondes abgemessen,und zwar hat man zum Ansang derselben,als den geringsten und kürzesten Theil denSchlag einer Puls-Ader gesetzet, welcher ei-ne Secunde heissct, sechzig solcher Schlägemachen eine Minute; sechzig Minuten, oderz6oo solcher Schläge sind eine Stunde; -4Stunden werden vor einen Tag gerechnet;sieben Tage zu einer Woche, und 52 Wo-chen zu einem Jahr; hundert Jahr sind eiltSeculum. Wiewohl in diesem die Völckerunterschieden. Denn man hat auch nur ;c>Jahr zu einem Seculo bisweilen gerechnet.Die Eintheilung dieser Zeit bestehet endlichin der verganaenen, gegenwärtigen und zu-künfftigen. Wie nun ein ieder Mensch sichin die Zeit zu schicken lernen, und dieselbe zuseinem Nutzen wohl anwenden soll; also hatinsonderheit ein guter Haushalter vor allenDingen darauf zu sehen, wie er aus der ver-gangene» Zeit sich gute Lehren und Regelnsammle, daß er sich derer bey der gegenwär-tigen bedienen könne, und seine Sachen alsodarnach anstelle, damit er in der künfftigenZeit sich keines verwahrlosten und ihm selbstzugezogenen Schadens besorgen dorffe. Undin eben dieser Absicht ist auch gegenwärtigesBuch aus den bewährtesten OecononiischenSchrissten und eigener Erfahrung zusammengetragen worden, damit man bey vorfallen-der Gelegenheit erwünschte Nachricht findenkönne, wie es nemlich in der vergangene»Zeit mit einer Sache gehalten worden, wemein wahrer Nutzen daraus erwachsen ist.
Zeit-Hanimcl, siehe Hammel.
Zeitlosen, ist ein Blumen-Gewächse, zwey-er!-?!) Arten: Die Tresen-Zeitlosen, auchNackigre Huren genannt, sind bleich-Pur-pur-sarbene Blumen, mir braunen Fäserlci»und einem meisten Slifftlein in der Mitten ge-zieret, auf glatte», braunlichen Stengeln, se-hen sast denen Lilien gleich, nur daß dieBlätter gerade Äer sich sehe». Nach derBlume wächst ein dreyeckigtes Knöpsflei»voll gelbes Saamens. Die Blumeu kom-men im Herbste hervor, das Kraut und^ dieSaamen Hülsen aber folsen allererst im künff-tigen Jahre. Derer Garten Zeitlosen »iebtes mancherley Arten, einfache und gefüllte,mit breite» und kleinen Blätter», grosse undkleine, weisse, columbin- oder Purpur-blaue,Rosen - und Purpur - rothe, gelbe, gestriem-te, schattirte, oder auch Schach-weise, wiedie Futillarien, abgetheilte. Sie wollen ei-nen guten, luckern Grund und mittelmäßi-ge Sonue habe», und in die Erde vier qvereFinger tief, und acht qvere Finger weit voneinander aesetzt, auch nicht ausgenommenxfk z werden, ,