Fahl
> 7 leise und vor Utschweissle Stangen, sonst> MI'-rMmung das nächste. Ein kurtzer,L re und dicker Hals und Kopff will durch-mit harten langen Stangen gefangenrd« man muß ihn. kurtze gerade Stan-Ä n, die über sich richten? ,o nn»; auchK-MMs F>>ust über sich gefuhret werden.^ >/n er H >rft» Hals erfordert kuri^e, Ie.se»ii-ca, woben des Reuters Faust gantz liess«?§ ael'-hret werden. Einem Pferd/ das un-l or» und Kovff, soll man leise ge-
Zahle
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Zahle,
,« Ein Pferd, so die Zunge über si« aus-i -c!t, erford.rt einen hohen Galgen, der aber?, t.r Runde ziemlich weit ist. So ein Pferd1« Maul krümmet, soll man selbigem geradeNMeii mit einem aautzen Mundstück geben.
Maul aussperren, denen ivll man kei-Üidode Galgen, sondern niedrige, gewerbige»Mücke «eben, und denNajen-Riemen se-siiwschnallen. Toden-Laden, so voller Schwie-le», ssll man ein leises Hohl-Biß geben, und^ Pferd auf die Zungen und Kinn zäumen,klmn abgeschliffenen Fuchs-Kinn soll man ei-«MSer-Kette mit kleinen wohl gedrängten«liiÄm Küedern geben, denn diese steigen nichtMl, dahero sie meistens vor alle Pferde zuMachen, Seyet ein Pferd den Kopff aufdi-Amst, und aehet durch, dem giebt manZun-B-zre«deit, uns ein paar geschweiiste Stan-p». Man kan auch ein Canlarrgen mit einle-im ftleliesWechselsweise zu gebrauchen, mil«ilch«»»iel<! Fehler könne» corrigiret «erde».k»em bäumenden Pferde muß die allergelin-W^iumung gegeben werden. In Summa,««»nß in aiiem nicht allein «uf die Posituriik Pftrde selieu, sondern auch an etlichen die-selbe nicht achten, inassen nicht alle Pferde dar-mch gewachsen, daß sie gute Positur machenltis«, sondern, wenn einem ein solches übelzwzchsenes Pferd zu Handen kommt,muß man
Ruinen, wie es dessen Kopff und Hais zu-lasset.
Zäumen, heisset auch in denen Kuchen,«ü «ba^rühcreii, ausgenommenen undkein Moscheen H'Uiern, Capauiien :e- ehek a» den Brat Sp^eß gestecket, oder auchBsehet werden, die eins zusammen gebogene«wie dnrch den Durchschnitt, durch wel-che» ds» Eingeweide heraus genommen wird,llme», die andere aber dem über den Rücken«Mden und Schnabel eui'
Zahl «der Znal, nennet man in Thürin--m den Schwany an einem Hunde.
Zahl, n?cnn man mehr als eine EinheitNeunen nimmt, und damit die Menge«°-r Grosse x,nes Dinges ausspricht, so hei»p «s eine Zahl in der Nechen-Kunst. Vis-^ bcd-utct es auch d»s Zeiche» einersM »der eme Ziffer.
nennet man, wenn ans der Zehl-Weiffe zehen Gebinde, deren iedes viertzigFaden hält, oder auf der Hand-Weiffe zwan-zig Gebinde, deren iedes aus zwanzig Fikdenbegehet, geweiffet zu finden. Zwey solcherZahlen machen einen Strehn, und zwölffZahlen ein Stucke. Geineiniglich wird nurdas grobe Garn Zahlen weiss geweiffet, weiles sich nicht so gut tractiren la'sset, noch sogeschmeidig zusammen leget, als das klare,folglich nur der Leineweber den besten Nutzendavon zu ziehen pfleget.
Zahl-Perlen, siehe perlen.
Zahn, Zahne sind kleine und sonderbar harteBeine, welche in denen Kinnbacken stecken, undzu Zermalmung der Speisen in dem Mundedienen, oder auch die Zerkäuung des Futtersbefördern, ausser diesem aber auch noch bey vemVieh den Nutzen haben, daß man das Aller ge-wisser Thiere, und zwar vvrnemlich des Schaaf-Rind-und Pferde-Viehes, daran erkennen kan:Denn die Schaase haben im ersten Jahre vcrneim Maul sechs kleine Zahne,im zweyten bekom-men sie auf den Seiten zwey grosse, im drittenvier breite, im vierten Jahr sechs, und dennheissen sie zusätzgi, weil sie keine mehr bekom-men. Ochsen und Kühe stossen innerhalb ze-hen Monaten die vordem Zähne ab, darnach indenen folgenden sechs Monaten die nächstendarben, am Ende des dritten Jahres aber stossensie vollends alle mit einander ab. Wenn sie imStillstände, sind die Zähne gleich weiß unslang; da sie aber Hernachmahls zu altern begin-nen, werden ihnen die Zahne kury, ungleichund schwartz. Die Pferde haben vierkig Zäh-ne, welche folgender Gestalt unterschiedensind: Die »ordern ^der Rah -Zähne stehenvorne im Maul, und zwar oben sechs undunten sechs, aus welchen zwvlssIahne», nebstdenen vier Hauken-oder Hunds-Zähnen dasAlter eines Pferdes erkannt wird. Hernachsind der Stock -Zahne zwölff unten lmdzwoiffoben, mit welchen das Kauen geschiehet,denn so bald ein Fohlen gebohren wird, hates alle seine Zähne, ausser denen vier Haa-ken - Zahnen. Wenn nun ein Fohlen in dasvierte Jahr gehet, (bisweilen geschiehet esauch »or dem Ende des dritten Jahres, aberaar selten), so fangen dieHaaken-odcrHunds-Zahne an zu wachsen, an welchen ms» dasAlter eines Pferdes gar wohl erkennen kan,(siehe xi-k. 1, 2, in der k°lx.und5-'ttw. 4, in der rizz. k); denn ie jüngerein Pferd ist, ie schärffer, kurtzer und dünnersie sind, ie älter aber das Pferd ist, ie vollkommener, grösser und runder dieselben wer-den: Deswegen in diesem Paß sich für demBetrug wohl Krzusehen, weil man sie dünn undspitzig feilen kan, damit das Pferd desto jüngerscheine: Allein man darffdieselben nur inwen-dig beareissern sind sie glatt und eben, so sindsie gefeilet worden: Denn die von Natur jungeHäaken-Zähne sind inwendig nicht glatt, son-dern haben Gruben oder eine Höhle, worbeyi'üi.--! diesen Unterschied wohl inercken k-n. Ja,etliche schlagen ihnen solche Harken Zahne gar
ans