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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3275-3276
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Witterung

Witterung Wochen halt«! Z-/6

diejelbiqcn «rossen Theils an dse LagederOr-Ss- und derselben besondern Umstanden, ob siehoch oder niedrig, eben »der ungleich, mitWassern, Wäldern oder Berqen' und vonwelcher Seite umgeben, bangen, rvrffte wohlDaraus mit Gewißheit n'cht in gemein / sniZern nur aus ieden Ort besonders aeschloffeuWerden könn..--!. Siehe ?lbend-Rotl?e April,Abend-Stern, ?lugust-N?onat Die aewis-feste Witterungs-"Vermutnun^eu kan uianMN denen Aeichen, welche die Thiere. Vö<>el,?a allerley Gewürm und Ungeziefer,«« sey durchihr Geschren, oder ans andere Weise von sichHeben, haben: Denn diese empfinden die Wer-sndenuig des Wetters gar genau, und können«lso gedachte Zeichen denen, so iieißia darauf«lercke», gvte'Nachrichtgeb-m: Wiewohl sol-che Vorbedeutungen gemeindlich dem Erfolgfs nahe sind . daß man sie wcht allezeit nachWunsch zu Nutzen machen ka»? .Die Vermu-tungen, we'che --i-s .'ewissen Erscheinungenin der Lnfft »e. inaleichen von denen Thieren-Vögeln, ,>'isch.n - U'igezieser abgenommen

immewährenden Frauenummer - Calenderzusammen getragen. Im angehänaten Haus-(s',ilender ist auch viel an.-emercket. Meinn'enn man eine etwas gründlichere Nach-richt haben will, so kanm^n die zu Iranck-furt an der Oder r 4Z bey Conradi deutschheraas gekommene Physie merckw. Nachrich-ten von Witterungen des v, Gveirschbrauchen.

Witterung/ heissen auch bey der Iäaereydie Auodünßungen, so die wilden Tkiere vonsich iasse» und von denen Leit-und Spür-pun-ben w chraenonnuen werden,wirteivald. siehe Rirsch Vogel,wiktdum, wikthum. Siy, siehe Leib«Gedinge.

witwaldlein oder Witwerlcin, iß ein

kleine? Vv«ei. am Kovff und aanye» RückenAschen-blanlicht, am untern Leib aber von derKehle an, bis unten ans sehr weiß; das Schnä-be'iein ist schwars, und der Schwantz hat dieFarbe deSRäckenS; die Füsse sind auch schwär«.Männlein und Weiblein haben einerley Farbe-

Werden, sind deretts.elwnaer Orten angefüh- An der Grösse gleichet dieses Vögelein einerretzhier wollen wir nur derer/emgen, so man : Holy Meise, dreh mag es etwas langer seyn,son leSiosen Di"gen adiunehms» pfleget, Mel- >als dieieide, zumalen der Gchwany auch vielKuus thun: Wenn das Gemäuer in denen > länger > «ssiehet, so hat es auch viel grössereHäusern zu schwitzen ansänget; wenn sich der i Augen als d. - Meisen-Geschlecht zuhabenMas aus denen Rai-chsänaen »nd Feuer-Mä»-' psieaet. Es brütet im Gebasche mehrentheils«m vsn selbsten ablediget und herab fället;! an der Erde, ziehet zur Herbst. Zeit mit andernz»enn dieLichter spn'chen und duncke! brennen, Vögeln hinweg, unv ko-umet mit der Nachti-

als «ölten sie«erlöschen; wenn ein Kreis mirAllerley Farben, wie ein Reüenbogcli um daSLicht erscheinet, und die Fi-nnme daran dun-?ei oder schwartzlich scheinet; wenn das FenerÄaß brennet, und an denen dabey stehendenMannen, Töpffen und Kesseln viel FnnckenHängen; wenn der Ranch in der Feuer-Mauer»der dem Schorstein sehr dicke ist, und nichtZerne hinaus will; wenn das Saltz seuchtwird; wenn die Spinneweben in der Wind-Kille umfliegen; wenn die Blumen starck«nd weit aus denen Garten und Wiesen rie-chen ; wenn die Saiten auf denen InstruMeuten sich^selbsten anziehen und sxrme.en;«emi dieThüren undSchlösser sich übel schlies-set!, unddasHoltzwcrckaufgvilSet, auch Tische,Kasten, Schrancke unddergitichen sonderlichdie von Eichen Hol» gemacht sind, offt knar««n und krachen, als wenn sie reisten wölken;wenn ^das lederne Riemwerc? eiuschrumpffet,ANd korper wird; Wenn der Klee seine Blat-ter schliesset und zusammen nimmt; wennDer abgehauen liegende Roggen knistert undVlastet als wenn man einen Halm entzweybräche; wenn die heimlichen Gemächer mehrals sonst stincken; dieses alles denkst aus Re-gen. Wenn das Feuer im Winter rölherscheinet, als es an sich selbst ist, und die glüeu-

gott wied.r d> es sein kartz erschallendes Ge-sänge anstimmet und in denen Stauden zuwei-len 'ast wie eine Otter zischet, so, daß mannicht vermeinet, daß es ein Voael sey.

Woche, ist in der Z. it-Rechuung eine Zahlvon »leben Tagen welche Eintheilung von derKchöpmng der Weit ihren Ansang genommen,und bis ausdiese Zeit bey den allermeisten Völ-kern des aanken Erdbodens beybehalten wor-den. Ein Zahrbestehet ausser dem Überschußeiniaer wenigen T>i?en und Stunden, in zweyund funsiziq Woche». Man braucht auch die-se Eintheilung der Zeit in der Wirrschafft zurOrdnung und Abtheilung der Geschaffte, in-gleichen der Ausgabe , z. E. Wochen-'^ohn.D ,her kommen auc>) Wochen-Zettel, wöchent-liche Ertracte-

vvochen Kairen, in Wochen liegen, ist ei-ne Redens Art. welche von denen Weibern ge-brauchet wird, die von ihrer bisherigen Bür-de entbunden, und alsdenn au Krckfften sichwieder«!!! zu erholen, etliche Wochen mit au-ter Wattuna und Pflegung wohl in Acht ge-nommen werden damit sie diese hernach miteinen, srölichen Kirchgang beschliessen kön-Bey diesen Umständen pflezen man-

nen.

cherley Sachen vorzukommen, welche inSge«. , . mein hiervon ihre sonderliche Benennuna er-

de Ävhlen übermäßig Feuer-roth und blanck lhalte», übrigens aber meistens mit ausserm-tind, bedeutet es grosse Kälte. Wenn die! deutlichen Am'vuk und qierattz versehen sei«,F!an-!iic eines anaezundeten LichteS stille und j als da ist die Wochen Stube ; das wochm-vhne alles Sprühen brennet, so ist dieLufftzu Serte; die Wochen-Ranne, worinneneintrsckencm Wetter geneigt. Von der Witte ! mit Zucker und Citronen angemachter Beinnun findet man, was die alten Anmercknn- - denen Gevattern vräsentiret wird; voi diezeu d«« meiste >.ü dem Erfuttischen^ Wochen Fchc-, und hie Sechswöchigem