Waid
Waid-Asche Wald
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" nicht gar zu dichte streue
^ der das Erdre.ch/echt w-^r und mürbe machet, so ist es deiro besser,5/d-m m»r man einige Tage warten, und«^....„r Nach Ostern muß
n- »"/rlntt^ficißi" auSjäteii, damit der Waidkönne. Dieser wird in eüieminaeer!
v». Tage — ,.. „.„.......
>.n»°r^hiiui!is reiff, wenn die äusserste»! sen, so wird man solchen im folgenden ^abre^ner'ansangen selbe zu werden, als-1 abnehmen können. Durch den Waid'wird».m wÄ er mit scharssen Eisen am ersten das Feld ziemlich ausgelauget und mager ge-« den der Wurtzel abgestossen, mit brei- machet. Wenn der Waid zum Färben ange-..7«,ndkö'benaus einem Haussen zusam-j setzet wird, sindet sich darauf ein Schaum,n -n «lMen, aus Wägen zum Wasserge,uh-i welcher abgenoitnnen, getrocknet, und unterili'ind reine gewaschen, hierauf den dcnen^ dem Nahmen ^va!-d^I>nne gehalten wird-
Gehet , gut, weil dessen Kraffte und flüchtiges Saltz' schon ziemlicher Massen wea sind. Diejeni-ge, io später und lange nach ^!ich!messe in derFasten-Zeit die Felder zur Waid -Saat vflü-gen genieise» nur zwei, frndcen. Das fol-gende Jakr wird in diejeniaen Felder, d- nn-nen der Waid gestanden, Gerste gesäet. Da-
man
^nuchscn könne. Dieier wiri? in e.nem! nen oer Wais gestanden, Gerste- mn r die.'mal.l ein-eerndttt; das erste seine man Saanie» verlanget, muß man teyÄmrd er v erzehen Tage oder dre» Wo- der dritten Erndte ein Stucke dazu liegen las-
z-M>'blenan einem trockenen Orr auf
Kl.
^nÄiüttct,ausgebe »nd mit einem^ten m'cy-bis dreymahl gewendet, dani'.lBlätter welck werden. Es mus? aber bc-li-M liuc Wetter dabey seyn, denn bey un--SaMM Wetter, da es bald regnet, baldmeder mckm ist, wird er gar leicht schwartz«nd mdirbet. Wenn nun die uberflinnge^«cltizkeil herous aus dem Kraute, bringetM» es.ms die Waid-Wühlen, deren manMlMene jn Thüringen siedet, lässet eSt«sÄS i-rsicssen nnd zergvetschen, schlaget^ »«eiischends auf Haussen, und ^rm-ret esjiBalleii- Diese werden auf Hurten vonWsen an die Sonne geleget, getrocknet,B ms einem Boden Ellen hoch auf ein-M geschüttet, davon sie sich erwärmen,
Sie ist schön blau, und wer sie nicht kennet,kan sie vor Indig ansehen.
Waid-Asche, Vvc»dt-Asche, bestehet auscalcinirten Wein-Hefen, und führet diesenNahmen nu»' deswegen, weil sich die Waid-Färber derselben bedienen. Sie soll frischund in grossen Stucken seyn, auch einegrün-lich-weiss-- Farbe und salizia-bittern Ge-schmack haben. Die meiste wird aus Franck-reich in grossen Fässer» und Einschlägen zuuns gebracht, und sowohl, «ie ersehnet, vondenen Wud-und Indiz Färbern, als auchzum Seiffensieden gebraucht.
walchcr-'Holy' siehe Treibe-<^sly.
walck-Haare, die man in dem Wa!ck-Mühlen der Gerber und Tuchmacher be-mmchen, ftarck einschrumrssen und Stein-> kömmt, geben sine gute Felder-Dungungwi «erden. Hierauf werde» sie mit star-1 und sind weit besser dazu, ais die gcbrauch-!m bilkernen Hämmern zerschlagen, wieder ^ te Gerberkohe.
in eine» Haussen geschüttet, und mit Wasser j 'Walck ZNukle, ist eine besondere Art vontch«W, daß sie aufs neue über einander j Mülilen, dsxümca Zeder, Tuch und andereiihim, dis das Wasser verrauchet, und der i Zeuge «ewalcket, das ist gestampffet, und zu
KliiM imder hart worden- Solches wirdM dritten mahl wieberholet, bis eine tüch-lMffarbe daraus bereitet worden, die so-in Wer geschlagen wird- Diese fär-K111 und vor sich selbst blau, ist aber auch«Grund der schwartzen, und aüer andern«telen Farben, und wird von den Schwartz-w Waid - Färbern zum färben der Wollemauchet. Wächset der Waid zum andern«dle.wieder, so jätet man ihn nicht, wiel«. erste mahl von dem llnkraute, sonderndie Schaase auf den Acker, daßW.U"kraut abfressen, und dieses schadet! ^ denn d.e Schaa-
iiiÄn? Nachläßigkeit zu langei-» "°ch denen Schaa-
«s»... Wochen nach der ersten ErndteÜ» mi- auf eben die
Mnl -n abgeflossen oder ab-
'«Ä i/ "icl Wochen,
>»die Witterung favorisiret,
w> dritte» m ' ^ geschwinde einfällt,^ diese letzte Ernd-
^!"?cn ^^!,'^ sowohl aus Mangel derDv'i -1 weil die Zeit zum
«'»ick is?. f ^.^alt-i, Wassers, nicht so' der »Laid färbet auch nicht so
der gehöriaen Lmdigkeit, und damit sich dieHaare zuiammen ziehen, gebracht werden,Siehe Mülüc.
1-vaid. ist eigentlich ei» offener, weit-um-sanaener, mitOber und Unter-Hoitz bewach-sener Boden, der Forste und Höltzer in sichhält, daraus die Nutzung an Wild, Holtz,Mästung und anderen mehr zu gemessen ist.In genuinen Reden aber heißt eine iede sehrgrosse Flache Holst ein Wald- Bey Er-kauffmig eines Land-Gutcs, worzu Waldun-gen gehören, hat ein Käuffer nachzufragen,öder, welches am sichersten, selbst in Augen-schein zu nehmen: Ob sie ausgevdet oder ingebührlichem Stande? Ob sie einen gutengewächsiaen Boden habe? Was vor Holtz dar-innen vorhanden, ob es Brenn - Bau-oderWerck-Holtz sey, so den Drechslern, Tüchern,Wagnern und dergleichen im Holtze arbeiten-den Handwerkern tauglich? Ob Schindelndarinnen gemacht, auch Latten, We n-Pfah-le, Hopffen-Stangen, Reiff-und Darrhor-den-Stäbe zehauen werden können? Obfruchtbare Eichen und Buchen zur Schweine-Mast vorhanden, und n?ie viel Schweine ohn-gefehr alljährlich darein geschlagen werdenkönnen, und was daraus zu losen? WieXx z ffarck