Wachtel-Ml'ffem Wadicke Z070
U>achte!-Psciflein, ist eine besondre Artvon Lock-PfeiKeiü, aus Corduanoder andermLeder , und einet beiuernen Rohre zufammrilgesetzt, womit derWachiel-Russ durch blossesRegieren nur den Händen nachgemachet wnd.Man nimmt darzuKaken-Hasen- overSlvrchs-Beise, oder in Ermangelung derselben, dieBeine von Gans-Flügeln, macht in derMit-ten des Beuile-ns ein Loch, verstopffet es mitWachs, und versieget dasselbe nage beym Lochmit einem O.'.'cr-Hvltzlei,-, damit man pfeissenund den rechten Ton anstimmen möge. DasMissen-Säcklein wird aus Corduan oder ge-schmierten, angefeuchtetem Leder etwü zweycrqver Finger breit aeschnitteü und zusammen ge-nähet, und über ein rundes, vhugesehr einesFingers dickes Hol!^ gezogen. Dieses Hott;wird, so weit das Köpften, werden soll, bis aufein weniges um und um abgelöset, und dannmit einem Faden fest angebunden ? hierausjchnitzetmcm cm breites Holylein, um darmirzwischen dem Säckiein und runden 5)oltz,so der-gestalt c-^gebunden, da<? es gegriffen'werdenkan, die galten oder Wachtel zu stossen, damitwird nun die Wachtel gestofsen und mir einemZwirns-Faden gebunden. Dieser Falten undWachteln macht mau so viel, als das genähteSäcklem ertragen kan von sechs bis auf achtoderzwslss, bindet es fest, lässet es trocken wer-den, schlaget und poliret es aus, wie die Mes-ser- Schmiede die Messer-Scheiden: Dennvindetmandas Gebinde auf, drehet das rundeHol», darüber die Wachtel gebunden, also ab,daß das obere Theil oben am Knöpstein am Le-der bleibet, streichet ein wenig Fett oderBaum-Oel mit einer Feder inwendig hinein, damitdas Beuteieiu aeschmeidia werde, und bindetdas Mistem mit einem Faden fein dichte dran,damit keine ^ussi herausgehet. Hinten au demKopss des Beutels wird ein doppelter Zwirus-Faden gedrehet, welcher, wenn man schlagenwill, gezogen wird. Im Schlagen ist es ge-bräuchlich, das Aftisiem in der lincken, unddas Säcklem oder Beutlet» in der rechtenHand zu halten.
Mt sich einen Schrittoder etüchezurück, und ^vacke, Heisset sonderlich in dem Berg-Bauschlszet zweymal ais das Weiblein,aber ja nicht ein festes, rundes Gestein,Mit einer festenHanr,mymal, «ie die Männlein zu schlagen pflegen, ,xie mit einem Harnisch umgeben. Daher»l? Aet das Mannlein, in Meynung, es habe! werden auch die zuweilen im Felde liegende,mWeiblemschlagxnhören.demRuffnachund! „ud össters manche Pflug-Schaar verderben-Mt!> darüber in das aufgestellte Wachtel 1 de ausserordentlich grosse Steine, auch Feld-
'lv^ckcn genemiet. Diesen, wo man sie nichtetwa höchstnöthig M einem Grund-Baubrauchet, kan am besten beygekommen werden,wenn man sie mit Pulver in kleine Stückezersprenget.
Wadieke oder auch Milch-'Wasser, wirddas erste Theil der Milch genennet, welcheskühlender und feuchter Natur; weites aberdarneben etwas Scharffes, Saltziges und Ni-trosisches bey sici'führet, so spulet sie auch ab,verdünnet undsühret, sonderlich, wenn etwasZucker darunter gemischet wird, gany gelindeund ohne Beissen ab. Wie denn auch in denMilch-Curen bisweilen statt der vollen M»lck>.
Wachttl-Esrn
^ ^Il^'IuTweichcs man mit denum ibres Schla'cus wiüeu, gernemu« dcrsell - oben ossen, und nur m.t« Ä> bleckt seyn, dieweil «e i-ck, !vnst""ÄÄerstvsscn. Das Fleisch dcrWach--war l!o„ den Allen vor m-geM-dundworden/ denen t?ber von reuuud rsxrcchei. wird, absonderlich ze-e cMr n-edl-ch- ^ x. -s-.Id-esummst der Nebhüner. Sie werden
ttcckm .lepstücker, ausgeweidet^ ae-
?k ' Ran thut sie auch m Är^st-^up-schicken s.e)',ch auch wollen dle Pa-^ - da mau ftlbiae, wie ,un eM In der Artznen dienet allem das ^ett,Flecken der Äuaen wegzunehmen, uno sie»e zu machen. ^
,1'achtel Saru oder Steck-Sarn,^st e»!
Garn, welches bey dem kleinen Äogel-w'Äwucht, und denen Wachteln damit ge-si'i>t!!»li'd. Ran befestiget es an kleine Fur-' M>che »et, einigen Griffe, von andernMqpülen oder P^i)l-Hö!ylein geneiiiiet»i-kci, inib steckt es damit in die Aever und-»Nr Die Wach:el-<«arnc hat man von oer-s^ichem^arbe, als grün, bunt, Erd. färb oderael'M lüdererstenKorn-Schone,unduide-mMftn sind diegrüneu gut, wenn aber dasMümcdariimei! wachset, die bunten und soiWasGclraide färbet, alsdenn die Erd-far-tmeii »ud aelbcn. Wiewohl die grünen venMneli diirchgchends vor die beste» gehaltenUidc» indem i>e nicht allein, weuudieAeckermckiimnz» gebrauchen, sondern auch alSdenumchlciiiieii qenufiet werden, wenn das Getrai-lemriklich reiff, als welches, ob eS schon denenHol!«nach gelb siehet, doch unten gegen demB«de!i zii,voii dem Unkraut gemeiniglich auchdie viine Zache von sich blicken lässet. Wenndie Wachteln schlagen, so folget man ihremsschlMi nach, bis einen bedöncket, dast manliche bey ihnen sey,damit sie dasWachtel Bseif-leiii sch!aacn hören, alsdenn stellet mau dasWachttl-Garn qver über die Furchen, geradewf, bücket sich fein nieder in das Getraibe, be-
Emn,m»elcheues sich selbsten fanget und vermcke^ Mnn ^nyelne Frucht ste-
«t, stellet man die Wachtel-Garne, so viel manM oder deren hat, machet eine Schnur miturp-sedttn, und bindet unter selbige Schel-Die>e Schnur lasset uiiiii von ihrer'«eyeimachdemgerichtetenGärnIein uiick,!evm, und weil die Wachteln dem Geräuschee.ntst'chen, dem Garn zu-»-ö'gekugen.'' S« darein und
' ^"nd, siehe vorstehenderWachtel-Lönig, suche Scknerff.