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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3057-3058
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Waage Waaren^

Wachholdsr-Baum

Z->;»

" .» m?n allen muß der Balclen nachMAs.» ^r Grosse und Last, dk darauf^ »/^'werden so«, genügsame Starckehi-kl^ de"lchse--- und Anfüge-Puncte daran'Ä't ^ ff »nd nebst denen Pfannen r--.>t

M^^nders beschaffene, sogenannte Schn-U-ra.g-, ."g>c'Äen die m,t einer F-der an

-,t des Gewichts versehene Sack-Vv..ane,

?->,» man hier an seinem Orte beschrieben,a^er eine volWndize Nachricht von a.-Arten derer Waagen verlanget, deralei-E die probi .'-Aold-perlen-D-a» i m U'aagen. wasser-waanen u s. s,

B -in-r '-den ihren Nutzen und Gebrauch,»?-»» >kre ffchler und dererselben Vcrbes-li !i> untersuchen begehret, der tan hieb-M «Icilpolds uachlchla-

Itti.

N'a.ige, heisset beym Fnhrwerck ein zn-nckltteS Stücke Holtz, so hinten an der«>i!>ele let nürd, und an dessen ie-iem H>de ein besonderes Ortschsit hanget,dars» hie Sträiiqs geschlagen, und die Pfer-de ?dcr Schsc» einaespannet werden. Die^a.ae, so m-m, wenn mit vier Pferden ae-vornean die Deichsel leget, wirdIM Aiem-Waage genennet.

1V.,anc-VaIcke, heisset das lange Stückem Ser Nila«, so in dem Waag-Gerichts - !lt >>xd an dessen beyden Enden dieecMkii, darinnen die Waaren und das Ge-richt Mii einander geleget werden, hängen.A^rrechtenvrvkortionirlichen Ab-und Aus-!>ies^ Ha'.ckens beruhet die Richtig-st der Waage; ist aber dieses nicht, undW tt eiüveder an einem Orte zu viel undm Mm ;u wenig Eisen, so ist alsdenn alleAM und Muhe an dergleichen Waage ver-Wie man sich nun bey Ab- und Aus-ld >>unq Kitts iealichen Waag-Balckeiis zu«ühaite^ lehret ^cupolds!- z: S

Waaren, heisset man zwar überhaupt alle->WIVN beweglichen Sachen, womit Han-->md W-ndel, Kauff und Verkauff getlie-kn wird, und welche kurtz I'orhero, ehe noch^ seschlosssn, dem Verkckuffer eigen-Wnlich waren. Allein eigentlich heissen esMe bwealiche Sachen, die man an einem''^''FewFen Zeit zudem Ende^"lch ffet damit man solche wie-^ brauchen, zur Iepmilichkm aegen einen Miau, Ge-?ti G-schr, Vorschuß

dl ^ ^ verändere davon

'"dämmen ohne Mühe findet,^ Dasist dereig?i!lli-

«!«j ^d>ect. womit es die Ka »s-

tu er! N"n !)aben, um solche

M« . b »°"l>eilhafft.g an

^^'d'ilet^.""^daMt zu gewinnen.>» kostba -e ^ "'whe und verarbeitete,

MSIemen., scice.ie, go !d -unv silberne

Jena, ingleichen dieGrütz-Waaren zs. und ingrobe, die man beug,--unenSchiffs-Ladungenund Fracht-W»geiis voll anzuführen pfleget,als Lsder, Pvtasche, Talck,' Thran, Speck,Eisen :c. in verderbliche und «nverderbli-che> in zugelassene c^rrente, die nemüch mdes-?)!enschsn te>besNahrung und Nol'»d»rssr,auch zur vergönnten Lust und Ersotzlichkeitd'enen. und zur Ehre des Scbörffe.'«,'zu Er-haltung der Gesundheit, zu 'lnterscheidunzder mancherley Stände und Ordnungen, in-gleichen zu Erhaltung der Ruhe nnd zu Bc-schüsung der menschlichen Gesell schasst gantzunentbehrlich seyn, und denn endlich m con-trebande, welche zu führen von derObriskeitans erheblichen Ursachen untersaget und verbs-fkiiworden; daherv dergleichen, wenn siedeinoyngeacht zum Vorschein kommen, nicht nurder Obrigkeit anheim fallen, sondern noch dar-zu auch wohl diejenigen, welche sie verkaufenwollen, mit Straffe und Busse beleget werden.Mehrere Eintheilunaen siehe in MarpergersFragen von der Kaussmannschasst,

Vvachboldcr Daum/Raddrci.Rrammets-oder Rrannewet - auch Reckdolder-Baumgenannt, ist eine Gattung des Tangs!-Hol-zcs, so mehrentheils niedrig und "zu einemStrauche, an einigen Orten aber zu einemziemlichen starcken Baum erwachset. Er hatkleine, schmale, spitzige Blälter, bleibt immer?rün, und bringt im Mayen, an stat derBlüthe, kleine, leichte, gelbe Kätzlem wor-auf, wenn diese verfliegen, die Beere fslgen,in der Grosse wie Erbsen, die anfänglich grün,lüsdenn braun, und endlich duncke! - blau,oder schwary werden. Man findet auf diesemBaum oder Strauch zu gleicher Zeit Blüthen,unreiffe und reiffe Beere, und was Heuer, blü-het, wird erst aus den Herbst des nächstfol-genden Jahre« reiff; was al?denn nicht vonMenschen abgenommen, oder von Böge!» ab-gelesen wird, das bleibet bis m das drittelahr fest behängen. Seine Rinde ist wie desWein-Stocks, sein Hvltz fest, harr, kleiuia'hrigund wohlriechend, sonderlich, wenn es imMayen gehauen wird. Man braucht es zualierliaiid zierlicher Drechsler-und ein icleüterTischer-Arbeit. Dieser Baum liebt einen ber-gigen und sandigen Boden, wie das andereTangel-Holtz, und wird um seines Nutzenswillen vielfältig in den Gärten, und zwar inden, schlechtesten Boden, darinnen er am lieb-sten wachset, erzogen. Der Saamen gehetin acht Wochen auf, und darff das Erdreichdazu weder gedünget noch gewässert werden.Wenn man die Wachholder-Staude zu ei-nem Baume ziehen will, muß man sie vonunten ausschneiden. Die Wachholder- Bee-re haben ihren vortrefflichen Nutzen in derHaushaltung, indem daraus entweder al-lein, oder mit einigem Zusatz von Wein-Beeren, Kirschen, Pflaumen, auch etwasGewürtz, durch Abgiessen frischen Wassers,wenn solches damit vergohren, ein gejunde»und angenehmes Geträncke verfertiget, auchans den blossen Beere» mit Wasser auf ge-vu, wisse