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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3049-3050
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Vorlauff Vormähder

Verrath Vorreisser zo;o

-mahlet, damit man eines ^yelisL ^ das F-u-r unter der Blase,? ^ Bmm-Aeu!! zu dingten, und^ n Tbeils, wenn das Abgezogene7sLus, Üb-ge^ nicht so verfliege.

° vselauff, b'Mt dasjenige, was aus dem,^- M den Trauben, ehee noch ge-"7'/. ot» attreten werden, von selbstenZK und den besten Most giebt- Siehe

heiss-t auch der sta'rckste Bran-.L ° im Ansang aus der Blase her-Al M. Siehe Drandewem-Srenne-

^ailmen, heistan einer Tafel, wo traeti-wird, diejenige Verrichtung, da entwederdcknderer darzu bestellter Vorschnelder,,M Hau« Vater, oder wer sich an des-müt am besten dazu schicket, und es v«ytcki die vorgeschnittene und zerleget- Spei-siMerdie am Tisch fitzende Personen ge-m aMhiilet, Dasjenige, was vornem-dade» in Acht zu haben, ist folgendes:L« li-miich derjeniae, so da vorleget, nichtm m mid vor sich selbst gar reinlich anM» Kleidern und leinen Zeug, sondern,daß »auch jedesmahl auf reinen Tellern dieAM Wsentjre, saubere Messer, Gabel undMI habe, »m die Speisen damit auf dieMrjiile.ien, und mit behöriaen SosseoderBlühe zu üdergiessen; zu welchem Ende ge-dichitt ivssel von einer besondern Grösse, da-»tdst der Brühe das ein und andere dar-iw aiiacrichtere Allerley Portion-weise zu-welcher auch daher ein Vorlege - oderPoraze-Gffel aenennet wird; sonder» ermiich himxschst mit aller Bescheidenheitind iiWMuügenem Gesichte der vornchm-ieii Mm a» der Tafel zu allererst entwe-kr das bejieGtückgen aus der Schüssel, oder»n, solches präsentiren, davon man gesichert,mesmi derselben am meisten beliebet wer-^ Darauf hernach die Ordnuna der Perso-M nach deren Stand und Alter wohl inWzu nehmen, und wird, wenn ein TellerMttii ersten oder vorhergehenden nicht an-«»Mn, sondern abgewiesen werden solte,««dem nächstfolgenden überreichet. Wel-?i"er ""d der anderenli ^ ""d schmackhafftigste

N?ebl>lten in werden, dieses ist bey der«Sache insbesonde-!«e ""Zefuhret worden; was aberdes Vorschneidens annoch zu geben-

Vsrlos, suche Feder-Spiel.

derjenige unter denen>»»--!<« 5 denen übrigen bey Abmä-L ^^"uung des Gerraides

bauet. Er ist schuldig^-dl U uVerwalter den''>°"sol" r> die Mahder hauen

Widleib n>en iu bestellen, die

»-lve-idkn, oder zu jpät an p.e Arbeit

kommenden, zu notiren, damit ihnen das so-genannte Säume-Geld an ihrem Mahder-Lohn abaezoqen werde» könne, und selbige zueinem reinen Hieb ankalten und anweisen;vor welche Mühe der Vorniähder jährlichenvon der Herrschafft eine gewisse Ergötzung zugemessen hat-

Vorrat!), wird in einer Haushaltung alle»dasjenige genennet, was man sowohl an Grei-se und Tranck, als auch ausser diesen immer-zu darinnen benöthiaet ist, und dchero zumkünfftigen Gebrauch ausbehäll. Nun ist eSein nicht geringer Vortbeil, wenn ein ordent-licher HauShalter jedesmahl wenigstens s»viel von denen Sachen vorrärhig anschaffenkan, als er in seiner Haushaltung jährlich be-nöthiget; doch wird auch kienu nicht nur ei-ne gute Wissenschafft erfordert, wie langenemlich eine iede Sache, so er im Vorrathanzuschaffen gedencket, gut und unverderb-lich bleiben könne, ingleichen wie und aufwas Art ein jedes vor dem Verderben zu be-wahren und aufzubehalten, sondern es gehö-ret auch hierzu, daß man bey der Zeit in Ein-kauffund Anschaffung solcher Dinge eine klu-ge Wahl zutreffen geschickt sey, ausserdem sonstder Vortheil verlohren, und die Sache zumSchaden angefangen wird; denn schaffet mandie Sachen ohne Unterscheid und nicht zurechter Zeit an, so müssen sie offt theurer undmit Verlust verspeiset werden, ja, wenn sienicht in die Lanze dauren, weiden sie, wennsie angelauffen, mit Eckel verspeiset, oder sie»erfaulen und verderben; z» geschweige» desgrossen Abaangs »ud Verlustes, welche» mangam? gewiß haben niu», wenn der auch znrechter Zeir eingesammlste Verrath nicht ge-hörigenOrtes, und nach ersordfrlichen Um-standen wohl verwahrlich auflehalren wird,wie von diesem allen bereits bey iealichcr Ge-legenheit an seinem Orte die benöthigteNachricht hierzu an die Hand gegeben wor-den. Sonst aber ist überhaupt die Regel derWirtschafft: Man muß allezeit so wirtschaff-ten, daß man einen jährliche» Vorrath an be-reitestem Vermögen, an Geld und Naturaliennach Proportion seiner Einnahme übrig be-halte.

Vorrachs-Gewölbe siehe Gpeise-Ge-wblde,

Vorreiber, ist ein nöthiges Stücke zu ei-nem vollständigen Fenster-Beschläge, undbestehet in einem ftarcken in der Mitte gera-de, an einem oder auch wohl beyden Endenkrumm gebogenen schmalen Eisen, welchessich um einen durchgeschlagenen und etwa«scharff angezogenen eisernen Nagel bewegenlässet, und darzu sehr dienlich ist, daß dl«arossen und kleinen Flnael der Fenster an denRahmen fest angedrücket und geschlossen wer-den können, damit die Lufft nicht hindurchdrinaen, gedachte Flügel gar ausreisten unszerschlagen möHe.

Vorreisser, wird diejenige Art von Pinselngenennet, welcher einen sangen Stiel, aberVuj etwa«

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