i.iesaus allerhand Art und We>se, aus orÄlichcü Voael - Herden mit Leim -Spin-!>».?ch>!issc», Dohnen und andern ^nstrirmiien!>^!» berücken weis!. Er >ol! biUi«
Nogel-Steller
Vogel-Wände Vogt zo»6
Wer Lßig^abdenn keine SSure ist anAstern etwas nütze, an welche Eyer-^ er nun ->Isde--n die Brühe von denen« ^'ttstern ziehen, und selbme klar abgmr-mis>; alidenn «liesset man sie wieder an dieMir, richtet sie an. und streuet ein wenigMMPetersi!ie drüber. ....
^Vogei-Stciler, ist eine Person, so allerley
iis «km «n» Eigenschafft derer Vogel ausMF!i!!!i> verstehen, und wissen, wo lich ei-»ei-^Mvon Vögeln auszuhalten pfleae; wießcMN'cisezu nehmen oder zuaeniessen ge-mb»l; »b sie solche mit dem Schnabel zerknir-sch»! «der ob sie dieselbe verschlucken; oderM selche gleichsam hinein lecken, undwel-! I <heA«I i« einer oder «nder» Sorte gehören;Zjchw Müli sie ihren Strich Uüd Wieder-Strich hal-«üsi l eine jegliche Art vor einen Ort sichMb MBnit erwähle, wenn und wie osst solcheUS.! N»t in emeni Jahre geschehe, und wievielsteiidMil Junge ausbringen; welche VögelAjuiHstiffen zusammen schlagen, und welchei>MM einander ausweichen und meiden;Ks5! «lchi««anderlocken und nicht lecken; welche«K» ihre Achnäbel und Farbe im Frühling verän->x K Kl»; »m weiche Zeit sie ihren Gesaug höre», A!-r MeiniUlcheVözel sich im Wasser, und welche^ inElnidesichz„ reinigenundzu baden psieaen;Ks^ren Iunseu dieSpeisen iin Krorffund«chenn Schnabel zufuhren:e. Er soll auch»!z» »»,«< zum Vogel-Fang gehörig, als Ne»e,?>D' M B»ner,Vogel-Leim und anders seldße«' ! MRn imd verfertigen können, und, aus was^reme Art diese oder jene Gattung Vörel zuGrunde verstehen. Wo einMhmcr^nd-Wirt seinem Gute einen
> aegenein gewisses Jahr-Lohn,
k? Vöael
> . uge», l.ieftihen jung auferziehen, kirre
Ä wer Ab'.cht gewöhnen, sie
>jl k»/? Zeit aus-und einsetzen; imverrichten hat,,.-^>e und ander Zeug, so er zu seinem
īer, r
WW
^!>ie M«i!'ss^ verferii^n, und
binden L>omZ!nf,>NK desArrilS
^nichtÄn'"' - s«eden lassen,
^ln a»s> -km Vö.iel noch Eyer
zuseden das,
5i« l'm^., ? ^li>eders nicht verderbe,''tWeiter^
' >»ev dem Vogelsteilen wohl in Ächt
nehmen, und mit dem f ühesten aus'dem Ve»ael Herde sich finden lassen; den Donen-Fang,bewrgen, und Donen-- ^reiae anrichten, solcheso wohl als die Leim-Stanaen feißig belaufen,damlt nicht etwa andere die Vögel daran? tie5-men, die gefangenen Vöael der Herrschassl red-lich und ohne Panhierey überlieffern, nnönichts davon zurücke behalten, alle das Ge ä«vermöge der Speeifieation, anWachte,^ Netzen, Lei chenNetzen, Schlas-Wän--den,Bast-und Buqel-Donen u. s. w. überaebenworden, wohl verwahren, die R fieren fle'ßiabelauffen, und wo er etwan gewahr ward dasidie linterthaneu oder Fremde die Vogel. Ne-ster, zumal den den Nachtigallen und andernnützlichen Vögeln stören, »der auch die Eyeroder die Jungen ausnehmen,solche der Her-schafft anzeige!!, damit sie nach Gelegenheit derUmstände entweder gepfändet oder gestrafft,oder dock zum weniasten ihr Unternehmenund Störung der Vögel ihnen verwehretwerde.
Vogel-Wande, heißt man die Neste oderGarne, womit man die Vo.iel auf denen Her-den zu fangen pfleget. Zu grossen Vögeln ge-hören grosse Wände von achtzig bis zu hundert,ja zu hundert und zwantzigSchuh lana sr> weit^Maschen haben, unddahero desto leichter über-zuziehen sind. Auf die Lerchen und anderskleine Vögel werden auch solche lanae Netze qe-draucht, so aber enger gestrickt seyn; und sindsolche Wände allezeit acht Werck-Schuh odervier Ellen breit. Diese werden Schlag-Wän-de aenennet, dieweil sie unverdeckt liegen undzusammen schlagen. Hiermit werden allerlei)Arten Vögel im Felde und Höltzern gesai-aen:Nemlich wilde Gänse, Kraniche. Kybitze, WildsTauben, und viele andere grosse und kleinereVöael. ES müssen aber die Seimen oderStricke, wie auch die Stäbe bey denen Schlag-Wänden wohl verdecket werden. Wände v0!iviertzig, sunffzig bis sechzia Schuh l-nig, werdenhalbe Netze genennet, und darmitTauben, Ky-bitze, anch andere Arten mittelmäßiger undkleiner Vögel in-und ausserhalb des Strichesgefangen; man braucht sie theils vor offenbarsSchlag-Wände, andern theils aber vor verdeck-te Netze. Mit leinen und kurtzen Wändenwerden kleine Sana-Vöael und Sperlinqe ge-fanaen, und sind solche aemeinialich nur :wan-zig bis vier und zwantzig Schuh lang, und sie-ben oder achtSckuh breit-
Vogel-Vvicken, sind eineArt wilder Wi-cken mit rauhen Schoten, welche unter demRoggen und der Gerste als ein Unkraut wach-sen, und wenn sie überband nehmen, ganke Fel-der überziehen, daß man kaum das von ihnenniederaedrückte Getraide sehen kan,
Voael-Zunae, wird in Apothecken dekalso formirte Saame des Eschen -Baumes ge»nennet.
Vogt oder Voint, ist ein Bedientsr den ei-ner Land - Wi'tschafft, der die Dlen^e denenUnterthanen anzusaqen, und so wekl aus ihre,als de? Gesindes Arbeit zu sehen, bestellet ist,MW selbst d»e Felder, Wiesen, Ho-^m enz Scheuten