zozz Ulltze Vogel
Genossen Dienste mit einkommen, und erfor-dert werden ? Ob so» pH! der Dienste, als Trb-Jinsen halder, ein richnqeS u»d ssr> streitigesErb- Register vorhanden? Um «UeS dessen,Was dis lluterthanen zu vrckSire» verbunden,versichertz>» seyn. Ob die Unterthanen In-qvi'iten bewachen, und in peinlichen ff,Wendie ttnfssten trafen ? O!' Iwanz-Gesinde .»nl dem Gute? Ob und wie weit die Unte--' :?en das Bothschafft - Lausten verrichtenui- ">, «/!?> w-ö sie zum Bothen-lohn be-s- ' '. '.z? Ob sie Flachs rckussen, rosten, auS-«sasl.--.-», stauchen, brechen, hecheln, spinnen,tch?:«'chen such den Hanss, ob sie Hspffen ab-nchmeu und pstucken^ auch Obst brechen müs-sen, und anderes mehr ze.
Unziefer, siehe Ungeziefer.
Uü-ze, ist ein Awney-vöer Apothecker-Ge-wicht, zwey Loth schwer; zwvlff linken machenein '?sund nach gedachtem Gewicht-
Vocken, sind «rosse, weisseVögel, deren ffe-der» zu Büschen gebraucht, und auf den Hü-ten gettagen werden, uns gehören zur hohenZag!'.
Vogel, ist ein zwey-füßises, mit Federntedze^Ks, uns mit zweyen Flügeln versehe-nes Tel r, durch deren Hülste die aUermei-Ken steh in der Lufft erhalten und durch die-selbe geschwind von einein Ort zum andern«ei »n.-cü kön-ien. Man »»kerscheidet sie über-hanot in >Lrd- und Wasser Geflügel,Beyde werden wiedetzin wild- die auf Ber-gen, in Waldern, auf den Feldern, oder infreyen Wassern leben, und in heimische oder.zadmc, die in und um die Häuser aehaUenwerten, eingetheilet. Die Erd Vögel sindentweder Fleisch-freßin, und heisten Raub-Vögel: Deraleichen sind der Adler, Habicht,ffal<!e, Gchuhu, Nacht- und andere Ente»,Rabe, Krähe, der Ritts!-und Mäuse-Geyer,Eistexn, HFHer, Muntddter :e. oder sie lich-te« sich von Körnern und Gesämia, als diezahmen und wilden Hüner, Wachteln, Tau-ben, Sperlinae, Lerchen, Fincken, Emmerlin-ge oder Goid-Ammer :e. Oder von Beeren,als die Kraiymets-Vögel, Minier vderGchner-ren, Amseln- Drosseln, GeidenschwSlwe zc.oder von Würmern, Fliege» und allerlei» Un-geziefer, als die Elstern, Tages - Schlaffen,Rechte, Nachtigallen, Wiedchopssen, Grase-Müeken, Bachsteii>en ze darunter sind einige,die eins liebliche Stimme zu sinaen, entwe-der von Natur haben, oder durch menschli-chen Fleiß dazn gewöhnet werden- und heis-st!! Gang-Vögel. Die Wasser - Vögelsind entweder fftsch, oder Kn,mt-ireßiqo: ?»jene» werden ae-ehlet der Reiaer, Mch-Geyer,Rohrdommeln, und die gememen srossen wil-den Enten und See - Rachen- ' Zu diesenaber der Schwan, bis wilden und zchmenGänse, die kleinen wilden und auch die zah-men Eaten, Wasser - Schnepffeii ze. DieWasser Vöael haben Mthrentheils die Zähe»mikcimr'H'Att zusanünen qefnaet, und tzeissenplattftißig, «is die Schwane», G^nse, Enten,
Vogel zo-4
Horbeln oder Blaßlein, und Taucher oderWasser-Hüner; etliche abe: bab. « derv-ei-chen Haut nicht, und werden walrfüsiig qe-nennet, als der Reiger. - «törch, Äreniich,Rohrdommel, Wasser-Schuepssen:e Aus-ser odbemeldten anssert sich no-.- er Unter-schied der Vinel auf zebnerlev W.ise: Dererste l'ntx'schied der Vogel ist : D-iß einigeihre Speise mir dem Schnabel beissn, undaiinchsmi kauen; etliche aber vrrs ucken;und andere, so zu <!>>"-» lecken. Der andereUnterschied i-i: Das? einige in den. Mild,die andern ans dem Feld, etliche in Gatten,etliche in Wiesen , etliche in Städten undMusern, und etlich bey Wassern sich auf-boten Der drine Unter chied ist: Daß et-liche gar nicht, etliche meisten-Heils, etlichegany und gar, auch etliche zeitlich und etlichespat weastreichen- Der vierte Unterschiedist: Daß etliche aus der Erde, etliche im Ge-büsch, eniche mittelmäßig hoch, etliche aufhoben Bäumen; er- iche in Löchern, etliche!»srener Lufft aufhoben Bäumen oder Felsen;etliche offt etliche selten und etliche des Jah-res nur eiiijvobl brüten. Der fünsste "Un-terschied ist: Daß etliche Haussen-weis, et-liche in aerinaer Anzahl beysammen sind, et-liche gar niemahls sich zusammen rotte».Der sechste Unterschied ist: Daß etliche ein-ander locken. etliche nicht; etliche aber gar,wenn sie ausser der Bntt-Ieit ihres gleiche»hören, einander ausweichen und meiden. Dersiebende Unterschied ist: Daß etliche im Herbstund Frühling ihre -Schnabel und Farbe an«Korsse ganlz verändern, bey etlichen aber die-se Veränderung so geling, daß man es kaummercret. und ben etlichen gar nicht ist. Derachte Unterschied ist: Daß etliche, wenn siean einem warmen Ort gehalten werden, oderauch in der Wildmß, wenn es keine harte Win-ter hat deren Kalte sie abhält ein ganheS ,>ahrhindurch (die einiae Zeit, so sie mit ihrer Mäu-se zubringen, ausgenommen) ohne Aufhöre»sinaen; andere aber erst mit dem Tagwachs,oder gar erst mit dem Frühling ansangen.Der neunte Unterschied ist: Daß etliche sichnur im Wasser baten , als die Nachtigal, dieAmsel :e, andere sich nur im Sand baden,"le die Wachtel- das Redhun :e. etliche abersich bald im Wasser, bald im Sande zu ba-den pflegen, als der Sperlina, der Hä::ff-lina :c. Der gebende Unterschied ist: Daßetliche Vogel ibren Jungen die Speise imSchnabel, andere im'Kropff zntragcii. INder Haashailunü machen die Vögel, abson-derlich das zskmo Ge-iüael, ein ansch»IichesStück, und werden die Hüner wegen der Eyerund jungen Hüner, die Gänse weaen der Fe-dern, und die Tauben wegen ihres vielen Brö-tens, für mi!!b.?r geachtet. Die Indianische»oder CaleeutiiHen oder Trulhüner, wegen ih-res zarten Fleisches, die Pfauen aber mehren-theils wegen ihrer Schönheit zur Zier gehal-ten. In der Küche nimmt das zahme undwilde Geflügel ebenfalls seinen Via«; es sindaber sechs Dings, die in der Gätiaksit seines
Fleisches