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Umschlag Undauunz
Unfruchtbarkeit zoi«
die
, w° stalcker leimiger Grund >5
und die schollen so gro,z und^ ^'eui Gärtner hernach viel Muhe^ l- ülu5. wenn er solche wie-«ili. Man st« anchdas Um-»omehmen, wenn der Wmd aus^ Äi ^r'iicht reedct. Das ordiiiaire Um-^ m^'.e-, Karten muß im Herbst,,! .r d r Trd^Sen die Mutter Feuchte de-k li« ui siÄ jichen kan, und im Frühling,> »i.in wieder anbaue» will, verrimtetEine allgemeine Regel ist, daß die.«dcne» Gewächsen, die unter der,^deil'N.5ruchr geben, riesser, und zu den.lm-nMtcr umgegraben werden mul-> A- Umgraben uns Limten der Baume« t-n Gtsir.m uiid die Wurtzel geschieht,M mir das GraS, welches sonst den Bäu-mt» ml Krefft entziehet, dadurch auf die!» schsffen, sondern auch die Erde zuMm.d-v cie faulen Dunste von denen«liMnen Feuchtigkeiten sich heraus ziehen,! d>meg-n kis Feuchtigkeit vom Regen-B^iiee-Msser desto besser hinein auf
kommen könne.
Umschlag, ist ein ausserliches, linderndesqW. ein Brey/ so man bey Geschwul-ß« md sonst applieiret. Sonst aber wirdi»,5 kW Wett von einem alten Rechte!«Uscdrauchet, so der Kieler-Umschlagick, Md im jlln. seil. Irin, exerciret wird.?>-k diiS Natur und Runst-item Zei«w'üericon.
Anwenden, heisset bey den Dreschern die!M, vc»» sie das durch die Aehren-S-edeB»me MrÄde mit dem umgekehrten Re-tl» d« unterste zu obsrst stossen, damit das<«ch d.iruiitcr befindliche unreine Gestade«> il- Höhe komme, und alsdenn abgefledert
ükrdc» kvnüe,
Uiidewcglich Gut, begreifft eine solche Sa--t, t,e enien Werth in sich hat, und sichW M emer Stelle zu der anderen entwe-mmälich bewegen lasset, dergleichen Wie-Aecker, Gärte», Häuser und dergleichen,ltr welches in denen Rechten aus vielen,>»iüM meistens wirtschaftlichen Polieey->i "»beweglich angesehen wird,^ ^>e Rechte eines solchen Gutes
lliicke, siehe M-dte.
' ^ «"ePferde-Kranckheit, da.-eingefressene Futter, durch-.»Ns Danung, nicht zur Stockung^Mtzrung der leiblichen Kräffte aedei-' -^ Dächtt, wie eS eingef -.ii^^V^e'de fressen viel, und^ -fft V""^r, sie wollen
kommen aber da-
k?vom v-.'l,/ rvmmen aver oa-
'"Me und hanqen
^mdg.ilde? ."l'Uheiffen, nimmM-Cu M>er'^and voll,
'««-cla ^ ^kk, Mangold,
i H°"^v°ll, siede es
'heiles ^peck oder stu-
<5le gesotten worden- Dieser
Brühe nimm ein Kalb Maaß, ei» kalb PfundBaum Oel, und eine Hand voll Saly, mi-sche es unter einander, und laß es warm,als ein Clystier, appliciren, hierauf gieb ihmwöchentlich dreymahl zwey Ovintlein tl-par^Nkimomi in dem Futter zu fressen, und aießihm ein halb Maaß Seiffen Wasser aus ein-mahl ein. Oder, nimm Hollunder-Wurtzoder Rinden zwey Loth, Meister-Wurk,Hirsch-Wurtz, Alant-Wurtz, jedes eii,Loth, Gaiaant ei» halb Loth, Rhaponti-cum ein Loth, Würtz-Nckaelein ein Ovint-lein. siede es <n einem Maas: Wein, undaiesse es dem Pferd auf einmahl ein. Oder,nimm eins Hand voll gepulverte Eichiln,Knoblauch drey Haupter, Wein ein halb sMaaß, unter einander gesotten, und demRoß auf einmahl cingegossen. Item, giebihm Entzian, Lorbeer und Iittwer mit Saltzzu fressen, das erwärmet ihm den Magei,und befördert die Dauung. Ein solchesPferd soll in einem warmen und trockenenStall stehen, und eine gute Srrc» haben;unter das Futter, welches in gedörrter undgeschrotener Gerste bestehen st«, muß ^ng-ber, Pfeffer, Calmus, Senff-Saamen, Mei-ster-Wnrft, Eber-Wnrk, und gedörrte Ei-cheln gemischet werden. Der Tranck sollWasser seyn, darinnen Hirsch-Wurt?, Eber-Wurtz, Hollunder-Wurtz, CalmnS, Rhapon-tieuni, Hahnfuß-Wurtzel und I«gber gesot-ten worden.
Unfruchtbarkeit der Baume, entstehetaus unterschiedlichen Ursachen: Aus einemaar zu trockenen und dürren, oder auch auseinem gar zu nasien und feuchten Boden.Von dem Gras und Kräutern, st mit liessenWursteln um den Stamm des Baumeswachsen, und ihm seine Nahrung entziehen,welchem Uibel durch Ausrottung solcher Kräu-ter zu helff.m ist. Von denen srischen Spröß-lingen uiid Raubern, die aus dem Baum her-vor wachsen, und ihm alle Feuchtigkeit aus-saugen : Diese müssen glatt am Stammeweggeschnitten werden. Von dem Alter-thum der Bckume selbsten, als welches ver-hindert, daß wegen Hurtigkeit der Rinde dieWurtzel nicht genügsame Nahrung aii sich zie-het. Diesem Mangel abzuhelffen, soll manmit einem grossen Bohrer ein Loch in denBaum, recht unter dem Ort, da man ihn ge-psroffet. bis in die Mitte des Kerns um Mar-tini bohren, und solches sechs Wochen stehenlassen, ehe man es wieder vermacht, st wirdder Baum davon wieder Lusst bekommen,und gleichsam aufs neue verjünget werden.Endlich entspringet die Unfruchtbarkeit auchdaraus, wenn die Blatter und Blüthen vorder Zeit abfallen? welches man aber durchUmgrabung der Wurtzel, oder auch durch dieBohnen - Spreuer, st man mit Wasser bei-zen, und rings um den Baum schütten muß,verhüten kan.
Unfruchtbarkeit des Jahres, woher stl^che zu vermuthen, siehe Mtswachs-
?r z Unfrucht'