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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2937-2938
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so ihrer viel »I Stocken und

so vermehren »- das zum Un-!!,'? l^nö'biate Honig/ angetehiM eineÄ "dr ur ?/al!-ung h.ben muß, alS?^» .>>en andere Bienen, und mich keinen° i-'MrÄt, uu» gesch da-

^ ^ ' wege» Mangel des Honigs nas)-

Thum-Pfaffe Tiegel -9Z8

»i,r>li diiß wegen Mangel oes .^vi>!g-Ä Vieuen«»d Threnen zugleich sterben« M 5u dem Lude pfleget man nach u«-? da ohnedem der U.berfluß dieser ver-ssenen Thiere von denen andern Bienen./-ein-bei' und verjagt wird, auch mit

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N eiiisallcri wird, Sie liegen zu solcher

mn» und alsdenn ,olche unnu

?, E«ste ihnen todten zu helffen. Die Thre° »mrden offl schon im Iunlv von denenMe-i ausgettiebeii, weiches man für einMMares Zeichen halte» darf, daß eut-»,!», s>-it »d«r lonaeS kkeaen - Wet»

!!, küissen. Die Thre-

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k!>!k Zeit "oder "langes Regen - Wet

jiNigi,

M Ners wie weisse Maden vor den Sloüm, irci! nicht nur die alten von denen Bie-°?e getrieben, sondern auch so gar diedie noch nicht zu ihrer Vollkomme»-deit gelanget sind, fortgeschaffet werden.W« >M,e Maden' vor den Stöcken liegen,darf mansich auf keinen Schwärm mehr Rech-nung lnache».

Tbecsor,ist ein hölyerner, sauber fournir-ter Achnnck, so auf einem Postement auszedreheten oder geschnitzten Seulgen ruht,im Mi her aber mit einer durch weit klei-nere Eeulgen gank Stuffen-weiS geniach-im Adlhciluiig versehe», worauf man aller-ley zierliche Gläser, Porcellanen Gefäß undMete Galanterien, stat einer Zierat, zu stel-len «jlezct.

Tbresorgen, ist ebenfalls ein kleines mitzckeheten Seulaen abgetheiltes Simswerck«üer Gestelle, das entweder bunt gemahlet,«der auss schönste lackiret, oder nur gan»sWm; angestrichen, au einer Wand fest«Wniachet ist, worauf man in denenBW-'Ziiiiirern das Thee - und Caffee-Zeua,i» Wien Bet - Zimmern aber einsäe geist-ige Hand- Bücher ju stellen m Gewohn->!>l hat.

beisset die Oeffnung in eine Wand,emcn beschlossenen Raum«>, Ä ^ ^ ^ geraunie seyn, ^>, .» eiiimahl so hoch als

°mMiachct werden, ihre Breit- aber soll!2 ""d höchstens zeh-n Schul,!

Mii, me etwa an den grossen Kirch-Thü-!

^«lk bÄ?» ^ zur Thüre aus 5

S-i^st - a ?^liet dasselbe ein Thür- >

l° nenn.! n, Greinen,

Zii2n ^ ^ui Tliur - Seweiids.

M nn wo Re--

"dm herv°»^° oder auch nur mit ge- j

tej Dachlei» bedecket, wel- ^

^iug u^d geh"!w wird. Der>

Vrete'n "um hernach

als» ni^-i » ^tosten vor diese Oeff-s «ls° -nachtt, daß er beweglich, und

so wohl auf-als zugeschlossen werden kan,führet ebenfall» diesen Nahmen der Thü-re, und ist entweder einfach oder gebro-chen, oder mit doppslren Flügeln; anund vor sich selbst aber werden'sie ent-weder Ichlechr, oder mit Füllungen berei-tet.

Thiim Pfaffe, ist ein kleiner Vogel, wel-cher ,o wohl an der Farbe, als an der Artseine Nahrung in denen Hecken und Büsche»zu suchen, dem Fliegen-Schnepper aller-dings gleich ist, ausser, daß er auf dem Ko-pfe oben bis -in die Augen, ein Kohl schwar-ze Platte, und von dieser auch vielleicht sei-nen Nahmen hier zu Lande bekomme» hat.Er bringet meistens vier bis fünff <uugsauf dem Gebüsche aus, geniesset zu seinerNahrung allerley Schnecken und Gewür-me, zur Herbst-Zeit aber Hollunder - Bee-ren, uiid ziehet zu solcher Zeit, gleich andernVögeln, mit hinweg. Solisten wird auch derNahme Thun, - Pfaffe, dem Gimpel oderBlut - Fiiickcn beygeleget- Siehe V!ut-Fincke.

Thymian, Timian, sonffcn auch Römi-scher O.vendel genannt, ist ein rmdnaesKraullei», welches an Blumen und Ge-ruch dem gemeinen Qvendel, oder an eini-gen Orten sogenannten Feld-Kümmel fastgleich ist, ausser, daß es kleinere, festere unddunckel - grünere Blätlei» hat. Die Blum-lein sind Purpur-blau, und das aanke Ge-wächse hat einen angenehmen Geruch undscharffen Geschmack. In Italien und Lan-gvedoc wachset es wild, bey uns aber wirdes iu denen Garten gezielet, und am bestendurch Zerreissung der Stöcke vermehret.Dieses Kräutlem hat eine warmende, öffnen-de und zertheilende Krafft, stärcket die in-wendige Theile des Leibes, erqvicket dieLebens-Geister, scharffet das Gesicht, trock-net die Flüsse, und machet Lust zum Es-sen. Aeusserlich zerrheiler es die blaueMähler und die Geschwulst von kalten Flüs-se». I» der Küche brauchet man es zurWürke a» verschiedene Speise», solchen ei-ne» augenehmen und kraffriae» Geschmackzugebe». Der Crerische Thymian, wei-cher in Candia und andern Morgenländer»wild wachset, wird bey uns um seiner Blü-te willen, im Garten unter den Schirm-Gewachsen gehalten, und ebenfalls, wie derandere, durch Zerreissung der Stöcke ver-mehret-

Thym-Seide, bestehet aus dünnen, haari-ge» und braunen Zäserlein, so eines sehr gu-te» würkhaste» Geruchs sind, u»d in denenMorgenländern auf dem Thymian wachsen.Man har zweyeiley Arte» 1) die Cretische,2) die Venedische.

Tigel, ist ein flach-rundes, irdenes oder auchaus m-rnem Blech getriebenes Gefasse, mit ei-nem Stiel oder Henckel und drev hohen Bei-nen versehen, wvriimcii gememizlich die ge-

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