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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2923-2924
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2?-z Thicr

vd es ei» Saamen - Würmlein, so man inneuern Zeiten entdecket hat ? Oder ob diesenur zum Kützelu und zur Erregung derer zurZeugung in denen Geburts-Gliedern nöthi-gen Nerven gewidmet, dahingegen nur einesehr subtile und siüchtiae und dein Nerven-Gafft ähnliche Feuchtigkeit hineinkomnie,darinne die Saamen-Thiergen schwimmen?Oder, vb nicht vielmehr diese das Vedicuimneiner unvollkommene!! seelischen Realität zurFsrtpfiantzung der Seelen aus den: Männ-lein sind, we!6»e solchergestalt in das Esleindringen, und solches beleben ksnte? (Man se-tze davon die Abhandlung, so im philos. Bü-cher-Saal im vin Td. li- z z» finden).Ja wir würden viel curiöses, subtiles undnoch unausgemachtes von denen Verände-rungen beybringen können, so die Beftuch-tung theils in denen Eyer,, der leaenden,theils derer gewährenden Thiere, und hierzwar nach und nach in dem sehr künftlichcnBär-Mutter. Gewächs verursachet. Alleindavon muH man die i'ii/tlcvü und m-äicosnachschlaaen. Die vernünsstigen Gedanckeuvon der Natur, die zu Köniasberg 174z her-aus gekonimen, enthalt, n davon, wenn siennr sonst nicht zu üatural'jttsch, und über-dem gany sxceMv mechanisch waren, sehr sie!artiges. 'Doch die' ?l>/6ci und hadendavon mehr Nutzen als ein Wirt, Folgen-des aber ist idm nützlicher: Nenilich das Eyerlegen sowohl, als das Gebühren geschieht nichtin allen Thieren auf einerley Weise. Einigewerssen mir ein junges, selren zwey undnoch seltner mehr Junge. Das ersteist deinZug-Vieh und Rotk-Wild gemein- Dasandere, ausser bey Gchaafen und Ziegen, ungewöhnlich. Das dritte geschieht sehr seltenunter diesen. Allein bey Schweinen, Hun-den-e. ist es gewohnlich. Alle diese Thi-rewersscu in- )ahre nur einmahl, und zwarmeistentheils in, Frühjahre, da die Mütterihre Nahrung im ?elde finden. Man ?anober djescs auch nach beftüdern- Absichten,da man die Ursachen der Befruchtung weißund darnach einrichtn, andern; folglich so-wohl durch die daraus zur Nahrung des jun-gen gewidmete Milch, als auch durch^ dasKlinge, wenn es zur ungewöhnlichen Heilfallt, und zum essen zeiti« verkauftet wird,nach Gelegenheit der Umstände, mehr Vor-theil ziehen. Allein zur Inzucht ist es allemahl besser, wenn man bey dem Lauff undder Zeit der Natur bleibet, das ist, jene Jun-ge dienen nicht so gut zur Anzucht Die übri-gen Fleisch-und Fisch-fressende Thiere, wieauch einige Kraut fressende, werffen viel Jun-ge auf einmahl, jawohl gar vielmahl in ei-nem Jahrs, als die Mäuse, Ratten, Hasen,Caninichen zc. Von denen legenden Thie-ren merckck man an, daß die Böge!, so ausden« Kropjf füttern, nur zwey Eyer auf ein-nmhl, -!?>'r desto öffter, in, Jahr legen. Die«btt' mw Senk Schnabel füttern, HM-i fettenwM a?s fünf? bis sechs EM, Welche-uelch

noch der wkblüiWs ihtt Junge U!5 Natz-

Thier 19:4

rnng führen, legen fuiMehen und mehr Eyer,nur einniahl im Jahre, und zwar nicht aufeinmahl, sondern wie die, Eyer anwachsen,z. E. Gänse, Enten. Wo aber die Junaenkeine Weguna der Alten bedurffen, da ae-schichet das Enerlegen sehr geschwind, undsuch wohl aus einmahl. Denn die Eyer kom-men bloß von der Sonne aus. Absonderlichaeschieht solches in grosser Menge von denenFischen und vielen Ungeziefer, weil im-mer eins dem andern, oder auch andern Thie-ren , ja Menschen, nicht mir mit seine»Eyern, sondern auch mit seinem Fleische zum''Kutter und andern Dingen dienen soll.Vielen legenden Thieren gehen auch ihreEnerlcin, wenn sie reiff, ohne Schwänge-rung-ab, zum Exempel, denen Hüneni.Bey der Bildung der Frucht im Muttsr-Leibe uud in acleatcn Encrn, ist zu mer-ken, daß hier die Empfindung der Mutter,die sie gehabt, entweder bey der EmpsäiMiß,oder zu der Zeit, da das Ey annoch im Eyer-stock mit ihr verbunden uud nicht geschlossenwar, alles thue- Unter dein Legen und Brü-ten geschiehet keine Veränderung an der Ge-stalt des Thieres. Wenn man also z. E. voneiner Henne, einer Taube, sonderlich gebilde-te Jungen bekommen will, so muß solches ent-weder durch das Miniem in der Belegung,oder aber noch vordere durch künstlich erweck-te. Empfind«»« in der Mutter Sinnen und derEinbildungS-Krafft geschehen. Hieraufgrün-den sich al!6 Künste in denen Vogel-Hecken zc.Allein in Thieren, die lebendig zurWett kom-men, w>rd die Gestalt verändert, bald durchdie Empfindung untu'der Empfängnis?: (DasKunst-Stück Jacobs mit denen Schanlen,so seinem Schwieger-Vater schadete, g>H:-det üch darauf) ; bald nachgehends , wenndie Frucht mit der Matter zusammen nächst.Die erste Anlage im Ey hat in der Tkat kei-ne andere Aehnlichkeit, als mit der Mutter.Das Unähnliche aber kommt nachher« vondem Mnnulein, dessen Unterschied, dessen heff-tiacn Trieb, der davon mehr oder weniger er-weckten und auf das Männlein gerichtetenEvpswduuas- und 'Einbildungs-Krasst derMutter: Oder es entstehet aus Vorwurffen,so die Mutter in denen ersten Tagen^ derSchwängerung empfunden hat. Wir über-gehen hier, in wie viel Stuffen ein Thier imMutter-Leibe endlich fertig werde, die/^-1^/-- auf viere brinaet. Eben so können nurwas auch bey der Verfertigung des^ Thieresin einem gelegten Ey, so das Brüten undAusbrüten, wie bey einem g bährenden Üble-re eben dieses das Tragen heißt, nicht aushal-ten. Nur siehet man, daß alle Thiere nachgöttlicher Ordnung durch Evlein ordentli-cher Weise fortgepflanzt werden, und Wie dieSaamen - Korner gar wohl auch EM«sind und hcissen können, daraus aber alleWanken nrsprünglich und vdentlicher Wei-se ssrtgcpfiantzct werden: also erkennet man,wie die aantz« FsmKaNWtg der !p..a«Wund Thkre/ vttmitteiß der Eyer