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Thiere
Thiere
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damit in ihren Zwecken verbundener Geist, zuverbüken hesstig bestrebet,) wird der Schmertzgencnnet. Die Oeffnnng selbst aber eine in-nerliche oder andrücke Verwundung. Emsanffter Stoß auf die Nerven von aussen kü-zelt, von innen aber jucket er einen Thier Cör-per. Wenn etwas scharffes zwischen die Ner-ven eindringet, so nennet man solares fresse!!ii. s. f. Wir können aber dieses alles nichtausführen, sondern müssen uns 4) vielmehrzu denen nähern Anmerckungen, die in derWirtschafft «im Grunde liegen, wenden, neri-lich wie die Thiere sich in Ansehung ihres Cör-xers vermehren, empfangen, gebohren, gepfle-Zet, genähret und äusserlich beweget werden,wobey wir noch mehr Theile desselben zugleicherkennen können. Die Vermehrung allerThiere geschiehet durch die Vermischung eineszwiefachen Geschlechts, welches das BegattenKenennet wird. Man nennet das eine Ge-schlecht ein Mannlein, oder, nach der Bauren-Art, einen Heh, das andere das Weiblein odereine Sie. Heute zu Tage ist es ausgemacht,daß kein Thier gezeuaet werde, ohne von sei-nes gleichen mitHülffedes Saamens, unddaß auch kein Thier vor sich allein seinesgleichen zeugen könne. Es sind zwar einigenoch, darunter auch Scheuch,er zu rechnen,welche eine Zeugung von Zwittern, ingkeichenvon der Begattung zweyer Thiere eines Ge-schlechts bey einigen vorgeben. Ja die Lieb-haber der alten Fabeln träumen auch von al-lerhand andern xenerzrionü-us äsPlivocis, z.E. aus der Fäulnis? eines andern Dinges, oderober eines solchen Thieres. Diejenigen, wel-che die so genannten unter denenPflantzen, wiew'.r oben schon «ngemercket, un-ter die Thiere rechnen, machen sich auch widerdiesen Salz der neuern Naturkunde viel Ein-würffe. Denn einige Schalfische, Meer-Eichelnsitzen am Felsen feste, die Meer-Datteln le-ben in den härtesten Felsen des Meers, dieMeer Schlücken bleiben an einem Ort im San-de, die Meer-Aexffel und Nesseln sind zur Ver-einigung zustachlicht. An denen Meer-Ster-nen findet man kein Eingeweide uud keineGel'urts noch zweyerley Geschlechts-Glieder.Und was will man sagen, kesuinur zuParis hat von einigen See-Würmern «nge-mercket, daß sie sich aus ihren Abschnittenvermehreten. Der Herr Kon. der die Spin-nen -Seide in Montpellier entdecket, hält auchdie Spinnen vor Zwitter. Anderer widrigeralter Anmercknngen von der Fortpflantzunz desAals, der Krebse, der Kröten, der Flöhe undLäuse, derer Bienen, der Seiden-Würmer,davon allerhand alte und neue eurieuse Kunst-Bücher voll sind, und die wir hin und wiederauch hier unter denen Nahmen dieser Thiereangemercket haben, zu geschweige!!. Alleintheils hat es mit denen Erfahrungen selbstfeine Richtigkeit nicht; sie sind durch ande-re wiederleget: theils hat man daraus mehrgeschlossen, als zu schließen ist. Es kommtauch fast eben so heraus, als was man auf derMeru Mschweiffenden Seite von jwepcrley
Geschlechtern unter denen Vsiantzen und ihrerBegattung ehemahls gedichtet, denen dochsonst eigen ist, daß sie vor sich allein ihres gli-chen Herfür bringen, sonderlich da sie ihr?Stelle nicht verändern können. Was obengedachtegj, ^trifft, so gehörendieseunter die eiaentlichenThiere nicht. Andere aberkommen durch die zartesten Wege zusammen.Ihre Schalen erheben und eröffnen sich j»rechter Zeit. Viele haben, wie auch andersGlieder, die Geschlechts-Glieder so unkenntlichoder so zart, daß sie mit dem blossen Gesichtenicht zu erkennen oder zu unterscheid,!! sind.Die Art und Weise ist uns auch zwar bey eini-gen noch uicht bekannt.Da wir aber doch an de-nen übrigen allen die angegebene Art der Ver-mehrung insgemein, als ein Gesetz der Natmanzusehen haben, so kan man nicht so gleich Mdemselben, weil wir von einigen nicht die ei-gentliche Art ihrer Begattung wissen, abgehen.Selbst die Stacheln der Meer-Aepffel habendieGeschlechts-Gliederin sich und verborgen.Vereinigen sich doch die Schnecken mit ihrenHörnern, und wenn einige Thiere auch ausihren Stuckaen und Abschnitten Herfür kom-z men; so vermehren sich doch eben diese auch-durch Begattung, und die erste v.rt der Ver-i mehrung würde nur eine besondere seyn, dieeinigen Thieren noch über diese ordentlicheverliehen. Genug aber daß man wenigstensbey unsern Haushaltungs-Thieren, ja allen de-nen, womit man entweder uni ihres Nutzensoder um ihres Schadens willen in der Wirt-> schafft bey uns zu thun hat, selbst die Fisch-! und vieles kleines Ungeziefer nicht ausaencm-!men, gewiß ist, daß sie durch zwey Thiere vonl zweyerley Geschlecht fortgesiantzet werde», objgleich die Art und Weise ihrer Begattung und.die daraus entstehende Vermischung dessen,!was daS Männlein ableget und dasWeibleniempfängst, gar sehr, z. E- bey denen Karpeii^unterschieden ist. Eben das ietzt gedachte! Männlein, welches ableget, heist der Varer,5 das Weiblein aber die Mutter, wenn n irckücheine Fortpflantzung ihres gleichen durch sie ausi eine bald unvollkommenere, z. E. durch Eyerund Saamen, bald vollkommenere Weise, z. E., durch wirkliche Junge geschiehet. Die Mut-ter, die ihr Junges ohne Schale, als ein le-bendiges Thier gebieret, heißt ein gebahren-des, dergleichen sind alle vierfüßige, wilde unszahme Land-und H?uS-Thiere. Die abenhreFrucht in einer Schale verschlossen zur Weltbringen, woraus sie hernach Entweder durchdie Wärme der Sonne, mittelst der Verwah-rung in geschickten Oertern, ode! durch kumr-liche oder durch die natürliche Wärme derMutter, oder beyder Herfür oder auskriecyet,heissen legende Thiere. Dahin fast he-gende Vögel, alles Ungeziefer, ja alle F>Mgehören. Diese verschiedene Arten der zort-pflantzung sind in der Wirtschaffr ungememsorgfältig mliumerckcn, und genau nach alle»Kleinigkeiten zu untersuchen, ja immer mehrauszuforfchen. Denn wenn man entwederihre Vermehrung zum Nutzen befördern, oder