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^Sandz» hadc«. Siehe Lilchhalrer. Tin neue-. Teich soll n.an nicht aus emiiiah> aussen lasse.'!, sonder» nacy und »ach, dam der Damm sich allgeniach ,etze und lefe--ae; es ist auch gut, wenn das angclaffe-» Nasser ein-oder mehrmahl wieder ab-wird, damit der rohe und wilde Ge-1'iwck «uS dem Boden gezogen, werde.A Befestigung des Dammes ist viel gele-eil, Dieweil, wenn er ansreisset, viel Arbeitimd Kosten verlohren gehen, insgemeinwird er >»i Grunde dreymahl ,o breir als oben,»>,!, oben so breit als seine Hohe ist, angele-gt Wenn ein Fahrweg drüber gehet, mußer>^ breit seil», daß zween Wagen einanderausimchen können. Die Erde, davon eraMuhret wird, soll lettiz seyn, damit siemi,l zusammen halte; sie muß wohl auseinander gestampffet, und ja kein Hol? oderkleine darunter gelassen, auch der Fuß, sohoch das Wasser reichet, wohl vernethert.das ist, mit starcken eichenen Pfählen vedmhrct, und diese mit Weiden eingesiochte»«er.cn. Oder man kan dem Fuß des Dam-mes eine grosse Böschung von zehen bisMiss Ellen, und drey Ellen Höhe geben,s« braucht man keinen Nether, es wächset«ach das Gras aus solchen Böschungen gerne,Avon die Fische gute Nahrung habe». Wei-den auf den Damm setzen ist unschädlich, hö-be Bimme aber sollen davon bleiben. DerAblaß wird', wo der Teich am tiesssten, undck paar Zoll tieffer, als der Boden des Tei-ches eingelegt. Die Rinne wird am beste»«m Cichen-Holü ausgehauen, und muß et-ms vor dein Damm hinaus in de» Teichreichen, damit der Zaxffen oder Ständer insWasser zu stehe» komme, und nicht jedermanichin langen könne. Wo ei» allzustarckerMuß zu besorgen, wird ein Fluth-Bettwt einem Rechen in einer solchen Höhe,«»'das Wasser stehen bleiben soll, angelegt,«mit das Uiberwasser dadurch ablausen mö-ii. Wenn ein Teich allezeit mir Wasser an-S^llet bleibt, versauret der Boden, dienächtige susse Erde wird verzehret, und dieMe finden nicht genug guter Nahrung.
zu verHure», soll man, wenn der Teichu gerbst abgelassen, oder man selbiien ab-
«m -»»»^.», nochmahls
^cr nur etwasei "I'k Kraut und Wurtzeln
anlauffen
lasse» ihre reiche zwey Jahrbungen und besäen sie mit Weitze»,
-v: slt: UNI xoewell,
!vÄ ^ Koste» reich-
»"n > ^cr der Gru^ morastig,
d barff man nur
i» 7'^ui.cln Jahr irocken lieaen lassen, da-de» zroil i.» Winter und der Sonnen-
Schein im Sommer den Boden veriünaereund besser mache. Wer Teiche oder Weiherzu kauften Lust und Geleisnheit hat, sollsich vor allen Dinge» erkundigen, ob dieDamme, Rechen und Ablässe im baulichenStande? uuo ob sie nicht mit Rohr undSchliff bewachsen; ob sie in einerNähe^cy->amnien liefen, daß die Fische in einenummen gebracht, und nachniahls mit dest»geringerer Mühe und Unkosten gefischt und ab-gesuhret werden könneii? wie der Grund be-schaffe», ob er leimig, kiesig, oder morastiaist? ob die Fische darinnen wohl wachsen?ob die Fische auch mosiz oder »ach dem Mo»raste schmecken? ob das Vieh täglich ode?doch öffrers zur'Träncke dahin getrieben wer»de? als davon die Fische guten Wachsrhumund Nahrung haben. Ob sie an der Son-nen und So mmer-Seite, oder im Schattenund Walde liege» ? weilen die Fische dorteabesser wachsen, hier aber wegen der Kälte,und von^ denen Fisch - Geyer« und andernRaub-Vögeln abgefangen zu werden, in Ge-fahr sind; die Fische auch, we-en deö dareingefallenen und nachher« verfaulte» Raubesund Blätter» von denen Bäumen, gerne ab-stehen. Ob Brunnen-Flüsse darein fliesse»,und zu Forelle» taugen, auch in dürren undheissen Sommer-Tagen stets Wxsser genughalten, oder ob sie »ur vo» Schnee-und Re-gen-Wassern angefüllet werden, und also be»lang anhaltender Dürre eintrocknen? obdes Wassers Art und Eigenschafft leide, daßdie Fische an andere Orte verführet, und iuandern Wassern erhalten werden möge» ? o!»gute Einsäfte und FisL - Behälter, die im 'Winter nicht zufrieren, vorhanden, dieBrüt, Säklinge und Speise-Fische darinnenzu erhalten? ob die Fische in der Nachbar-schafft ihre» guten Vertrieb haben? ob dieTeiche, wegen der darein siieffende» Gewäs-ser, sich selbst besetzen, oder ob selbige bese-tzet werden müssen ? denn es ist nicht ejn gerin-ger Vortheil, wenn ein Teich an einemFisch - reichen Wasser also gelegen, daßman dasselbe seines Gefallens in den Teichlassen, oder auch abweisen ka»; ob die wüdenGüsse und Flüsse die Dämme durchreissen,oder sonst Fische durch Überschwemmung ausden Teichen heben, und andern Teichen undWassern zuführen könne, und was derglei-chen mehr. Was aber den Teich - Vau an-betrifft, so wird davon mehr im ArtickclTeich-Gräber, wie auch unter dem ArtickelDamm angeführet. Siehe auch von RolirsEinleitung zur Haus-Wirtschafft und Leu-polds Schafften.
Teich.Vuch, siehe Fisch-Buch.
Teich- Damm, suche Damm.
Teicheln, ist eine Art zu vftrxffen mit demRobrlein. Siehe ^fropffen.
Teich-Gräber, ist ein solcher Mann, derdie Wissenschasst hat, neue Teiche beqvemund mi«bar anzulegen, und «i szugraben;alte hingegen zu schlämmen, u? d wieder inguten und brauchbaren Stand zu seken. Weri'p z 'Telegsn