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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2813-2814
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Gtsin - Kohle

Stein-Mebl Mein - Mtkel.

sittlich sonst tavvr, das s.e zu Sch .-.-lx -und, Aiem-L.nde ,uc. e ^i'ide.

A edewercken nicht gebrauche: werde.» konlen. Atc-n-Marde.-. „e-..e Nlarder./V,s'enunaieichbey allenSch-ueltzenNicht- .-iei'nin lostileik so 'können sie doch zu dem meinende,,!, ivMzc«chinewen u. Sied-Wercken recht nützlichbrauset wett en.Da man endlich ehe.ual» ^acum; hatte, und man sich des gemeinen Weim" «eqea nicht sehr um diele unter,rniwe»ikc-'N-Materialien 'bekümmerte, die «tem-»«dlM aber nur zu denen unedlen Mmera-licn gerechnet wurden, so achtete man lviche„icht^ sonderlich, mithin eignete man ihneni^er Borg-Recht noch auch dieses zu, dap >iezu denen Reaalien der Printzen gehörten;wndem über!:eß sie denen?in^n5, und zwaveinem jeden in seinen? Gruild und Boden, 10U-te auch darinne meist denen Rö.iiische» Rech-ten Allein in denen nenem Zeiten rechnerman sie billig dazu, als Sache» die eigentlichnicht mit der obern Fläche eines Grundes und

Bodens in das Privar-Eigenthum gekommen, . . . . ^

MS ,uw nsck in, «Staat jenn, j.^welchcr m yueder-Oesterreich und Tyrvi ge»

kl!,den wild, und in Stein-Felsen und al-

-Mehl/ hezfies in Mühlen dasjenige»'ch zudem meisten jMchi, so iwizchen den Möhl- 'teiner. und mechtnützlich gc^d-nLäuffernzuruckbieibet, welches nebst demchehemalsHolz Staub-Mehl ein guter ^uga»Ä der Mull.r zurSchwein-Mast ist.

Stein-Obst, fue. e Obst.

Srein - Gel , bekoniiut man nicht nurin Italien, Sicilien, sondern auch ,n Bay-ern, Elsaß -e. aus denen Felsen, daraus esoffters au? die QveUen und Bache Kiesset,und wie Fett darauf schwimmet. Es inent-wer er das schwarl-e oder rothe oder weisst,welches letzte das semste ist. Ist in Nie-ren-und Glieder - Kranckheiten sonderlich

heilsam.

Stein - pülye, siehe Pülzze.

Stein-Rade suche Rabe/

Srein-Röthel oder Grein-Röthlinz, ist

ein sü/oner und lieblich - singender Vogel,

-«m Vermöaen des qantzen «Staats geh»,worüber der Landes- Herr, wenn es nicht insEigenthum verfallen, ohnstreitig dashohe Verwältungs-Recht um so viel mehr hat,ie mehr das gemeine Beste erfordert, daß beyMscrm »ol«-Mangel die Stein-Kohlen be-sonder» aufgesuchet und gebrauchet werden.Am» es ist sehr nöthig, daß man zu diesenZeiten diese Feuer-Materialien auf alle Weiseaufsuche» lasse, welckes niemand besser alsder Landes-Herr zu veranstalten vermögendiß. U-m betrachtet also in Chur-Sachsen,gleichen in dem Brandenburgischen an.etzvunstreitig die Stein-Kohlen nach dem Berg-Rechte. Dieses lepte hat auch sonst fast ker»eBergwercke, als Stein - Kohlen-Bergwerke, die »in so viel austräglicher/ ie wenigersie, wenn sie einmahl zu Tage gebracht, wei-tere Kosten erfordern, und ie eher sie fv fort inGeld zu setzen sind. Die Wettinischen, Lobeni-ni>chcn, Lettinischen Stein-Kohlen-Grubenlind sknberliä) ielzo im Hers-ogkhun! Magde-dnrg sehr bekannt und höflich. Allein inSachsen fehlet cs auch mehr an thei s entdeck-ten und gangbaren Kohlen-Schachten, wie«. e. um Dceßden, Iwickau und an andernLtten, theils aber auch uneutdeäten , diem» nur besser aufsuchen, und befördern sötte,vie werden, wie aedacht, in Pech- und Scbie-m? Kohlen eingetheilet. Jene Heisse» auchvWnede-KohIen, die letzten zind schlechter,wo swi-ken sich zum Stuben!,ecken. Siewdecer-lenihrDach, daher sie auchDach-U^!.heissen, ma» hat auch brenniiche

s° aiwscwltierte Stein - Kohlen,

. ^"biic>) hat man auch

U«»>uteHvltz-Kvh,e». Jm xvi Htück derler ^amuilun ien findet mau niehr da-Uwrlaens wn.> auch aus den v^'tein-

/

teil hohe» Gemäuer» »«-et. ' Er ist in derGrösse einer Weiß- oder Iipp-Drossel, hateinen lubtilen iänglichten Schnabel, ist amHals und Brust schön .nimmel-blau, etwas,'Unckcier, als der Eis-Vogel, auf den, Rü-cken und an den Flügeln aber schwäri-lich.Er wird gefangen, wenn man einen seinesgleichen, eder m dessen Ermangelung ei»Käutzlei» in einem Kästg aussetzt, und da-heru-n Lein. - Spindel!! steckt , fo bleibt erdaran hangen. Den. frischgefangenen mußman erstlich die Flügel binden, solche inein mit Papier vermachtes Häuslein einse-tzen, und ihnen klein gehacktes von Haut undGeäder gereinigtes Schaaf-Hertz, oder vonunten beschriebenem Geäse ein wenig vor-gebe» , bis er es selbst zu fressen anfängt.Sie brüten des Jahres ireymal, »emlichim April, zu Ende des Mayen und in. Iu-nio oder zu Anfang des Juüi, und habe»jedesmal zwey, drey, auch bisweilen vierjunge. Dieselben müssen allein durch dieJäger und Gemsen-Steiger ausgenommenwerden. Das rechte Geäst vor die Stein-Röt el zu machen! Nimmt man vom weis-st» Kichern-Mehl zwey Pfund, und derschönsten auserlesenen süssen und geschältenMandeln, ein Pfund, zerstoßet solche in ei-nem Mörser, thut drey U.me» frische Butterin ein küpffernes wohl-verziuntes Becken /Mi-schet das Mehl und die Mossencn Mandelndazu, setzt es aus ein Kohl-Kuer, rührt es mireinem höltzerne» Löffel wohl um, thut zweyEyer - Dottern , ein wenig Sassran , undwenn die Butter zu fchmeltzen aniängt, etwasausgelassenes Honig darzu, und rühret cs stetum, daß Ich alles recht unter einander vermen-ge und ksrnickt werde; darnach nimmt man

-Rrebs, suche Rrebs.^tmileder-Äraur, siehe Stei»,Flechte.

durch das Sieb aeMede«; dieses Geäse z« er-halten, wird Honig dar auf gc^eßeii, st Hai nia»,

vor

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