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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
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2493-2494
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24?, Sag e- Spane Sangen

Sätzlinge Saffran -494

oder Schneide-Mühlen sind einimkbares Stücke der Ha^swirtschafft, wo n,a,>.Gelesen!,eit darzu huben kan. Wo inan über-Oßiges Blüi-Hol!' und grosse Städte in derNahe Hai, da man Pfosten, Breter, Latten -c.iliit^u» verpuffen kan. Wo man vorhin schonMahl- oderOel-Mühlcn bat, kan man die ^a-ac desto bequemer uno mit weniger» Unkost/nbcyfügeu. Doch werden die Schneide Muh-

Ordnun«die>e'iaeiiSage-Muhien euie neue aus- und anzu-richten in Vorschlag kommt, soll erstlich wohlÄerleget werden, was vor Nutzen daher zu ge-irrten. Zum andern: Ob ei» beständigerW .isser-Fall allda befindlich? .Drittens: Wielana dieHoltzung, so auf solchen Sage-Müh-len zu verschneiden, vorhanden, nachhaltenkönne? Vors vierte: Ob nicht solches Holtzauf einer andern Sage-Mühle gelegensamerzu schneiden sey ? Und zum fünften: Ob manauch eines Abgangs der Breter, Pfosten undLatten versichert se» ?

Säge-Späne, Heisset man dasHoltz-Mehloder Pulver, sein währendem Sägen von SemHsltz durch die Sage abgerissen herunter fällt,und mit Wasser angefeuchtet bey dem Auskeh-re» in die Zimmer gestreuet wird, damit es da-bey nicht allzusehr stäube. Die Säge-Spanevon den Schneide-Mühlen düngen die Feldersehr wohl.- und wird der Acker gar milde davon,doch wollen etliche davor halte», daß sie dieAecker sehr sänren sollen. In den Säge-Srä-nen pflegen sich die Schlangen gerne aufzu-halten.

Sämisch/ wird dasjenige Leder genennet,welches aus Schaas-Ziegen- und Kalbs-Fellen,wiesuch aus Ochsen-Hirsch-Reh-Gemsen- undElend-Häuten also zubereitet wird, daß es aufder rauhen oder lincken Seite sich mit guterDauerhaftigkeit tragen, und zu mancherley?i0thdmiftigkeikm mit gutemNutzen gebrau-chen lasset. Die Wsißgerber richten es ausun-tcychiedene Manier zu, Das gelbe oder so-geittmntewcißiSäinlsche Leder, woraus?ol->et, Bein-Kleider, Gewehr-Gehencke und der-

Säylinge, werden die junge» Satz-Karpftik

gencnnet. Siehe Say.

Säuren, heisse: beym Brot-Backen dieHelffte des dazu bestimmten Mehles mitWas-serund Sauer-Teig anmachen, und unter ein^-ander ^u einem Teige kneten.

^Saffian, ist ein gahr gemachtes Kalb-Schaaf-oder Ziegen-Leder, welches gelb undroth, oder auch wohl blau angefärbet. DaSrorhe wird vor das kostbarste und rareste ge-halten, sowohl wegen seiner schöne» coule.-r»als auch des schonen Glantzes halber. DerSaffian wird meistens in' der Türckey ge-macht, und von dar heraus zu uns gebracht,alsdenn er von den Schuhmacher« zu Pan-toffeln, oder bey den Pohlnischen und Un-gariichen Nationen zu Stieffel» verarbeitetwird. .

Gafflor, wilder Saffran, ist eine ArtDistel, so ohngefehr zween Schuhedie Höhewä chset, hat lange, grüne, stachlichte Blätter,und träaet an jeder Spise seiner Aweialein ei-nen klemen runden Knopf, welcher sich in ro-the und gelbe Fäserlein aufthut. Diese glei-chen den, Saffran, und werden an statt dessel-ben aus Sparsamkeit an die Speise» ge-braucht, ob sie gleich mchc so würmeich sind,auch dahero wilder,von denen Frantzosen aberDeutscher Saffran genennet. BetrüglicheKrämer bedienen sich dessen, den aufrichtigenSaffran damit zu verfälschen; so wird er auchvon denen Färbern starck gebraucht. AmRhein, sonderlich im Elsaß und Speyer, beyErfurt und anderswo im Reich wird er starckgebauet, und mit unter die Sommer-Früchtegesäet. Anderer Orten wird er in Gartengepflantzet, und muß ,äyrlich aus dem Saa--men gezogen werden, welcher aus weisseilund länglichen Körnern bestehet, die untereiner harten Schale ein weches, süsses undfettes Marck haben, und wenn sie gut heis-senftllen, schwer mi? hart seyn müssen. Die-ser Saame wird vornehmlich in denen Apothe-ken gebraucht, und ein Errract daraus berei-tet, welcher denenienigen, so mit der Gelb- undWasser-Sucht, Lähme und Glieder-Wehe be-haffrrr sind, sonderlich ant ist. Der darausfrisch-gepreßte Safft tödtet die Lause und alles

gleichen vor dieSoldaien verfertiget werden, Der beste wird aus Italien und

prtMireii sie mit Fisch-Tran; das übrige aber FranSwch t« uns gebracht. Die,er Sasflovü-miniglich ohne dergleichen mit Mehl,Alaun "'cdt iu verwech,eln mit der,enigen schonenund Wein-Stein, und pfleget mau dieses blauen Farbe, welche aus den, Kobalt bereitetschwary gefärbt zu Schuhen und Hand-Schu- und gleichen Nahmen führet^wovon inden zu gebraucken. dem Natur-

U:,ch.i?en.

Bkaufarb-Werck nach-Sassran, isteinZwiebel-Gewachse/welches

> zu gebrauchen.

Sängeln, siehe Gruhen.

Sängen, ist kne Gani,

Feuer, ol..

^Wält, »ur d<daran übe.bliebe- aus de1,m"Md^

«einbringen, D^n Ungar-und Oesterreichischen hält

den Awke., ,,n,' ««"' »achst dem Orientalischen vor den besten

nen, uno geU ,^ kon-Er hat eine zwieblichte mitZäserleinbehan.ic-

Vorberei^ ^ graue Wurzel, welche schmale streifichte

Z°-.stÄ«ich^^^e» Ä iur drey V.erte.^Uen>.ng?B.K"r v;^^'A

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