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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2481-2482
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m/in reiiien^u >d saubern GefliAm venvah- dem Baum - Saamen sehr schädlichDemiiid i'i wohl temperirten Kammern aus- wenn dergleichen die Blätter und Blüthe,' i^alten werden, weil demselben nichts weh- auch das ichon verbluthe Äornlein betrifft,r-r« als die Feucht- und die übrige Wärme muß es zusammen «chrumpffen, und pflegen^ -»«ider- Gnrcken - Melonen - Kürbis- und von solcher Feuchtigkeit hcrnach Würmer zui^raleichen Saame» müssen nochüberdißwohl wach>en. Es wird auch ein Jahr der Saame5» «e sc!,l«sse» ftnu, weil ihnen die -Mäuse mehr reiffer, vollkommener und besser als das an-«u andern nachstellen, doch halten sich einige, dere. Derohalben die Zeit wohl in Acht zuM hje Zwiebel-Knoblauch-und Mag - Saa-nehmen, damir die Sammlung des gutenmen'vder Mähen, auch wohl in ihren eigenen Saamens vvn allerhand Sorten nichr versäu-Külsen oder Köpflein. Von einem jeden Saa- met werde; so kan man auch an Körnern wohlmen insonderheir ist bey seinem Gewächse ge- «ehe», ob er gut und vollkommen, auch an> Handelt; auch ist hier nachzulesen, was bereits der Schwere im Wurffen und Sieben, odertij Mn den dem Wort Gesäme angeführet wor- wenn man solche in das Wasser schwemmet;Ä',i den Der Baum - Saamen theilet sich ein, iedoch ist eme iede Ar: seiner Schwere undÄ« jn den Saamen von Frucht-bringenden Bäu Leichte nach zu tracriren. Der vollkommnemea, worunter auch die wilden Obst - Bäume Saame von wilden Bäumen verdirbet nichtzu rechnen, und in den wilden Baum - Saa- leichtlich oder faulet, wie bey den zahmen> mm, so in keine Früchte eingeschlossen ist. Von Früchten geschiehet, sondern halt sich langeM dem erstem ist bey einer iedwedenArt Erweh- unversehrt. Jedoch ist es am beste», wennM nung geschehen. Den letztern betreffend, so man ihn das erste Jahr säet- E- ist auch derch trugen die wilden Bäume insgemein viel Saa- Saame wohl zu^verwahren, daß er nicht an-W mm, und nachdem ein solcher klein oder groß bruchig oder untüchtig werde.- Denn wenn erH ist, wird er auch das Maaß füllen, wie denn zu feuchte lieget, verfaulet er, lieget er abereine Eiche oder Buche etliche Scheffel an zu trocken, so dorret er aus, und die Olirät,Früchten oder Saamen bringet, wenn solcher Ferti- keit und Kraft entgehet ihm; deshal-» bey gutem Zahrs-Gang geräth. Hingegen von ben ist es am besten, solchen an temperirtenM den grösten Saam -Bircken, Erlen, Fichten, Orten zu erhalten. Es hat über dieses derM Kiefern, Tannen und dergleichen Bäumen Baum-Saame viel Feinde, ,so solchen fres-kaum eine Metz« oder Hand voll zu sammle» sen, verderben oder sonst«»vernichten, als da! ist, aber der Körner find an der Zahl »ielmehr, sind allerhand zahme und wilde Thiere, als»ß?b als bey jenen. Aller Baum - Saamen, ehe er Schweine, wilde Eichhörner, Mäuse n. s. w.s '- reiff wird, stehet fest auf dem Baum, so bald item allerhand Vogel, als Kernbeisser, Grie-^ er aber zeitig, stöst ihn die Murrer von sich, vine oder Krumm - Schnäbel, Fincken :c.

der fällt denn ab, und sucht sich weiter in mW fressen diese solchen Saamen, so wohl!^! vermehren. So lange er aber noch unreiff Winters-als Sommers -Zeit von den Bckn-«der grün, hält ihn der Baum, oder so iu men ab, auch, wenn er schon aus der ErdenMi: sagen seine Mutter feste, und läst ihn nicht lieget, und scharren selbigen unter dem Laub,o» adsallen, giebt ihm Nahrung, und bedecket Gras und Moos und aus der Erden Herfür.) S im mir Laub und Schale für allem Unfall, Jngleichen schadet dem Baum - Saamen al-Regen, Hitze und Kälte- Hierbei) nun ist, so lerhand Gewürme, Ameisen und dergleichen;j>K wl tiewilden Bäume anlangt, auch zu beden- unter allen aber ist der Wurm, welcher in deinv me die Natur den Saamen derselben Kern oder Kor» selber wächser, der aefahrlich-

!! Mhl und fleißig verwahre, und zwar viel- ste, welcher dem Saamen leichtlich Schaden«! meyr, als bey denen zahmen: Denn die Früch- thut. Dieienigen Bäume, daron iiian Saa-^ lester», dar nnen der Saanien steckt, men sammle» will, müssen etwas im freyen^gemein nur eine zarte Schale; hin- Felde stehen, daß sie die Lufft und Sonne

wcitund breit auf etliche hundert auf dem Stamme selbst bekommt, ta sonst

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