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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2465-2466
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Rnbe

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rm'7e>Äicw7^veW «roste Vögel versvüre:wer^eii, niit denen grosse», ,0 aver klenie ui vermäbe, wir denen kleinen Ruhr-Vvgeln. ^>rmick kein Herd leichtlich anzutreffen, znnigle»V'.«rbii Zeit, auf welchen, man dergleichenDdens-llte. DieRuhr-Vöae! zu blen-den, wie solches einige tu Gewohnheit habe»,<» eine gan» unnöthige Sache; denn ein Wild-er se» so scheu als er immer >evn kan,^m « .wen "der die., Tag- bey den Vor-Buffern sicher, begvemet sich,und >ra?et wenigdar ack, ob er angebunden oder nicht, undlässet das Flattern gar bald, lüber das kan er,da er blind, gar leimte pnngers,»erben, mden-er das Gefraß auf dem >?erd ohnmogllch fin-de» kan, ivie etwan in, Bauer oder Vozel-/ia>!slei!i,dg er wegen seines gewissen Hin- undnerspnmas das Frei?- und Sauff-Ge>ci)incMi gewöhnet, welchen Sprung er aber^uf

Rüde

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worden« weiche? als andere kochen. Nach derSaat wird der Acker mit der Ege »ach der Lan-ge überfahren, und der Saamen untergeeget,auch die Furchen ausgefahren, und wo es diesonderbare Norhdurfc erfordert, die Wasser-furchen gemacht. Das Unkraut muß man zurechter Zeit ausjäten, weil sie dadurch verhin-dert werden, baH sie nicht gehöria zunehmenkönnen. Sie werden insgemein >'on Michae-lis bis Gavi im Oktober reiff, »»dsodenn aus-gegraben, eingeführet, das Kraut ftuber abge-ichn.tten, und auf einem trockenen Boden n,rdas Vieh bis in den Winter erhalten, die Rü-ben selbsten aber sortiret,die grossen zurSpeise,die mittelmäßigen, welche schön und ohneMangel seyn, auch ihrKraut noch haben müs-sen, zu Salz- oder Saam-Rüben und die klei-nen zu welchen Rüben abaesondert. Mm weis-senRuben-Saamen ist hier nochzugedencken,

dem freyen Herd nicht also haben kan. Die daßmanvondenen,dieihnzumVerkaufherumziAhr-Lerchen werden nur an das lincke Bcinltragen, gemeinizlich sehr betrogen wer" e, und'Ml>eschleiffet,und macht man selbige anzusillen gleicht Schlag-Saamen vor jenen bekomm. Da-liimr riel Wesens: doch muß man zusehe», daß,her ein Haus-Wirr besser thut, wenn er seinenmm den Ziehung der Ruhr-Lerchen nicht ga^Ruben-Saame» selbst zeuaet. Darzu lieserzn schnell sen, auch selbige nicht allzu hart nie-^man die schönsten und größten Rüben aus,dttsallen lasse, widrigenfalls würde eine solche i schneidet zwar, jedoch nicht zu kurtz, o«s Krau-Mhr-Lercke ihren Dienst wM schwerlich uberjterig ab, setzt sie über Winter in die Erde, decktchicq halben Tag verrichten können. jsiemitErbs-Stroh, oder schlagt sie, wo es viel

Rübe, ist ein bekanntes Feld- und Garten-^Haasen giebt, in Sand im Keller, verwahrt sieGewächse, wovon allein die Wurkel in der K>l- vor der Faulniß, und imFrZhjahr sept man sieche zur Greise vor die Menschen, Krant uudiwieder in andere Erde. Noch besser aber ge-WuMl aber auch zum Futter vor das Rind-jschieht es im Herbst. Denn da schlagen sie imund Schweine-Weh gebraucht wird. Der>FruK-Iahre wieder aus, und tragen Saamen,Farbe nach werden sie in weisse, rowe und der vor Iohannis meistens reiff wird. MailgelbeWbeN oder^Nöhren (Mshr-Rül>en ) nimmt ihn ab, verwahrtihn, und säet ihn als-emaetheilct. Der weisse n sind wieder dreyer-! denn mit dem Winter-Rübe-Gaanien, etwa»le» Gattungen: Nemlich die langen, die run-,! 14 Tage oder ? Wochen vor Michaelis auf einden und die Stech- oder Sreck-Rüben. DiejPebeet allein, und läßt solchen den Winter

lange» Rübe», weiche «uch Feld-oder Srop-xel-Rüben geuennet werden, sind der Grösselliid Gestalt nach nicht einerley. Sie wollen»lle ein leichtes sandiges, doch gutes Erdreichhaben. Der Ruben-Acker wird gemeiniglichin die Winter-Gersten-Stoppeln, oder auch>»dieStücken, darauf man frühen Flachs ge-rälifft, gemacht; oder, man pfleget auch wohlin dem Brach-Feld ein eigenes Stück daruiili dunzen, und den Mist um Pfingsten oder im^miio auszuführen, solchen bald zu breitenund unterzubrache», und also den gebrachtenAcker bis gegen Zacobi hin liegen zu lassen,wel-cher stdenn, da es vonnöthen, gerühret, dieRühre such alsobald mit den Eo/n überfahrenww klein geeget, hierauf zur Saat geackert,undaisoenn der Rüben-Saamen, iedoch nicht allzuoicke eingesäet wird. Weil sie bisweilen aufeiner Stelle nicht gerathen, so pfleget man et-wa» achtTage »ach iektgemeldter Saat wie-derum derselben auf "inen andern FleckAckersvon neuem zu säe»; damit sie doch an einemiA.W'athc», wenn sie etwa» a» dem andernlehljüilage» >olten. A» etlichen Orten wer-ben sie gleich nach Iohannis gesäet. Die im

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über stehen. Im Frühjahr darauf bekommt erdie schönsten Blüthen, davon man erst um Io-hannis den besten Rüben-Saamen xrndienkan. Diesen säet man erst hernach zu Rüben.Se daurct z bis 4 Jahr. Nur muß man ihnan einem trockenen Ort verwahren. Damitman also immer bey Saamen bleibe, so mußman alle Jahr von gedachtem Satz-Rüben-Saanien aussäen. Was übrigens die grossenweissen Rüben vor eine »übliche Sache in derHaus-Wirtschafft seyn, davon können dieLeipziger Sammlungen das XI St. n. 2 undz nachgesehen werden. Sonst werden diezum Köchen bestimmte Rüben entweder in ei-nen, warmen Keller oder in liessen Gruben mitStroh und Erde zugedeckt, den Winter überaehalten, daß sie nicht erfrieren. Die kleinenRüben aber werden insgemein auf warme Bö-den und über die Stuben ausgeschüttet, oderauch zeschalet und vngcschälet angereihet undan die Lufft gehanget, damit sie desto eher wel-ke» und trocken werden, und diese heissen jo-den» welcke Rüben, welche in den, Winterzur Speise vor den Haus-Wirt und sein Ge-sinde gar wohl zu gebrauchen. Man pflegt sieauch Winters-Zeit vor die kalbenden Kühe und^ .... abgesetzten Kälber zu kochen, und denenselben

Merkel zejäet'niit unter dem Trincken zu geben. Die fri-

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