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Rautern Rassall
Raffinat Raffle
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Augen oder Paimc» ausgehen. «sonil.m ge-schiehet das Räumen und Beschneiden biswei-len, wenn es die Zeit leiden wiil, nemlich, wennzeitig gelinde Wetter einfällt, gleich zu Anxangdes Frühlings mit einander; iedcch bisweilenbesaineidet man die Reben? wenn es ncm >eyr' d kalt ist? und wenn man den ganzen Berg be-schnitten hat, so räumet man sodenn nnt derHacke unten zu den Stöcken, und schneidet dieübrigen WurMn ab. Wo man vor Wintersgedecket,da mm Räumen und Schnitt auch zmgleich geschehen, sonderlich wen« der Saht s.li-bereit ins >now getreten. Ein Wintzer abermuß sich wohl vorsehen, wenn er räumet, son-derlich in niedrigen Orten, da es junges Holtzhat, daß er dasselbige nicht offen stehen lasse,sondern wiederum zuscharre, um der kunfftigenMayen-Fröste willen, damit es nicht erfriere.
Hieber gehöret auch noch das Ausreisten überund über, wenn man nemlich bey dem Räumenum die Stöcke zugleich auch den ledigen Platzzwischen den Stocken, und also den Weinbergüber und über mit derHacke aufreisser. Ge-thanes Ausreisten gilt vor eine Hacke, und ist dieerste Arbeit ins Erdreich.
Raupgen, siehe Ehenellen.
'Räurcrn, nennet man, wenn das abgeße- . . .WM,.... .
dette und überkehrte Gerraide durch das grosse^und ob zu sehen. Ist der Koffer nun nach der
ständig dampften. Wenn es einmal im Sudist? jo darft nian nur glühende Asche zulegen.?<ac!> ausgehaltenen sechs Stunden setzet manes vom zeuer, damit es erkalte, und kan es als-gebräuchlicher, nur
kalt verspeiset werden.
Raffinat, heißt man allen Poudre-Zuckeroder Majcowade, wenn sie ins reine gebracht,gelallten,undHut-Zucker daraus geniacht wor-den; dielenden aber.die damit umzugehen be-jondern Be,cheid wissen, nennet man Raffi^iieurs. Die Arbeit nun, den Zucker zu raffini-ren, oder zu läutern, bestehet meist darinnen,daß von Wasser und ungelöschtenKalch eineLauge zubereitet wird, in dieser kochet man denJucker, schäumet ihn abe, und giesset ihn insteinerne Formen. Solche Raffinerien findetman viele in Frgnckreich, Engeland, Holland,Hamburg -e. wiewohl auch die Znckerbeckecebenfalls damit umzugehen wissen.
Raffle, ijl. eine Französische invemwn voneinem sehr nützlichen Fisch-Garne, welches al-les mit sich ninimet, woraus es nur fället, unddahero den Nahmen Raffle erhalten. Es be-kommt dieses Garn eben eine solche Rundung,wie die i.s»ve oder das Koffer-Garn, wie sol-ches i'üb. xiv i hey denen Buchstaben cz
und kleine Aehren-Sieb durchgerittelt, undvon der annoch zurück gebliebenen Spreu reingemacht wird.
Raff, Reckel, Recklmg,. ist ein grosser Fisch,welcher entweder an der Lufft getrocknet oder
daselbst befindlichen Anweisung fettig, so mußman kleine Stecken von weichem und sich bie-gendem HMe, von solcher Länge, wie es dieWeite des Koffers erfordert, haben, und diesel-ben als Faß-Reiffe um dasGarn biegen und fest
und aufgespalten, wie der trockene anbinden, davon der eine bey dem Eingangeachs ausNorwegen nachDeutschland gebracht.^ L an der Reihe und demjenigen Ort, wo diewird. Einige halten ihn vor einen geräucher-!Doppel-Maschen gemacht, zwey in die Mittetea Stör. Er wird sonderlich ,n den See-i und einer an das andere Endete kommt. Die
Städten nach der Mahlzeit zum Trnnck kleingeschnitten ausgesetzet, ist aber wohl hart zumverdauen. , Es ist sonst ein ungeschickter undungelencker Fisch bey seiner Grösse. Und ebendaher mag es kommen, daß man einen unge-schickte» grossen Menschen einen Reckel untergemeinen Leuten nennet,
Raffa!, ist ein in Scheiben geschnittenes,ge-würgtes, zusammen gerolltes, und mitBind-faden gebundenes Rindfleisch, welches in einemverkleibten Topf mit gutenKräutern eine Zeit-lang dämpffen niuß : Man schneidet derbesRindfleisch scheiblicht, und zwar so breit alsnians machen kan, bestreuet selbiges mit aller-hand Gewürke, nemlich Mnseaten-Blüthen,Cardamomen, Jnzber, Citron-Schalen, etwa^geriebener Semmel; darzu thut man auchNie-ren-«stvl!en, rollet solches hernach zusammen,bindet es mit Bindfaden, und machet dessen soviel als man gebrauchet. Hierauf werden diezusammen gerollten Stücke in einenTopf ae-stecket, Wein und Wasser darauf gegoiftn;Saltz,'ein paar ganke Zwiebeln, ein paar Lor-beer-Blatter, Thymian und Roßmariü dazugewvrffen, oben eine Stürtze danmf aeleqet,und selbige mit Teig und Papier feste zugellei-bet. Hieraus setzet man den Tops, aber nichtgar zu jehr, in dieKohlen, und lässer es sechsStundenlang also stehen; iedochniuv es be-
lang
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Eingänge im Wasser offen zu halten, geschiehetmit vier Bindfäden; denn wenn die Eingängeair den Enden i vier und zwantzig Maschenin der Rundung haben, so werden sie in vierTheile getheilet, damit sechs Maschen auf ei-nen Theil kommen. Hierauf bindet man inder Mitte der ersten Maschen einen Faden an,worzu noch eine Reihe Maschen eines Zollsweit kan gestricket werden, iedvch ist zu mer-ken, daß diese Reihe einkig und alleine nurfünfMaschen haben soll. Nach diesem schneisde: man den Faden wieder ab, und bindet ihneben auch an die ersten Masche» dieser lekt-ge-strickten Reihe. In der letzten, so gleich ausdiese Reihe folget, sollen nur drey Maschen,und durch dieselben ei» Bindsaden gezogettseyn, daran sich diese drey Masche» auf-undzuziehen können, welchen Bindfaden mandenn etwas geraumlich zusammen binden kan.Wie nun dieses Theil gemacht, so müssenauch die drey andern seyn, und wenn alleviere beysammen, so lässet man die zweenReiffe s <. von zwey Personen, die den Kof-fer auf beyden Seiten zugleich anziehen müs-sen, kalten, darauf bindet man die vierBindfäden, jeden gleich weit von einander»an den gleich gegenüber stehende» Reiff, damitdiese zween Eingänge allezeit gantz straff unsstarck ausgespannt, und die Oeffiiung einesx - Schuhe«