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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
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2117-2118
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Pästling PainduMi»^

Paisscl-B«re Palmen-Oel ->,z

»et wird. Er dar eine» .mrgroi-c:-, aberklem-^eriebene Semmel darüberk»nii.!en, icdech qncen und zum Essen ,ehr wohl^ack- Ofen qahr bScket i'-^cr iviii ka»

rundlichen Rvse»!. Sei» sonst anzmehmes "" ' . >-« >»m, r«n

Fleisch wird durch eine gute Zurichtung »ochdelieater. Man schuppet ihn mit einem Reib-

delicater. Man schuppet

Eisen, fähret hernach selbige» mit einer Spick-Nadel oder einem spikigen Holtzlci» unter den.Floß hinein, und ziehet den Darm heraus, sowird die Galle daran hängen, welches ma» zu-sammen wegschneiden muß; oder man schnei-det demParsch o-m Bauch auf, und nimmt dasEingeweide heraus, der Rogen aber muß dar-

darüler ein gutes «agour anrichte».

paisseU Deere, werde» in Oesterreich dieBerbis-Beere oder Weinschierlinge genannt.Siehe Derbis-Deere.

Palatine, ist eine gewisse Art von HÄs--chern, dieauch ei»Rragen,Hals-Dindeunddergleichen genennet wird, und aus Zobel,Marder, Hermelin, Sammet, Flohru.s. f. zu-bereitet ist, mit welchen das Frauenzimmerden Ha!s zu bedecken pfleget. Die Palatine

Carcm «5vssc ist ein ftcmp Gcwäclisc,

im übrigen, wie bey dem Mariniren nöthig, ge-M«) ni unsern Garte» sehr wohl fort, und wirdbraten, und wenn sie erkaltet, ordentlich einge-dajelbst zum Blühen gebracht. Des Baumesleget werden. Dieser Fisch wird zum Unter-Stamm ist viele Eilen hoch, und die Schaleschied des folgenden, Stock-Pärsch genannt.lgantz schuppicht, vben am Gipffel stehe» dieDer Raul-Parsck hat seinen Nahnie» daher, Blätter wie Flügel heraus. Zwischen diese»ireil er rundlich, oder nach den, Deutschen kau- Blättern steiget imFwhling eine zieniiiche aros-lich ist. Sie erlanaen niemahls die Grösse ei- se Scheide hervor, so «ich endlich aufthuk, allwoes Haupl-Stock-Pärsches, sondern die mei-hernach die Fruchte selbst hervor kommen, wei-ßen ,n!d Fingers lang, die grosten aber einer che laiigrund wie em Fing« seyn, und daher. Spanne, selten trüber. Der Leib ist gank auch v-.Ä>l>, im Deutschen aber Datteln qe-mir Schuppen bekleidet, von Farben gelblich, nennet werde», die man zu uns als ein Nasch-mit schwarten Puncten; der'Bauch aber istwerck bringet. Es giebt dieser Baum bendor-iveiß. Die Stäche!» auf sdem Rucken sind tige» Einwohnern ausser dem, was m den so!«nicht weniger steiss und schwärst als am Stock- genden erwehnet wird, auch diesen Nutzen, daßParsch. Äusser dem, daß die Kaut - Parsche sie den Gipffel abschlagen, und aus dem Stam-noch für gesünder, als die Stock-Parsche Ze- nie ein weisses Marck schneiden, so von ihnenhalten werden, findet man noch in ihren Köpfe» zespeiset wird, und eine» Geschmack wie die Ar-kinen weissen Stein, in Gestalt eines Reiß-ttischocken haben soll; das Hoiy davon brauchestKorns, welcher Raul Pärsch-Srein genen-^bey uns dieDrechsler uud Tischler zu allerleynet, und für ein bewahrtes Mittel wider demzierlicher Arbeit. Man findet noch eine Gät-Stein und Verstoxssnna des Harns, ingleichenltung, derer Früchte rund, und so groß als diewider den Krampf, Schwinde» und die schwereNüsse, wiewohl einige davon vorgeben wolle»,Not» ausgegeben wird. Eine Bastart-Art daß solche die allerersten Früchte des bekanntenvon Pärschen ist gleichsam der sogenannte Zan-Palmen-Baums, welche, wen^ sie noch klein,der oder See-Parsch, wovon unter dem Wort sehr annehmlich von Geschmack, so sie aber ct-Zander ein mehrers. lwas älter, beginne die Schale roth und von

Pökling, heistman in Oesterreich daSWeib.-! hinten etwas schwär« zu werden. Es ist sonstlein von Hanssoder den Fimmel. Siehe Hanff.. der Palm-Baum zwcyerley, der Dorn-oder« /-< ingleichenwird!wilde, und der zahme oder glatte. I» derdas geraspelte Brot genennet, welches keineZgedachten Schale ist das

Palmen-Gel befindlich,welches man darausnicht anders, als wie aus den Oliven zu presse»pfleget. Dieses Oel ist insgemein anfangs gantzroth, wird aber nach Verlauss einiger Jahrerecht schön weiß. Dieses Oe! achtet man Ge-sunden und Krancken gar heilsam, und bedien eilsich daselSK die Einwohner sowohl als dieFremden dessen als des Baum-Oels, wiewohles denen letzten, ehe sie es gewöhnen, etwas un--geschmackt vorkommt; das überbliebene, wel-ches wir bey uns die Oel- Kuchen zu nennetlpflegen, ist derer Mohren köstlichste Speise.Nicht weniger komm: auch von diesem be-kannten Baume he? der

<.> - paimci'»

Rinde hat.

heissen in Scheiben gclchnitteneSemmeln,welche mit folgender larc-.-überstri-chen, in Eyern umgekehrt, und fodeu» ausCchmalk gebacken werden. Die ^--ce beste-het aus gantz klein gehacktem Kalb-Fieisch undgekochten Schincken, so zusammen unter ein-ander gemischt, und in einemMorser gantz kleinzekvssen wird. !

^>i» ist ein Brot, welches aus ge-,

hackten, Kalb - Fleisch, Rinder- Talch, Gcw>,ryund Saltz,nachdem es wohl klein und unter ein-jander gemengt, gemachet wird, welches manhierauf», Speck schlägt, mit Eyern bestreichet,