-o-)y Ordnung
raqendNi'Schssse abstutzet, zugleich, wo derBaui» zu dick, ihn vorsichtig aaslchneider, dieDorne» al>k»ei?et. was daran »erdrsche» oderverdorben, mit der Säge abnimmt, und dieWunden mit Baum-Wachs wohl verstreichet.Den Citronen ist weniger, als den Powe-rauven und andern Gewächsen abzunehmen.Die Wurkeln der Bäume, so in GeMn». lie-he», sollen alle drey Jahr gereinigec u«V er-frischet, zu dem Ende der Baum mit iammr derE.den ausgeyoben, etwas von den, Erdreichrund umher hinweg gethan, die Wurkeln, wosie zu lang, beschnitten, und aljo der Baum inei» frisches Erdreich wiedereingesetzer werden.Die Erde >n dem Gefasse joll lucker gehalten,un?demnach so bald im Frühling, bey der Ent-deckung, um den Stamm umgraben, auch da-mit den Sommer durch monatlich sorrgefah-ren werden, damit von dem Erdreich dieWasserung besser durchgeiassen, und die Wur-zel »ich: beschweret werde. Wenn die neueBlätter an dem Baum sich zu neigen, oderschrumpffelig zu werden beginnen, hat er derWässerung nsihig, und wtt> begossen wer-den Dieses kau mit einer gewöhnlichenErreug-Kanne geschehen; es >oü aber dasWasser vorher in einer Kuffen an der Sonnewol?! durchwärmet, und kan darein anch et-was Kuh-Mist, damit es fett werde, gele-get werden. Die Bänme, so im sreyen Qui-de stehen, zu wässern, braucht man Cy-in-drische Topffe eines Fusses hoch, etwa vierMaaß haltend, und mir sechs Lochiein, ingleicher Weite über eiaander durchbohret;zwe» derselben werden einen Fuß weit vondem Stamm zu beyden Seiten in die Erde«egraben, mit dem Lochlein gegen denStamm gewendet, und mit Wasser angesül-Zei, welches sich sodann allgemach in die Er-de verziehet. Das Beysetzen der Gewächsegeschiehet im Herbst, so bald man sich derNacht - Fröste zn besorgen bat. Sie wollenaber nicht feucht eingebracht seyn, darum,wenn ein nasser Herbst einfckilet, pflegt mandie Gefasse mit den Bäumen aus die Seitezu legen, damit der Regen das Erdreichnicht treffe. Den Winter durch wollen siesparsam begossen seyn, und darff allein dasErdreich, wenn es oben staubig worden, einwenig eingesprenget werde», weil sie sonstin etlichen Wochen die Blatter abfallenlassen.
Ovanr, suche Dorant.
Vvchis Serapias oder Nagwury, sieheRnaben-Rraur.
Ordnung, heisset diejenige kochst angeneh-me Verhältniß, da verschiedene und mannig-saltige Sachen oder die Geschäffie nur deuen-selben dergestalt aus einander folzen, und ne-ben einander sich befinden, daß ße immer ineiner Gleichheit und Aehniichkeit zusammenstimmeu. Dasjenige nnn, worime vielerlei?so bey einander ist, oder nach e»ander fol-get, einander gleich oder ähnlich ist, das istdie Regel der Ordnung. Wenn cemnach einHauStzqlttMl! Titel eines »rdenliichen Mali-
Ordnung ZI2<Z
nes verdienen will, so muß er mit einer vor
sich habenden EaM dergestalt lnuzuzehenwisse», wie es die verschiedenen Dinqe er-fordern, so darbey nach ihrer natürlichenOrdnung ans einander folgen, oder sich ne-be» einander befinden. ^ Und da er ja hicrni-nen nach ^seinem Willkühr in einem und an-dern Stücke handeln wolte, muß dennochjdiese Aenderung sich nach dem Grund dernatürlichen Ordnung sonderlich richten. Die-semnach würde gantzlich wider die Regelnder Ordnung gehandelt werden, wenn der>c-!i!!gs, so einen wüsten und überall offen«.stehendeil Plak zu einem iiatzlichen Banm-jGarten macven wolte, und so gleich mitien imSommer, oder sonst zu einer ungewöhnlichenZeit, grosse erwachsene Baume in übermäßiger! Anzahl unbedachtsam in dergleichen ohnzu-!bereitetes wüstes und offenstehendes Land se-yen ließ, da im Gegentheil die Ordnung er-fordert, daß man zuvorderst den Plak für al-len Schaden des Anlauffes verwahre, diesenmit Fleiß eingeschlossenen Raum in Absichtder Art und Eigeuschaffr der Bmme, so dahinein geseyet werden sollen, nach einer ae-wissen regulären Figur abtheile, daß ein ie-Ser Baum zu seinem nöthigen Wachsthumgenügsamen Blak und Zngang der Nahrungbehalte, hieraus bey Grabung der Baum-Lo-cher die Güte des Boden? wahrnehme, imdsolchen, wo es uöchig, durch geboriae Mit-tel verbessere, zu denen Bäumen setbst jmige,wohlgewachsene und zu einer tragbaren Artgehörige au-lese, auch zu der Zeit setze,wenn der Safft in der Wnrtzel, uns folg-lich der Baum kein Laub habe, und im übri-gen alles beobachte, was vor, bey und nachVersetzung eines Baumes sorMltia in Achtzu nehmen. Und nach diesen Regeln derOrdnung hat mau sich ebeu auch nach allerMöglichkeit i» gcaenwärtigem Buche bey derErklärung und Beschreibung, so gar ver-schiedener Ökonomischer Verrichtunae» je-desmal gerichtet, daß ein ieder bey Uiberle-jsung einer Sache wahrnehmen möge, wiemit derselben der gewöhnliche» Ordnung ge-mäß umgegangen werden müsse. Es ist aberauch die Ordnung eben dasjenige, was sogar auch den Auaen einen Gefallen erwe-cket , wenn z. E> in einer Mahlerey die auseiner Tafel vorgestellte Figuren nach diese»Regeln klüglich angeordnet, daß ein iedesBild daraus nicht nur mit dem andern ineiner Gleichheit und Aehnlichkeit an seinemrechten Orte zusammen stimmet, sonder»auch eines jeden seine eigene Theile gehe-rig nebe» einander sind, und auf einanderfolgen, welches ma» alsdenu eine gutsOr-donance nennet- Gleiche Beschaffenheit hates anch mit denen Gliedern, so in der Bau-Eniist einen Haupt-Tbeil, uemlich dieSchönheit eines Gebäudes ausmachen hel-fen, aus deren ihrem Zusammenhang, in-dem sie nach gewissen Regeln der Proportionin einer Gleichheit und Aehnlichkcic über-einstimmen, «nd aus einander ssigen, endlich
gange