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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2067-2068
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-czS/ ^ Obst Odst 206z

tznd, mid die Fänlniß an demselben erregen.jd!ese!Sen ywörderst mit einiqem Laub, über-

und lässet

So bald man auch das Obst in die Gemä-jziehet dieses mit reinem Thon,

cher gebracht, nin!! man solches auslesen,und das wurmstichichte,'zersallene und an-gefault' von dem guten absondern, und sol-che zeitlich verbrauchen. Etliche, wenn siedas Lager-Obst abbrechen, sthlagen sie sol-ches in eine Tonne, und lassen es also n:desn Garten, wo es sicher, liegen, bis zueinem emfallenden Froste, worauf sie solcheerst in ein Gemach fti-en, darinne sie nicht

olcyen an der Sonne trocken werden, s»daß er nicht aufreisss. Die Castamen lassensich in ihren rauhen Hülsen lange Zeit frischei halten : tue '^iisse aber, wenn mau siegleichfalls samt ihren gruben Schalen, wiesie vom Baume kommen, in Sand leger,und diesen Sand ziemlich mit Salk-Was-ser anfeuchtet, darauf aber das Gefasse, dar-innen man sie ausbehält, fest vermachet, daß

gefrieren kennen; allein man muß gleichwohlIkeine Luft eindringen kan. Einige misch/.

alle vierzehen Tage dazu sehen, und siedurchlesen, damit die faulen und schadhafftendie andern nicht anstecken und verderben:das also schsdhafft gefundene wird entwederin der Haushaltung verspeiset oder gebs-cken. Es hat Mir Las Tonnen-Obst einbesser Ansehen, und siehet s» srisch, als ob

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Lagern beybehalten wird; Mgeschweigen, d.^>ches Wasser ziemlich rieff

Welsche Nüsse unter ihre Castanien. damitdiese desto frischer bleiben, und nicht so leich-te schimmlichr werden solle--. Rirschen denWinter über frisch zu behalten, soll man ei,abgesagtes Stücke von einem Erlen- Stamm,mit einem grossen Bohrer ausbohren, reiffeKirschen hinein thun, und, wenn es an

doch, daß es den

man in Gemächern und Kellern das Msle-Boden nicht berühre, Ünein banecn' "issen des Obstes besser vornehmen Mi, a.s welche Art man auch pfiaumc» und an!,.-wenn es in Tonnen eingeschlagen ist. Viele res Srein - Obst erhalten kansind der Meinung, man sollte das Obst nicht und Birne» bleiben an, allerlänaSen -l. Äauf ^troh legen, sondern nur aus b!o»eBie.- und bekommen da,-» einen schonenter , von welchen man in Kammern und teller- Geschmack, wenn man sie aleich vomKellern etl,«ye Lager über-auvei- maair, Baume dergestalt in ein ^äßgen oberweil es solcher Gestalt frischer bleiben, und tel einleget da man erst e Menln,^von dem Si.'oh, wenn dassclbige feuch ilr, auten Zoll hoch mix sehr wohl gedörrre,keinen bo,en Geruch an ,ich "ehnien wurde, o-Uunder - Blüte» unterstreuet, aedachkesweiches man auch .n de.r That wah^zn se»r. Obst a.so darein fÜttett, d ß es weder anbminden : Wenn der Frsst in den Ziiymern einander, noch anch an da^ Hol«, -u lieaenoder Ol'st Kannneri. über der Eide e.nzu- ko.ume, und we.n, dieses verAret" der"dringen beginnet, muß man das Ost ur die malen von erwehnten M-^tben eine DeckeKeller auf die bloMi ^ager bringen. De-darauf machet, welche weniqstetts zwey Zollnen sorgialtigen üuo gefchafftige!! .yaussa:- hoch, eine neue Schicht vom Obst dareinlcrn wiri, es nicht Mißfällig siyn, w. !N man ze!?et, und damit wechselsweis fortfahret,hier cm und amcre Mittel an die Hand ins es genug. Man lüget aber gerne einerleygl>-or, wie ^as , >a >0 gar einiges Sorte Obst zusammen in ein Gesäß, damitSc>mmer-^-.'st,fr:!ch und schinacknassr,0!g der Geschmack mchr eorrumpiret n-!d verder-zu einer ungc>vc>l)n!zche» .,e!r auszubc-ber werde. Es lässer sich auch dasjenige mitgalten, darinnen die Ers> hrung die beste denen Aepffeln vornehmen/ was oben bey den^e.)rmeisterin gewcieii Das >?raniz -Ooü, Ovittcn gesaaet worden. So verdienet anchiv zeyr zarte Schalen hat, als-wiL dse dasjenige allkicr nachaelesen zu werden,was bey« dem Wert Obst-Rainmer angeführet worden.

> aber das Obst nicht ebeniniUiberstuß

^ aljrbald a^o frisch anfzuhebcn, indem alsdenn vielKo-fch>rar!? u>u anvinuiig weisen, muß man ge» uiidMühe daraus zu wenden; über diesesdeinuach u, parier einwickeln, und zwar auch nicht all---? ohne llliterscheid sichauf diese

de/n^cht" und' b"e^°.»^2''

Schöne, doch müss.nen Orte aufbehalten

siegeln die Stiele gar mit Siegel ck, nndglauben, daß sie hierdurch den Gafft längerbey sich behalten. Die «Nvirren lassen sichlange erhalten, wenn sie im Oktober um denVollmond bey trockenem Wetter gebrochen,die daran klebende Wolle sauber davon abgewischet, und an einein trockenen Ort aufSand geleget werden. Well e man sie sehr

unvergt'üen seyn, und kan derselbige nichtnur alles weiche und frühzeitige Obst, so sichnicht aufhatten lässet, sondern auch, was ervoll dauerhasstem oder La>ier-O'st nicht zuverkauften, oder selbst zu constinnren geden-ket, dazu gebrauchen. Das edle Obst, soman dörren will, wird geschälet, die Kern-Sköcke oder Krsbse ausgeschnitten, und al-

lange und frisch erhalten, als ob sie erst von jo liegen gelassen, daü es ein wenia adwel-ihren Zweigen abgebrochen/ umwickelt man ke, ehe es aus die obst-Darre gebracht wird,

wie