«04s Nösset Nothdurfft
Notl^Feuer Noth-Pfennig -046
ches .Himmels-Zeichen mit fo ungegrSndcten terlaßt, da man doch dazu vermögend ist, soBedeutungen und Wirckungen als Ur>achen ijr jolmes der ungerechte filtziaie nnd thö-dieses Gesichts, wie bey denen Comeken ein- richte Geitz. Sie :fi aber entweder einewah-
aebildet' ' ^ ...... ^ _. . . . 1
Gestalt
cher Ba—.... .
scheinenden Hininiel offt, iedoch nicht immer ter, und endlich derO.vantittt deSjeniaen Gu-inngeben, und lässet sich sonderlich des Nachts ^tes, st mail nicht cntbehren kan, als in wel-schen, ist aber nichts als eine vergänglicherer letzten Absicht man sagt! Er bat so vielLufft-Geschichte. . Der leuchtende HiinmelWeld, als er zurhöchsteu oder nur zurNotb-kommt von Ausdünstungen, und der Bogen durfft insgemein brauchet. Aus eben diesem
^ ^
ist ein Schein einer weit entferneten und un-ter unsem Horizont befindlichen Entzündungin der Lufft.
Nord-Wind, suche wind.
Nörfling, siehei Grfe.
Nössel, Seidel, Seidlein, Schoppen, istein Maaß in flüßigen Dingen, so eines halbeAaime oder halbes Maas (Qvart) hält, und„ach Apothecker-Gewicht ein Pfund ausma-chet.
Nösser, siehe Sch<raf-Nösser.
Noth, heisset ein Stand eines eingetreteum oder bevorstehenden Mangels eines zum
Mindernd auch viele Dinge zwar Güter,aber nikit nothwendige Güt'er. Und man-che sind an diese» und jenen Ort oder »u die-ser und jener Zeit nothwendig, die zur an-dern Zeit nicht» nutzen. z.E. Geld. Endlichnennet mai, auch am allerbesondcrsteii das-jenige Nothdurfft, was man um einen ZweckzU enuttget» zu es
em nothwendiges Mittel unserer Erkaltungseyn oder nicht seyn, nicht entbehren kan,
! durfft seyn, so Heisset doch dasjenige, ohne
Lebens-Unterhalt, oder dessen Beqvemlich-,welchen ick) nicht dazu aelangen kan, 'wM'keit, unentbehrlichen Gutes, welchen man'durssr. Und eben dieses ist die Ursache,'war-durch die gemeinen und leichten Mittel nicht um viele Menschen das Nothwendige undverhüten kan. Es ist eine öffentliche und die Nothdurfft qaim nnaemein aussiebe».
Pri»at-Noty, grosse,mittelmäßige und geringe , ^
Notb. Siehe Unglück.
folglich die Ersorderni!! chrer Nothdurfftleibst sehr vermehren, und ohne, daß es an-fänglich die Nothdurfft erfordert hatte, ver-Mlicrn. Daher kommt aber alsdenn vieleVerichwenduiig uiid dergleichen. Endlichist auch die Nothdurfft entweder eine gemei-ne und öffentliche, oder die Privat - Noth-durfft, doch dieses ist bekannt.
Noth - Feuer, ist ein, obwohl in geist-und weltlichen Gesei-en verbotener, doch nochan vielen Orten gebräuchlicher Werglaube,da das Baser«Delck, wenn sich eilte anfie-enrbehrlich, als auch zur natürlichen und!^'"^ keuche, oder das soacuannte wnde' ' ' lichkeit, welches ^euer, un^er den- Vieh aiissert, alles Köuer
Noth-Lau, heiffen die Jager einen sol-chen Bau oder Grube, so die jungen Füchse,welche von ihren Alten vertrieben worden,und sich selbst zn nehren nirgends hin wissen,zum vfftern i» freyen ebenen Korn-Feldernmachen.
Nothdurfft, dadurch verstehet man zwarim weitläufftigen Verstände alles, was manvon Gelde, Geldes-werth, Credit und Dien-sten zur Erhaltung des Lebens, /o wohl un-
befondern Standes-Begvemlichkeit, weichesvffters denen Leuten aus Gewohnheit, Er-ziehung und Wohlstand, ja auch allerhandunordentlichen Begierden so unentbehrlichscheinet, als das tägliche Brot, erfordertwird. Allein eigentlich wird dasjenige Noth-durfft von zeitlichen Gütern genennet> ohnewelches man, seiner Natur nach, das Lebenseines Leibes nicht gesund erhaltest kan, undwelches atso zu dessen unentbehrlicher Hülleund Fülle erfordert wird. Und in dieser Ab-sicht ist es von derBeqvemIichkeit unterschie-den, und dem Uiberffuß und ReichMim ent-gegen geseket, ja als ein Grund der Haus-wittschafftlichen Ordnung in der Anwendungoder Ausgabe (welcher Artickel hierbey zuconse>iren) der Einnahme anzusehen. Denndiejenige Ausgabe, weiche wegen der Naturdes Meiischens, der sie thut, nicht andersseyn ka», folglich nothwendig ist, die ist eineAusgabe, welche diese Nothdurfft erfordert,und gerecht, nöthig und unentbehrlich. Wennman solche Ausgabe zur Nothdurfft aber un-
in denen Häusern auslöschen, lind unterfreyen, Himmel ein Stücke Holtz, worzu sieinsgemein einen ausgerisscnen Zaun-Pfahlgehrauchen, und ein Häar-Seii so lange übereinander reiben., bis es eine Flamme giebet,welche sie mitPech oder Wagen-Schmier undangelegtem ReißhMe unterhalten, unddmch dieses Feuer das Wie!) drey mal mitGewalt treiben, hemachmahls von dem aus-gelöschten Noth-Feuer etliche Brände nachHause nehmen, und in denen Vieh-Ställenin die Krippen, Ziauffeti und Tröge legen,als wordurch, ihrem Vorgeben nach, dieSeuche von.dem Vieh abgewendet werdensolle.
Nord-Jahr, ist so viel als ein Mis-Jahr.Siehe diesen Artickel.
Noch-Pfennig, Heisset man ü^enigeüvorrärhigen Mittel, derer man sich im höch-sten Nothfall bedienen, und mit selbigensich rette» kan» Da nun vermöge der un-vermeidlichen Veränderung aller wesentli-chen
jWWZ
All I-i tj
W
«
Ws,.ZM!
'UM
ZI
!WÜ
WW
.MW