»04! Nieren-Stotlea Ni esen Niese-Wiirv s-,4-
Ks'iüs heiffeGchmal«, backet sie fei» M.Höhe g^uicdeiic^'cWeütt^MemMtt'ma'chlich heraus, «nd richtet /ke her««« an;>vee,nehr.'t, Ue Ursachen dc» Niezens s.«S, sosie müsse» aver warm zu Tische k0ttimeii>ne,)e^mau teicht, wie man ssla.es erweÄen
! geriebene Semmel, kle
Nonnen
e Butter! dieser Theorie laßt iich allch der Schnupffengemengte und denen Abwarinng erklären, davon derAr-, köni!en!ticcei Schiilipsten nachzusehen.
«ja Rahm, Sali; uns zerlassene Bulteridie,er ^darunter, und streichet dieses Gemengte
«uf Semmeln, oder so man will, , . ^
«uch aus diesem Gehäcke Klose sormiret wer-j ^eje-pulver, siehe Gchnupf-Tobae?.den; macket hieraus eine Klare von Bier oder, ; »ie,e- wnry, ist ein Winter- Gewächse,schlechter Milch, gvirlt Mehl imd drey Eyer,welches auch im Winter blühet, und vornehm-darein, daß es ein dünner Bre^ wird, undilich zweyerley Art iss nemlich die Sei,warne
' set man und die ^veisse.Die schwarneNicse->vul.-y,
salktt es auch ein wenig; alSdenn lässet
.. Psiuine aus dem Feuer
Schmält? in ^ ^ .
heiß werden, liesset aber erst von dem Schmaltzeine» Eß-Löfsel voll in die Klare, ziehet her-nach die Nieren - Schnitten in der Klare her-um, backet sie aus Schmaltz, und giebt sierecht warm aus die Tasel. Noch auf' eineandere Art hacket man die Kälber-Nieren undein Diertel-Pfund Nieren-Stollen gantz kleinunter einander, thut eingeweichte und wie-der ausaedruckte Semmel, ingleiche» dreyEyer, Mufearen-Blüten, Roniien, Saltzund ein wenia Rahm daran, rühret es durcheinander, und streichet es nach voriger Manierauf Semmel- Schnitten. Hierauf schmieretman eine Torten-Pfanne mit Butter an, undleaet dieNieren-Schnirten ordentlich hinein,bestreichet selbige mitzerkiopfften Zyern,gies,etzerlassene Butter darüber, bestreuet sie mit ge-riebener Semmel, setzet sie in einen Backofen,
, . , ^ Xvurn,
w/lc>)e auch von etliche» Cln-ist-wurr; genen-net wird, weil >ie um den Christ-Tag ihreBlü-te ,ehen lässet, ist wieder zweyerley, mit grü-nen oder Roien-farbneu Blumen, worzu etlichenoch die dritte Art mit weißlichten Blütenzehlen, mitten in diesen Blumen kommen etli-che zusammen gesetzte Zapflein oder Schötlein,darinnen der Saamen stecket. Die Wurkelistlang, schmartz und mit vielen Zäserlein besehet.Sie wächltt gerne in schattigten rauhen Wäl-dern, und wird geuugsaui in Deutschland, auchin der Schweitz, und auf den Tyrolischen Ge-birgen, abionderlich aber in Oesterreich undStcyermarck, welche letztere die andern alle anKräfften übertrifft, gesunden. Man erzieletsie auch in den Gärten, und vermehret sie durchZerreissutia der Wurtzein; ne stehet gerne inlandigrem Grunde. In der Aryney pflegt mandie niitRosen-sarbnen Blumen asn meisten zu
ässer sie gahr backen. Man kan beym An- gebrauchen;.man muß sich aber dabey wohl
neu Talg, den sie abgekocht gerne mit zu derMestalt nach, absonderlich, wenn die BlätterZubereitung einiger Speisen gebrauchen, um^ davon weg sind, gar genau uberem kommen,sie dadurch sasstiger und schmackhaffter zu^unv nicht wohl zu unterscheiden sind. Sie hatmachen. einen fcharffen, bittern und widerwärtigen Ge-
wiesen, nennet man bey denen Thieren, schniack und Geruch, wärmer, trocknet, zerthei-wenn auf das die Nafe innewendig bekleiden- let und reiniget, bessert das schwere Geblüle,
de Rok-Häutgen etwas von flüchtigen scharsen Zeuge von aussen oder innen mit der starckangezogenen Lufft kommt, und sich aus diesehr feinen Fasen der Geruchs-Nerven seket,dieses zarte Häutgen aber, oatw» ans beson-dere Art gedruckt, n»d zugleich ein Zug in de-nen Blut-Gefassen veranlasset wird, wodurchdenn eine gewaltsame Zuckung entstehet, unddie starck an sich gehaltene Lufft mit Hülssedes Zwerg-Fells, sammt allen dem, wassie antrifft, aus dem Munde und der Na-se gewaltig mit einem starcken Laut auf einoder mehr mahl heraus stösset. Es ist an sicheineBewegung der Natur, die, wenn sie nicht!>> starck, zu häufig und zu lange anhält, denKcpff und die Brust reiniget, sonst aber auchdurch Zersprenge» oder andere Zufälle, gefähr-lich werden kan. Weil nun die Scharsse desZeugs, so auf dasRok-Häutlein fallt, u»d die
öffnet Leber und Milk,und ist eine der stärckstenAbführungen, die alle böse Feuchtigkeiten, siemögen auch stecken wo sie wolle», hinweg mint,und dahero sowohl wider die Milksucht undlangwierige Fieber, als auch iu der Verwir-rung im Haupte, und allen MelancholischenGebrechen dienet. Wenn ein Pferd von derPest befallen wird, und vorne» am Leibe eineGeschwulst bekommt, so steche man mit einemPfriemen vornen in die Brust durch die Ge-schwulst, und ziehe eine ga»k aus der Erden ge-grabene Lhrist-oder schwarfteNiese-Wurtz da-durch, doch daß sie nicht heraus salle; und wennsie heraus fiele, so stecke man eine andere an dieSteile, dadurch wird nicht nur alle bvse Feuch-tigkeit abgehen, sondern auch aller Gisst vomHertzen gezogen werden. Die Wurtzel in Michgesotten, soll die Fliegen; und gepulvert mitHonig und Mehl vermischt, Mäuse,Raken und
«rosse Zartheit, so zugeich das straffe Anziehen Maulwürffe todten. Die wcisse Niesc-Wurydieses Hautgens, welches durch das in dieikar Blatter wie der Wegr-ch oder Luziam ader
! ürosser,,