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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
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2009-2010
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Nagel-Kraut Nahd N>ihrm. g

^Nagel- Rraur, oder ^ägel-Rraut/ iß reute», js man Nayderinne» nennet, ange-ln Kraut, weiches gerne auf altem Ge- wieien und erlernet wird. Hin nnd wieser sindmäucr, an Wege« und iin Felde wachieN biei auch die verschiedene'Nähde, so in derEs hat knrtigre auf der Erden liezendeHauswirtichant vorfallen, unter ihren Nah-Stengel, welche mir Blattern, die ^deni!men erkläret. Insonderheit siehe den Ar-Weqtrit gleich kvmmen, aber viel kurzer ticrei besteche».

Wegtritbleiben, besetzetsarbene Blunien

sind, weisse oder Silber-auf weiche breite mit gar

V^a!^rung. Heisset in A»>ehe» eines von Na-

kleinen Saamen angesüMe Schvtlein folgen, tur m na? telbst wachsendenWesens die mit de«und eine weisse, holzigre, ziemlich ßarckej^heüen desCorpers höchst »orhiaeVereinbg-«nd lange Wurzel. Dieses Kraut hat eine ru»g desjenigen Sasttes, welcher aus derSp^i-. ... .. .. ... anderen Nahrungs-Mitteln gezog«,,

und durch die Natur gehörig zubereitet wordenWo mm dergleichen Zugang bey einem Cvrperin Abnahme kommt, jd erfolget daraus dessenSt,»stand im Wachsthum, welches allezeit einAnzeigen, das; ihn, der Nahrungs-Sasst,ehle,welcher bey lang anhaltende» Verminderungendlich den Untergang des Corners selbst zuWege bringet. Denn da z. E. bey den Thiereudas Blut durch das stete Umlauffe» nothwe'.i-dig an dem Maaß seiner Güte und Süßigkeitetwas verlieret,auch über dieß vieles davon ver-duffret, und folglich dieses zu derhochst-nvrh-wenbigen ferneren qleichniäßizen Bewcqungungejchickt werde» würde; so ist nvth.g,'daßsolcher Abgang durch neuen Zugana der Nah-rung imnierfort ei seiner werde. Wie »un beyiogestalten Sachen gede.chteNxchrung dieGe-Ii'.ndheit und lanaw!eri,,e Dauer desCorpers

lüsammenzichende Krafft, und iß zu Na-gel-Geschwüre», und anderen Geschwulstender Finger diensam.

Nagel-Araiit/wird von euiigen das kleineM»u^Oehrlei» genannt, weil es denen verna-gelten Pferden hinter das Huf-Eile» gesteckt,und klein geschnitten unter das Futter gemen-get wird, als wovon sie bald heil werde». SieheMaus-Oehrlein.

Nagel - weeck / ist ei» aus gehobeltensch-nale» Latten und Naaeln zusammen ge-heftetes gankes Portal, Lust-Häuschen unddergleichen Stücke nach Imiwnon^dertkire!tur, welches, wen» es mit grünen He-cken ausgefüllet, eine der besten Beyzierdenin den Lust-Gärten abgiebet. Es muß aberdas Zimmer - Holtz, daran, die Latten aus-wärts a»ge»agelt'werden, nicht i» die Er-de, sonder» zwischen eichene» emgeschlage-

ne» Pfählen eingesetzet seyn, daß die Fency-lzuirege bringet; aizo Ye^et mg» j» gemeine»«tigkeit nicht daran kömme, und solches desto'Lebe» dahero auch dasjenige Gewerbe und dieeher faulet So aber >a einer von den eiche->Ha!wthieri'.ng, woduich ein Mensch sie., undnenPfählen wandelbar worden ist, so, daß inanidieSeinigen ernähret, ja verniittelst desselbenihn ausbessern muß, darss nur die unterstes "

gver Blendung weggeschlagen werde». Noch >

besser iß es, wenn man das Zimmerwerck aufSteine setzet, die etwa einen Fuß über die Erdeheraus stehen, und schläget vor diese eine bre-terne Bekleidung. Die Latten selbst, welchenicht ßärcker als einen Zoll ins gevierte seyndürffen, nagelt man bisweilen gleich über ein-ander hin, bisweilen aber lässet man sie auch ineinander ein, daß sie nach gewissen hin und hergehenden Linie» eine gleiche und gerade Wand

fleißigen Abwartung in guten Wv!'!ka»i> sei-nes Vermögens ieper, edcnmäßig dieNanrung,

daß >l!,!ii demnach von einem solche» zu saaen^ ofleget! hat rech: schone^alirung. esheisser auch «fr das>enige besondere Haupi-Ge-! schäfte derWirtschaft.so einer treibet,».dadurchi er Nvri)c u?sst,Beqvemiichkeit und Reichthumerlanget, die Nahrung, wenn man saget: ertreibt oder hat die oder die Nahrung. Der' allergemeinste Gebrauch aber deutet einen ge-' wissen Zustand unsers zeitlichen Vermögensmit einander ausmache», daran nach den Bau- a», se inGeld,Geldes-Werth,Credit undDien-Regeln einige Zierathen mit augebracht. Die-sten bestehet, dadurch wir, als Mittel, Nvth-se werden hernach wohl mit Oel-Farbe über-durfft,BeqvemIichkeirttttl.'Reichlhum erlangenstriche», da sie noch von ziemlichen Bestand, könne». Nachdem nun solches mit gutenEin Exempel von diesen weiser t'ab. ix. ivder schlechten Fortgang, leicht oder kümnier-Nag-Maul, »ehe Zunder. ,lich geschiehet, nachdem man kaum oder nichts

^ag-Vvuryel, suche Rnaben-Rvaut. lals die Nothdurfft, oder diese nicht einmahl, r.'.hd, heist eigentlich, wenn nian einen Fa-^gantz oder gar nicht, oder wenn man zur Be-den mittelst einer Neh-Nadel dergestalt durch gvemlichkeit der Natur, oder doch des Slan-allerley >i.uch oderZeug gezogen, daß entwei er des nichts oder wenig hat, oder wenn mandauiit etwas rest auf-oder an einander zeneher, solches nicht nur, sondern auch noch übrigoder ionst eine gewisse Figur, Bild, u. s. s. da-hat, u»s also gewinnet :e. da ist in diesem Ver-durch vorzelteliet wird. Die>em»ach pflegt stände die Nahrung entweder schlecht, schwe-nkn soleye insgemein i» ei»e Hans-undMah- rer, gering, oder mangelt gar, «der sie iß mit-ieu- .ladd abzutheilen. Die j?aus Nahd jß tclmäßig, gut, sehr gut und reichlich: Siewiederum entweder »chlechleNahd, »der über-iß im Abfall, iin Stillstehen oder im Steigenoder Nil! Hinker-Etichcn oder u»d Wachse». Und aus diesen« UnterschiedAoyl-Nayo und was dergleichen mehr, welches der Nahrung «mtßehet der Stand der Armeni, andern künstlichen Nehen denen^dcrDurfftig>en, des Mittelinanns undWohI-

lungen W^bs-Perst,,^,, »isgeuiein nach ge- habenden, d,.'r Reichen und sehr reichen Len,w>!>e» Regel» von Herders dazu geschickten,te. Und daher hat man sonderlich die Mir

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