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Nätyer Nagelfest
wet der Rinde des Oel - Baume», die Der Baum, von »reichem diese Rmde geschäBlätter aber den Lorbeer - Blätter»» gleich? let wird, so!! einem Näqelein^Bamn gleic!
diese hängen an langen Stielen und habenfast eben den Geschmack, den die Fruchthat. Der Stamm ist mehrentheils gerade,und wud eines Mannes dick. An den Spi-ken der Zweige gehen dünne Stengel Her-für , an welchen die Nägelem bey zehenbis zwaiwig sitzen; oben im Kopffe dersel-ben erwächst eine aus vielen Aaserlei!', be-stehende Blume, welche zuerst weiß, her-
, .. gleich
sehen, ein Lanb wie Lorbeer-Blätter daben,und schwarte an» Geschmack und Geruch de-nen Nagelein gleiche Beerlein, grosser alsPfeffer-Körner tragen, welche eben derglei-chen Kr«fft und Gebrauch, wie die Rindehaben.
Näpffgen-Tiegel, siehe Tiegel.
Näöling, suche Nase, den Fisch.
Nari'er, Heisset einen mit Pfählen mV
nach grün und letztlich roth und härrlich wer-!Gerten in einander geflochtener starcker Zaun,den. Wenn die Blumen grün sind, habenlwodurch der Damm eines Teiches, oder dassie einen überaus annehmlichen Geruch. Der User eines Flusses oder Baches, wider das
»erhafftig
Wasser tauglich ist» als eichenes und erle-
Gliedes vom Finger groß und dick, haben ineiner harten Schale einen kleinen Ke>P, ei-nes nicht gar starcken aber sehr lieblichenGeschmacks.
Nägelein-Oeiel, siehe Levcoje.
Nägelein-Zimmet, ist eine wlcZinimet inRöhrleü» zusammen gerollte Rinde, derenstarcker Geruch und beissender Geschmack al-jerdinas denen Wuw-Nägelem beykommt.Sie nmß Vünn- röthlich und von der äus-ser» groben graulichen Rinde wohl gereinigtseyn, wenn sie gut seyn soll. Es wird eingrösser Betrug damit getrieben, indem siewohlfeiler als die Nägelein, und daherogestossen an statt derselben, oder darunter ver-mischet, von uilgewiffenhafften Leuten Ver-kaufs» wird. An einigen Orten ist deswegender öffentliche Derkauff derselben verboten.
zu einer Aierrath gebraucht werden.
Nagelfest, ist ein Terminus, welchergewöhnlicher massen als eine Clausel inKaust-Briefen über Hauser und Guter ein.'gerücket wird, daß nemlich, was Nagel-fest/ oder auch, was Erd-Nied -und Na-gelfeste ist, dabey verbleibe» folle. Einge-mauerte oder eingezimmerte Schränkte, La-ger in denen Kellern, Brunnen - Eiiner,Seil und Ketten werden ebenfalls vor Na-geifest gehalten.
Nagel-
A-ill
-
Anschlagen der Wellen, und daher rühren-der Ünterwasch-un^ Abspülung des Erdreichsverwahret wird. Man muß zu Nöthen» solchHoltz erwählen, das dauerhastrig und im
B'um ziehet alle Feuchtigkeit de *Ä'den der-gestalt an sich, daß weder Gras noch andereErd - Gewächse nächst bey und um seinenStamm aufkommen können: Er trägt >ntrockenen Jahren so reichlich, daß offr mehr . ^ ^ ,
Früchte als Blatter auf demselben anzutres-^ics: Denn wo man weidenes oder bircke-fen sind. So bald die reisten Früchte vvNjiies, oder ein anders, das nicht recht festedem Baum fallen? so bald wurzeln sie auch!wäre, dazu nehmen wollte, wurde das-in der Erden ein, und »flanken sich also selbe bald faulen, 'uud der Näther früh-selbsten fort, doch traaen sie vor dem achten'zeitig zu Grunde gehen. Siehe Strich-^akr keine Früchte, conrinuiren aber damit Zaun.
bis in das Hunderte Jahr und drüber. Wenn Nagel, ist eines Theils ein dorniges We-dle Nägelein schwartzbraun, trocken, brüchig sei» und gleichsam ein Schild, so das En-und mit ihren Blüt-Knöpflein »och versehen de an den Fingern und Zähen bedecket,sind, auch, wen» mit einer Nadel darein und an sich selbst keine Empfindung hat.gestochen wird, Oel von sich geben, so sind.Der Nutzen aber davon bestehet darinnen,sie gut. Sie sind eines scharffen und etwas daß die Enden oder Spiken an den gedach-bitlern Geschmacks, und dabey hitzig, stär-ten Gliedern dadurch steiff gehalten, undcken das Haupt, Hertz und Ma-mi, vergeh- zu ihren» nöthigen Gebrauch gestärcket wer-ren die natürlichen Lebens-Geister, erklären den.
und erfrischen die Augen, dienen in Ohn- Nagel, bedeutet auch andern Theils ei-machten, Schwindel »ind Mutter-Beschwe-neu aus Eisen zubereiteten höchst nutzba-rungen, und werden nicht nur in der Küche ren Stifft , vermittelst dessen ^zwey sonstals eines der allerbesten und angenehmsten von einander abgesonderte Stucke genauGewürtze an verschiedene Speisen gebraucht, zusammen göhefft und fest gemacht werdensondern auch gank oder zerspaltn», mik ?u- können, bey deren Gebrauch nachfolgendecker überzogen, oder zerflossen mi? einerMässa unterschiedene Gattunzen bekannt worden,von Zuckerkand zu Würtz-Nägelein sormiret als Sparr-Nagel, Latten-Nagel, Spind»und gebacken. Dicienigen Nägelein, ss zu und Vrer-Nacsel gantze und dalbe, v!ev-ihrer vollkonimenen Zeitigung gelangen, und Naqel, Schloß-ttnd Dand-Nagel, halbevon sich selbst abfallen, so meist erst auf das und gantze, Schiefer - Nagel groß undfolgende Jahr geschiehet, werden zum Saa-kleine, Schindel-Nagel, Thor -Nagel,men gebraucht, und rder dicke Haspel- Nagel, Schien- Nagel, Rade-
Mntter-Nägelein genennet.^ Sie sind eines Nagel, Huf"-Nagel, die kleinenen Sorten^ ^ ° heissen Zwecken oder Zwick - Nagel,
welche von peri'chiedener Grosse uud zumTheil verzimtt, einige darunter haben Kö-pfe von meßingenem Blech, so auch Sarpler-Zwecke» genannt, und bey Beschlagungder Kutschen, Sättel und Kummet mc»»
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