NachtigÄ
Uachtigal
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Gtauden, sondern auf die Erde zwischen kleine sehen, und darff man die Jungen sicher daselbstStocktet», meistens mit Eichen Laub bauen/suchen, wo man in Acht genommen, daß einewelche sie so artlich zusammen zu schieben wi5 oder beyde Alte in ein Gebulai hinein geflogen,—» ---« —»^ und zu schreyen ausgeholet haben. Andere
^rp;n iin
sen, daß sie langlicht werden, wie Beutet, undinehrentheils auswendig und inwendig einerleyFarbe haben, indem sie, erst ermeldeter Massen,von aussen wie von innen nichts als Laub brau-chen; >edoch nehmen sie auch, wo kein Eichen-laub zu haben, anderes Laub, uno wenn sie in
Vogel, die schon aus ihrem Nest M) begeben,lassen sich nicht mehr mit der Hand ätzen, aberlie lungen Nachtigallen »ehinen die Speisenoch an,wenn sie aleich schon drey oder vier Ta-ge aus dein Neste sind, wofern sie nur nicht
einem Garten nahe an einem Dorss oder gar schon starck fliegen köyne», welche GeMatich-dariiinen brüten, pflegen sie auswendig dannjkeir fie nicht in dem Nest erwarren, wie andereund waimStroh mit »nterzumengen. Sie brin-Vogel, sondern selbiges vfftfunft bis sews^agegen üiehreiitheils vier Zunge aus, welche Brüt ehe verlassen, und im Gebujche herum yuM»,
dahero leicht zu finden,weil sie dieselbe,(unweitdavon sitzend) mit ihrem Gesänge bald verra-then. Ob die Nachtigallen zwo Brüten ver-richten, wird gezweisselt: Glaublicher ist es
ehe verlassen,
ehe sie Krässle bekvm-uen recht zn rueM.Wann man die Jungen atzet, muß man etlichefrische Ameis-E»er zusammen an ein s?>.?igcsHoitzleinanspiessen, undihiien also eben, wor-
daß sie nur eine thun, und selbige mir dem Mo-zu sie anfängtic.,, wenn sie etwa» ic.!»n i» gr»snat Junio völlig beschließen, ohngcacht in demiwären, und nicht gerne aufiperren woi:en,durchIulio noch Junge in dein Nest gefun.en wer- VoneinandertvUli des Schnabels zar leicht zuden,welche vielleicht von solchen Nachtigallenjzwinzen sin., bis sie, wenn dieses nur etliche««sgebrürek sind, denen die Nester em-oderimahl geschiehet, alsdann in wenig Stunden
zwevüinl verstorcr werden, und die nicht so spätgebrütet hatten, wenn di^ ersteBrrtt glücklichvon stalten gegangen wäre. Sie locken nichtnur einander nicht, sondern verfolgen gar ein-ander, und lassen sich in keiner andern Mei-nung hören, als andere zu vertreiben, weil sieeinander m derNahe nicht leiden können, al-iein die Frühlings-Zeit ausgenommen, zu wei-cher sie mit Singen nnd Pfeiffen ihre Weibleinzu sich russen, auch mit Pfeiffen von denenWeiblein zerussen werden. Man pflegt sieentweder jung aus den Nestern zu nehmen, odermit emem Meisenschlaa, ober aber mit einemGarnen fangen. Wer junge haben will, mußden fünffren oder sechsten Junii, wenn es abergar lang kalt geblieben, erst den sechzehendenbis zwantzigsten Junii bin an den Ort, wo erden May hindurch eine Nachtigal singen gehö-ret, gehen, mit einem Stock in das dörr herumsich befindliche Gebüsche schlagen, oder gar ei-ne» Hund mit sich lausten lassen, so wird er baldhören, daß die alten Nachtigallen aus Sorgund Zorn der. Jungen wegen, sehr hefftig zupfeiffen und schnarren anfangen werden; regetsich nur eine/so ist es ein Zeichen, daß entwederdas Weiblein noch brütet, und er erst in achtoder zehen Tagen wieder kommen muß, oderdaß er schon zu spat gekommen, und die Jungenbereits zu starck fliegen können; regen sich aberdieAlte» beyde, so setze er sich nieder, und gebeAcht, wo sie mit dem Gease hinfliegen, da wirder die Jungen entweder noch beusammen imNeste, oder zwar schon aus dem Neste, einedort, die andere da, aber doch alle noch in demStande finden, daß er sie mit Handen fangenkan. Weil sie, wie obgedacht, dasNest an derErde haben, als darss man nur Acht geben, wodie Alten, wenn sie die Wurme im Schnabelführen, zu schreyen aufhören: Denn so bald sie
selbst aufsperren, und durch Schreyen ihrFressen begeyren. Will man sie aber Uebervurch ihre eigne Alte aufziehen lassen, so läßtman sie entweder in einem Vogel-Bauer, andem Orte, wo man.sie gefunden, stehen und be-deckt sie mit Gebüsche, daß der Liegen nichtSchaden thun kan, bis sie groß sind, und selbstfressen können: Oder man fauat die Alte, uudlaßt sie zu Hause aufatzen; und ist am besten,man schneide denen Allen, man habe gleich ei-nen oder beyde, die^lügel ab,und lege mitten inem hellesZimmer einen abgehauenenSchwar«-Dorn oder andern Busch, seke Ke Junge» hm-em, und streue srischeAmeis-Eyer auf der Er-de herum, (dabey aber keine Ameisen mehr leynmüssen, damit sie die Eyer nicht vertragen), >vwird man bald sehen, wie die Alten nach ihrer'Gewohnheit böse zu thun, und die Jungen zuätzen anfangen werden. Man kan aber die Al-ten gar leicht fanqen, wenn man nur erstlicheine Junge hat: Diese setzt man in ein in dieErde gegrabenes Grüblein, nnd deckt cm klei-nes Gitter oder Garnlein daraus, heruacqnimmt man einen Meisen-Schlag, tluir denBoden unten davon hinweg, nnd stellt ihnausgerichtet darüber, so wird so bald eineAlre, und, wenn die erste gesangen, ^anch dieandere kommen, und mit einem Schnabelvoll Würmer in den Meisen-Schlag hmcnispringen, um die Zunge zu ätzen, darüber sieaber gefangen weroen, so, daß man in einerViertel-Stunde alle beyde bekömmt. >5i!u>alsdann noch Junge im Gebüsche übrig, soverrathen sie sich, wenn sie hungerig wer-den, unö die Alten ausbleiben, durch ihrSchreyen, so, daß man sie alle in kurtzen findenkan. Die Nachtigallen zu einer Zeit >o leichtals zur ander» dem Meisen-Schlage z»sangen,braucht man cm Pfeiflein, welches», er
nahe zum Nest kommen, werden sie still, da-Nachtigal Stimine 'natürlich nachmachetmit man sie nicht solle sehen atzen; so bald sie wenn sie selbiges köret, wird sie, ihrer zonngeii
zesteckttt»