Nach-Mast Nacht
Nacht
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chen, dessenBalcken über dren Ellen lang, mitvielen Zahne» oder Zincken beseht? und nur eunem etwas starcker» Stiel a^sdie ordentlichenHarcken versehen ist. Man bedienet sich diesesInstruments in der Erndte, vornemlich ande-licnjeniqen Orten, wo die breiten Stücken oderBeete im Gebrauch sind, und Korn und Wei-zen pfiegen gehauen zu werde», da denn die aufdem Acker hin und wieder liegen gebliebene,und nicht mit in die Garben gebundene Halmeund Aehren durch dieSchnilter damit zusam-men Und hinter die Mandeln geschleppet, und
Feyer-Abend machen oder von ihrer Arbeit, l.zu sie ihre Glieder und Krassre nur bey vol-len, Tage vermierher haben, ablassen. Der 2)ist die Dämmerung, so lange nemlich noch et-was Licht der Sonnen zu sehen. Und darausgehet z) die Zeit des ersten Sc,,lases an. Je-ne und die Helffte von dieser wird m-eistyttheiisnoch mit Cndiguug verschiedener Haus-Arbeit,die man entweder nicht ausschieden kan, z. E.die Wartung des Viehes, oder die man be»Licht süglich thun kau und muß, weilderTagzu kurinst, und sie sonst wegen noch nöthigererArbeit gar nicht geschehen würde, z. E. Spin-
nen,zugebracht, bis daß endlich alles stille wird.
die so genannte Wirr-Bunte oöerWurni-Ge-bande daraus sormiret werden. Diese Arbeitwird das Nach-Harcken oderNach-Rechen Die 4) ist die Mitternacht, emeFoitvam.mgae>le„!ier der Stille, und wo die ^onne am weitesten
der die Hahnen-und Vieh nach
inau ftijches
Denn es gehenOrdnung und nachverschiedenen Abwechselung der Helle
Nachbeten, heiiiet die kleinen und schlech-!,,^ der Dunckelheit niit denen Ges6)vpsscnten Traubeii, !o die Wmtzer m e er ZZem-^eie^j^ Sprungs-weise in der Abwechselung deran denen Stocken sanaen la»en> vollends t«-l Mhe der Arbeit, weil alle plökliche undsaniinen incflen uiid aonehnlen, und "eabge-^^ Veränderunaen der Natur gefährlichsallene» Beere auflesen. tvo.ches geschiehet ^ so die
von armen Xeu^en und mindern; wiewohl »LMxrgcn-Dani!ncr»ng l?eisset/ darinne sich dernicht aller O ten dar^u gelaiien werden, wenn ^nd das Vieh nun wircklich wieder
gleich der Göttliche Besehl deswegen zu wie-derholten mahlen in heiliger Schrifft zu fin-den.
Nach-Rechen^ suche Nach-Harcken.
Vlach-Recht/ Heisset ein bestimmter Antheilvon gewissen eMkommenden Straffen, so denen
ansängt zu ihren Verrichtungen und nöthigenBewegungen, sonderlich aber das Vieh zu sei-nem Futter zu begvemen. Aus dieses folgtendlich 7) die Morgrnrothe, bis die Sonnevöllig in die Hohe kommt, und mit welchernun der Mensch frisch und mit seinen ergvick-
lagern. Förstern, Teich- und Fisch-Meistern,!"» Kräfften wieder an die Arbeit geh«, solg-Feld-Wächtern, Wiesen -Vögten :e. und an -lUch seinen Tagansanger. Hicrnächst gi-öt esder» dergleichen Personen, die ausdie Uibettre-!««ch immer noch einige sorgfältige, allein aber-ter derer Jagd- Forst- und Fisch-Ordnungen glaubliche und ,ehr übel berichteteHaus-Wtt-souwhl, als anderer die Strasten. Wege, Wie-'te. welche die Witterungen Zwilchen den r-sen, Felder ze. betreffender Verbote Acht Nachren fleißig bemercke», weil sie daraus diehaben, und solche anzuzeigen bestellet smo,!sämtlichen Veränderungen des Wetters aufsie zu desto grössemi Fleiß auszumuntern, aziidie 12 Monate des daraus folgenden Jahres,
manchen Orten gereichet wird.
Nachstellen Heisset beo derIagerey, vor ei-nem HMe herstellen, damit das Wild da nichthinem koninsen könne, sondern verlangtermassen in anderes Holtz einlauffe.
^acht, heissct derjenige Theil von denen 24E-tmiden, das m, von einem natürlichen Tage»le A>eit, darinnen die Sonne sich unter denHorizont verbirgt. ^ -
und zwar dergestalt zu schliessen vermeinen:Sie halten nemlich den Christ-Tag vordeu er-sten Monat des Jahres, theilen selbigen m 4Theile, und sei-en von dem heiligen Abend die-ses Christ-Tags bis zur Mitternacht diese Zeitvor das erste Viertel des Zaniiarii, von Mitter-nacht bis aus den Morgen vor das andere Vier-tel, von Morgen bis in Mittag vor das dritteViertel, uud endlich von Mittag bis aus den
dVm H >„6K«- x'^5 i^.also nach-Abend vor das lekte Viertel gedachten M-
'olglich iii dieselbe nats, so, daß wie es diese Zeit über wittert, ahoan .'Ilen ? «"dem,noch auch werde auch das Wetter des Monats ^
an aum und leden^Orten gleich groß. Dieje- ' ' '
»-gen, ,o zu der Nacht zugleich' die Zeit mitrechnen, welche kurtz vor der Sönnen Aufaangund unm.ttelbar nach i'erselben Untergangvorbey gehet,pflegen dieselben in sieben Abthei-lungen zu unterscheiden. In der Wirtschaftebestimmet man darnach verschiedene Dinge,daher ue hier wirklich aiizuführen nöthig sind.Dtt erste Theil ist also der Abend, wenn dieSonne im Niedergang begriffen ist,und zu wel-cherZeit c ie Tage-Arbeiter oder Lohlier auch
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seyn ; und eben also verfahren sie auch dendaraus kommenden St. Stephane-Tag, derauf den Abend des Christ-Tags seinen Anfangnimmt, und den Februarium nach seiner kunff-tigen Witterung bemercket, und so gehet es ser-ner mit allen den übrigen zehenNachten. Obsie nun wohl keine natürliche Corresponden?dieser Täge mit denen darzu gerechneten Mo-naten anzügeben vermögend,so beziehen sie stAdennoch ausdie untrügliche Ersahnmg,. welchedergleichen Urtheile so offr und vielbestariget.
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