bunden, den Schlafbringen sollen, Ein meh-rers hjevctNl'iche unter dem Wort Schlaf-Zlpffel-
>.^agel, Schlossen, sind Regeu-Trvpssen,weiche vnnder Käitederniitrlern L'-ss.';u klei-ne'! theils runden, rheils eckiateu H. Ku-elngesrcren sind, siehe Plnlosopkisch Lcxicon.Sie sind seh>- geniein imSommer, «uid thun,wo ein solches Hagei-oderSchirmen-ltn^ewitter trifft, so wohl anZieqel-Dawerii und Fen-stern, als auch an Feld-und Baum-Frachten
und die Flucht erareissen um«!, hernach den
Muth >'erlie> t, und nicht mehr beyde-neu Hunern ist. Es wird aber zu einem H^z'.Hahn insonderheit ein solcher auscwMet'welcher einen kuryen, dicken und etwas knnv«aeboaenen Schnabel, eine heile und stMe-rimm-, «inen rothen und lelchafft ansse-h-nden Kainm, einen langen undrcn Ba'.r, schwari-e und gläntzende ?uaen,breite und weisse Ohren, emeiilniittelmäßigeii,ieaochn>edr arossen als kleinenLeib, moste und
grossen Schaden, doch macht es, »ach dem ae- >1 rrcke Fli,'l!l. einen ansehnlichen krii»»,, ge-»neinen Sprichwort, keine T')eu'.!ma. Denn > hvaenen Gc!.wa«tz, starke Beine und grossees gehet derselbe nur Strich - Weise, l^ .r i Klauen und Sporen hat, damit er sichdem kan nian oisr auch das verbagclte Feld neu Milbubiern und Feinden wehren koiiiie!»psiüqen unv beiieLicn, mithin doch ' Denn ie mehr sich ein Hahn mit ankern beim
Wieder umpsnoch etwas bauen.
Woder H, cl denen Re- Leistet, ie besser er ist. Man will auch die
beu Schaden zugefüget hat, muß man in dem Güte eines Haus-Hahns aus seinem imithi-
nächst darauf f»lgende» Schnitt alles verletz- neu, gravitätischen und treyiaen Ganz, und
te und unstubere glari weaschneiden, so er- aus der Farbe, wenn er recht schwartz, «der
holen sich dieselben wiederum, und können hüosch roth - gelb ist, inzleichen aus Mm
desto lustiger treiben; hingeaen, so es unter- gerrosten und srarcken Geschrey erkennen, und
lassen wird, giebt es mit der Zeit unlustige und werst man, daß vor dergleichen Geschrey sich
unfruchtbare Sts'-e Es heißt auch auch der iedertzteste Löwe fürchte. Er im«
agel, der klein"-' Schroot oder geschnit- aerue bey «'«inen Hünern bleiben,, und sie mit
ten Ble» zum SchlesienHagc! Gänse- siehe Wilde Gänse.Hagen, siehe Hägen.
^.agen Vuche, siehe Buch-Baum.Hagc^Falck, suche Falck.
seinem anlockenden Ruff allezeit um! halten, aucd die Körnlein und Wurme, dieer im Aufscharren findet, uiit ihnen theilen.I Welche H/dnen man nicht zur Zucht behil-:en will, lasser man in ihrer )ugend kapren,
tet, denn sie taugen auch nickt ennml >iniikappen i dcr caraunen. Ein Hahn, dem d«ivorderste Sxitzlein an der Zunge hinweg ze-
Hahn »?.aus-Hal'n, wird der Mann und siehe Capau» und Capaunen. DiejmiMZiEer der!>ans. Hüner aenennet. Eristgrös- H,ihnen, so nur umher lauffen und fteff»,ser als seine Weiber. h"t mehrentheils hohe mit >^ber mcht krähen, noch zur Zucht dienen, R»Sporen gewaffnete Füsse, einen lausen Hals, den Spieß. Habnen genennet; diese sind ««aufdem Kopfe eine fleischige hoch-rothe einsa- besten auf die Mast gestellet und abgefchlich'chs oderdopvelteK^one.so inan denKamn! nen-net, und einen dergleichen von zweyen abhän-genden Läpplei« bestehenden Bart. Die Far- ... ..
be feiner Federn ist unterschiedlich, zuweilen schnitten oderein Ring von Wem-MMxmerlcy, weiß oder sa;w°!tz, meist-ntheils aber oder anderm Holtze um den HalsgelegetW-sind solche von allerley Farben schön gemenst- den, soll nicht mekr krähen. D^ß dieEr verkündiget des Tages Anbruch mit dem „-m, wie vor dieseni von vielen irrigfrühesten durch das Krähen, und halt meisten- bet worden, Ever legen, und aus selbigen U-theils seine ».-jj^sri-^tunden, z. E das erste silisken erzeuaet werden sollen, wird heut !»mahl um halb zwey Uhr, das andere mahl um Tage nicht unbillig für eine ungegrimdnkalb drey, und denn zum dritten mahl gegen F.ibel gehalten. Die zu Paris Anno i/y«"Mvraen,«nsser, wenn etwan ein anders Wet- Tagslicht gekommene ObK-rv-non»ter vorhanden ist. denn kiäheter auch zur Un- lur ruuiL5 t'.,rr>-5 cle !-> pkyliguc nield»'zeit, und giebt solches, als ein Prophet dem es habe ein Bauer einem gewissen Eeledn»Hausvater zu erkennen, damit er sich zu Veralt ;» .vio»»p»l!i?r verschiedene Eyer gebrlWdernng des Gewitters vorbereiten, u. seine au- Zchd von denenselben vorgegeben, als »» ?gestellte Feld-Arbeiten entweder befördern und von einem »ungen Hahn, welchen ersorrs l>en, oder solche aufschieben kan. Denn leine unter een Hünern auf seinem Aes ist ei« Thier, welches von sehr zarter Em- habt, wären geleaet worden. Diel«pfindnng ist und die Veränderung der Lussr uige davon aufgemacht, aber darimien, esehr leicht fühlet, die seiner hitzigen Natur wie ihme der Bauer zum voraus gelazt. muizuwider ist. Weil ein Hahn über zwvlss gelbes, sondern nur ein kleines Aasermn^^
bis sunffzehen seiner Weiber nicht leichte - - - "
yrit Nutzen, und wenn man viel Jungeziehen wi"auf einem
aelbes, sondern nur ein kleinesGestalt einer zusamnie» aewundenen ^
. ae aefunden. Hierauf seyihm auchd>,'-. .
will, bestreiten kan, w muß man selbst von dem Bauern gebracht worden-em «rossen Hof, wo viel Hüner uvr- nach bescl>ehener5eNwn so viel >u MM .
Hände«! mehr als einen Hausha!-» haben, doch wesen, daß der Hahn in Ernianaelv«» di
müssen sie mit einander auferzoaen seyn, sonst erforderlichen Theils diese Lver evm»!leiden sie einander nicht; wenn sie sich auch mit habe ie-'cn können; nach einigen ^
einanderbcissen, sy muß nian sie bald aus ein- habe der Bauer, (welcher, oknerachr-ianveriaM/well derjenige, der überbisien wird/ schuldigte H^vn redt, dennoch wle^r« ^