4z, Brühe Brüh-Futter
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den Stand ein Stück aus dem gröbsten be-schlagenen Eiche» Hol» neben das andere,flösset selbiges wohl an einander, das? es keinewe»e Fuge giebt, und verwahret es an denEnden dergestalt, damit es durch das Tre-ten und Trampeln der Pferde nicht leichteIu>'er werten könne. Diese Brückungen sindnicht nur darzu dienlich, daß sie den Bodenallezeit gleich und rein halten, und keineGauche oder andere Feuchtigkeit unter denWerden stehen lassen, wie auch wärmer alsSteine sind «ondern sie smd auch denen mitgrobem Kieß überschütteten Ställen darumvorzuziehen, daß die Eisen womit die Pferdebeschlagen , nicht so leicht stumpff getretenwerden.
Brühe, heissen die Köche den aus einer Sa-che, allermeist aber au? Misch gekochten, undin Wasser, Wein oder dergleichen, gleichsamausgelöseten «äfft, der nach diesem gewisserM. assen eingesotten, und zu einer ziemlichenConsistentz gediehen, welche Brühe sodenn zuvieierley guten Suppen, wie auch zur Zube-reitung anderer Spei en gar dienlich ist. Der-gleichen gute und alleraewöhnlichste Brühegiebt ein recht schön Stück Rind Fleisch in-gleichen Schaaf und Kälber-Hälse mit etwasRindfleisch-Fett, wenn dieses bald gahr ge-kocht, ziehet man die Brühe durch ein Haar-Sieb davon ab. ES werde» aber auch von eini-gen hierunter verstanden, alle bey dieser und je-ner Nanon sonderlich aber der Französischeneingeführte Soffen, welche aus unterschiede-nen ^rnredienrien bestehen, und einige Ei-genschafft einer Brühe an sich haben, imubuaeii aber nach dem Untericheid des Es-sens und dessen Natur vielfältig variiret werdenwüsten, deshalber bey der Beschreibung ei-nes ieden Essens, auch zugleich die Zurich-tung einer dar;» aedörige» Söffe erwähnetwird. Folgende lässet sich zu allerley Spei-sen aebrauchen: Man seizet nämlich Butterubers Feuer , lässet sie heiß werden, rühretein paar ^>änve voll aericbener Semmel darein, röstet sie Castamen-braun, und giessetBrühe und Wein daraus, würbet dieses mitAucker, Nelcken, Citronen-Scheuern undScheiben, lasset es zusammen ein wenigdick einkochen, i» ist sie gemachet. Siehe
Brühen, heißt die abgeschlachteten Schweine mit siedend heissem Wasser begiessen, da-mit die Borsten desto leichter abgehen mö-gen. So werden auch die abgestochenenHüner gebrüdet, indeme man sie in einenTopff voll siedend Wasser stecket, damit dieFedern desto geschwinder ausgerupsset wer-den können.
Brühen, (die Wäsche) Heisset die schmu-zichte und ungeweichte Wäsche, mir LaugeAnd siedendem Waffer begiessen, selbige zudecken, und in der Döse oder Waschwanneeine Zeitlang stehen lassen, ehe nian solcheheraus wäschet, damit die Unreinigkeit destobesser erweichet.
Brüh-Futter, begreifft alle Siede oder,u Heckerlmg geschnittenes Futter - Stroh
Vrüstgen Brüt-Ofen 4z,
Spreu, Uiberkehr, Grummt, Kraut M,-ter , Rübekräutig und dergleichen, so mi.heiffem Wasser emgebrühet, zur Winters-Zeit vor das Meick-Vieh, und die jum-»Kälber verfüttert wird. Das Brüh-Futre,-vor die Schweine bestehet in gar kich»Rocken - oder Gersten-Spreu , Lein-H^'ten- oder Hirsen-Spre», Kleyen, Gch.»von Eicheln oder allerhünd geringem Geradeaestampfften und mit der Spreu vernienMLeinkuchen und dergleichen.
Brüh Rase, siehe Rase.
Brüll Ochse siehe Brummer.
Brüstgen, sind kurtze, von weisser Leine-wand, Nessel-Tuch, Coton, SchiMWoder Schleyer verfertigte Ober - Leiber mitErmeln, welche das Weibs - Vvlck üder dieUnter-Hemden zu ziehen psieaet.
Brüten, wird vn allen Vögeln und Ge-flüael weiblichen Geschlechts gesagt, welchso lange auf denen Eyern sitzen, bis die dar-innen befindliche Frucht von der Warme le-bendig wird, und auskriecht. Siehe Aus-brüten. Hiervon hat man folgende Oec«-nomische Aumerckungen: Wenn z. E. mHünern, Enten, Gänsen, einige brälm,und es entstehet ein starck Donner - Wetter,so soll man zum Neste ein Faß voll WHrsetzen, so fället darein der Schall und m-den die Eyer nicht taub, welches auch nichtaänklich zu verwerfen. Etliche wenige Ge-schlechte der Vögel giebt es, da das Mä»»-lein sein Weiblem im Brüten ablöset, z, E,die Tauben, die gemeinen grossen wilden Lo-ten, die Habichte ?c.
Brüt-Eyer, sollen schöne, grosse und imwachsenden Monden gelegte, auch wenigßeii!acht, aufS höchste aber zehen bis zwölffMalte Eyer seyn. Unnütze, saule, jchivtlewde,und die im Abnehmen des Monden gelegteEyer, ingleichen die ersten Ener von lunHHünern, mcht weniger dieWind-Eper, MHüner, ohne Zuthun des HahnS gelegl lMben, soll man keiner Brur-Hcnne nnterleMwelches alles auch von denen Gans - Enteii-und Trnt Hüner-Eyern zu mercken^ist.meine Brüt- und Trut-Hüner brütenandere ihnen untergelegte Eyer aus. SickAusbrüten.
Brüt - <vfen , ist eine schon vor Ia>VZeit bey den Aegyptern, und sonderlich,!»Aleair bekannt gewesene Machine, ivow-nen man mehr als tausend Hüner auf ein-mahl , vermittelst des Feuers, ausbnimlassen kan; man findet sie von dem Herr»Baron von Rosenroth folgender Gestaltgegeben und beschrieben: Erstlicheinen faulen Heinrich oder Heintzen (ist cwsonderliche Art eines Distillir-Ofens, da weinem Feuer unterschiedliche Wärme in ^liebigem Maaß kan erhallen werden) w»der Kunst, so hoch, als man will/ vm?tigen, und zwar den Thurm viereckigt,daß man an drey Seiten gehörige NW
Oefen anschifften kan, ieden mit denen °l->
nöthigen Registern, dnrch weiche dieW»waus dem Thurm in die Brüt-Sefe» kom -z