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am 7. Januar (ep. 233) spricht Erasmus auch zu Berselius über ihn.An den Bischof von Lüttich, Eberhard van der Marck, ist also App.220 gerichtet, und es stimmt zeitlich damit überein, dass der Bischofam 30. December (ep. 348) ihm für die Zusendung der Paraphrasedankt. Auch Berselius bestätigt am 30. December (ep. 232), dassErasmus das Buch mit einem besonderen Begleitschreiben direkt anden Bischof geschickt. —
Nächst diesen Arbeiten beschäftigte Erasmus die Übersetzung undBearbeitung der griechischen Grammatik des Theodorus Gaza. Der 1.Teil war im Juli 1516 von Martens gedruckt 1 ). Er hatte bei Frobenerscheinen sollen, und Wilhelm Nesen hatte gehofft, dass es ihm ge-widmet würde (App. 106). Allein Froben wusste sich schadlos zuhallen: als ein Druckergehilfe ein Exemplar des Martensschen Druckesnach Basel brachte, tauschte Froben es gegen das Neue Testament einund druckte es unverzagt nach; und Beatus ßhenanus bat naiv Eras-mus, ihm doch den Best zu schicken, der etwa übersetzt sei (App. 134).Im Sommer 1517 bearbeitete Erasmus von neuem den ersten Teil undübersetzte den zweiten. Die Vorrede zum 1. Teile schickte er AnfangJuli an Caesarius nach Köln, der sich anheischig machte, das ganzeWerk durch Reuchlin bei Anshelm in Tübingen zum Druck zu besorgen.Am 8. September (App. 178), konnte er dem Bischof Fisher von Rochesterdas Manuscript des 2. Teiles senden 2 ). Am 3. November schrieb eran Caesarius (App. 202), dass er beide Teile nach Basel zum Druckgesandt habe. Das war mit App. 236 an Lachner und Froben ge-schehen, und zwar vor dem 26. Oktober, da er an diesem Tage GlareanMitteilung davon machte (App. 184). *Wenn also Erasmus in App.237 (o. D.) an Lachner darauf Bezug nimmt („proximis nundinis misisecundum Theodori Gazae librum"), so liegt dieser Brief später, undzwar sehr wahrscheinlich zwischen dem 6. und 9. December, da er indiesen Tagen an seine Basler Freunde schrieb und gleichfalls die Ab-sendung des Gaza erwähnte (App. 214, 215, 216 vom 6., App. 218vom 9. December). Der Frobensche Druck erschien 1518 3 ); zugleich
x ) Van Jseghem, S. 260, Nr. 98.
2 ) App. 186, vom 16. September, worin er sich darauf bezieht, ist auchan den Bischof Fisher gerichtet. — Ferner sei hier erwähnt, dass der Briefan Briard, App. 229, ebenfalls in diesen Tagen, etwa Mitte September, ge-schrieben ist, da er hier ebenso wie in dem obigen Brief an Fisher und inApp. 182 ff., sämtlich vom 16. September, über heftige Gichtschmerzen klagt.
3 ) Panzer VI, 207, Nr. 242, ohne nähere Angabe.
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