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Beiträge zur Geschichte der Trierer Buchmalerei im früheren Mittelalter
Entstehung
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Grundes ist wieder ziemlich willkürlich. In die Initiale sind Palnietten-und Akanthusteile eingelassen in der gewohnten technischen Ausführung.Unten geht der Schwanz des Q in einen Tierkopf aus, dessen Racheneine Palmette entquillt.

fol. 110b rote Federzeichnung (Initial F) auf blauem und grünemGrunde.

fol. 158b war ursprünglich ebenfalls in rechteckigem Rahmen einBild des schreibenden Johannes beabsichtigt. Reste sind jetzt noch inder Unterzeichnung sichtbar. Johannes sitzt im Lehnstuhle auf einerRolle schreibend, die von oben, und zwar von dem Symbole gehalten,auf das Pult herabfällt.

fol. 15 9a. Das Bordürenornament des rechteckigen Rahmens ent-spricht dem des Christusbildes. Der Rahmen ist wieder zwei geteilt.Links sitzt der schreibende Johannes mit silbernem Nimbus und denbekannten Löckchen; auch der silberne Clavus fehlt nicht. Die Techniksonst auch dieselbe. Rechts der Initial J, gold und rot mit einemsilbernen rotkonturierten Akanthusband auf blauem und grünem Grundeals Füllung des Buchstabens. Unten kniet in einer Aushöhlung einMönch mit weisser Tonsur, gelbem Unterkleid, das an den Unterarmensichtbar ist, sowie einem rosafarbenen Obergewand (Höhung weiss unddunklere Lokalfarbe). Gesicht und die ausgestreckten Hände sind nachoben gewendet (vgl. ähnliche Darstellungen im Egbertcodex und demoben beschriebenen Echternacher Sacramentar in Darmstadt Hofbibl.1946); nur sind die Hände nicht parallel wie in letzterem Codex, sondernübereinander angeordnet. Auf fol. 204b, 184a ist am Rande der h.Vitus genannt, der ja der Patron von M.-Gladbach ist.

Die Schrift der Handschrift ist eine schöne und charakteristische.Die Buchstaben stehen meist auf der Linie, wie z. B. in der gleich-zeitigen Schrift des Freiburger Sacrameutars auf fol. 68b, der sie über-haupt sehr ähnelt. Über die Abkürzungen vgl. oben S. 13.

Das Evangeliar 508 des Darmstädter Museums ist in derselbenZeit entstanden wie das Evangeliar 536 der Bibliothek. Der bildnerischeSchmuck ist nur z. T. ausgeführt.

fol. lb ist z. B. eine angefangene Initiale P in brauner Feder-zeichnung. Die Kanonestafeln mit Architektur sind ebenfalls nicht überdie Unterzeichnung mit roter und schwarzer Tinte hinausgekommen.Die Evangelisten zeigen noch nicht viel mehr als Federunterzeichnung,nur rot und Silber sind z. T. aufgelegt und gestatten so einen interes-