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Liber valoris. — Decania Ludensoheyt.
Haia, daher in dem Manuscript oft Hain anstatt Hagenzu lesen ist. Winthain, Windhagen im Siegburger Decanat.In Labbei collect, conc. tom. VIII. S. 1951 kömmt subXXXI. vor: castella (Bürgen) et firmitates et hainas — (Con-cilium ad pistas ao. 862 in notis. S. 1933.) Patron warfrüher das St. Ursulastift in Köln. Im Jahre 1780 übte dieRegierung in Cleve das Patronatsrecht aus. Die Investiturhatte immer der Dechant s. Mariae ad Gradus crthcilt.
7. — Ergste, Argeste wurde bereits 1096 der AbteiSiegburg durch Erzbischof Hermann III. verliehen.
8. — Lethmet, Letmathe. Im frühesten Mittelalterhiess der Ort Letnetti. Durch die Stürme der Reformationhindurch ist die dortige Kirche stets in katholischenHänden geblieben.
9. — Eis ei conventus et pastor. Das Kloster warder heil. Maria, die Kirche dem heil. Sebastian geweiht.Die Pfarrkirche wurde im Jahre 1223 von Friedrich, Grafvon Isenburg, der das Patronat hatte, an das Kloster(Damenstift) übergeben.
10. — Ludelphscheide, Lüdenscheid gehörte zuden frühesten Besitzungen von Grafschaft.
Der Name Luofrischit beim Annalisto Saxo adannum 1115 ist verstümmelt. Vermuthlich ist von Lüden-scheid die Rede. Es ist wohl dasselbe Schloss, welchesder Kaiser Lothar ao. 1114 gegen den Grafen von Arns-berg erbaute (Eckehard chron. Hosp. et Ann. Saxo beiPertz, S. 72).
Bei der Kirchentrennung gelangte die Pfarrkirche andie Lutheraner. Später erhielten die Katholiken die alteKreuzkapelle zurück, aus der die heutige Pfarrkirche hervor-gegangen ist.
13. — Kirspe gehörte bereits 1147 der Abtei Deutz.Die Kirche bestand schon zu den Zeiten des heil. Heribert.Im Liber. collat ist das Kirchenpatronat als zu Deutz ge-hörig bezeichnet. Wahrscheinlich ist nach der Schenkungdes Ortes an Deutz dieses ursprünglich der Fall gewesen,aber schon 1243 waren die Grafen von der Mark undIsenburg übereingekommen die Stelle gemeinsam zu be-
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