Neger.
Oberkirchen. — Lenne. — Oberhunden.
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hausen*) bildeten den Pfarrbezirk dieser ärmsten allerPfarreien. Hinsichtlich der Benennung drückte Nederkerkenden Gegensatz zu dem am südlichen Abhang des Aster-berges liegenden Oberkirchen aus. Noch in einer Urkundevon 1460 heisst es in einer Grenzbeschreibung des LandesBilstein: up jeyn Syd der Kerken dor Neger. Bei denKirchenvisitationen um 1625 existirte die Pfarrei längstnicht mehr, sie war vom Pfarrer und den Eingesessenenverlassen und inmitten des Waldes wieder in Trümmergesunken. Das Prediurn Nedere in pago Hesse Saxonicoin comitatu Herimanni wird in Harzheims Conciliensamm-lung III S. 48 angeführt, da es im Jahre 1078 an das mo-nasterium novum in Paderborn kam. In dem von Harz-heim angeführten Crombach'schen Verzeichniss fehlen Negerund auch Yflepe.
6. — Overenkirgin mit einer uralten unter demPatronat der h. Gertrudis stehenden Pfarrkirche. Von derhier gelegenen Burg Nordena stammten die Edelherren vonGrafschaft. Der Abt belieh 1441 die Herren von Nor-dena mit dem Patronat der Pfarrkirche, das ErzbischofSalentin von Isenburg 1573 nach Aussterben des alten Ge-schlechts an den Freiherrn Caspar von Fürstenberg über-trug. (Kampschulte.)
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8. — Lene, an demLenneflüsschen gelegen, steht imLib. val. ohne Angabe des Einkommens, wahrscheinlichweil man kaum eine Kenntniss dieser entlegenen Ortschafthatte, wenngleich schon um 1301 ein viceplebanus Johannesin Lene vorkam.
9. — Overhundene. Oberhunden lag in der Frei-grafschaft Hundemen, welche von den Vögten von Elspean die Familie von Fürstenberg kam, die hier noch immereinen sehr ausgedehnten Grundbesitz hat.
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*) Seibertz, Bl. z. n. Kunde Westfalens. 1866. Nr. 11.
Binterim nnd Mooren, Erzdiöeese Köln I.
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