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Liber valoris. — Decania Medebacensis.
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Grenze des Erzstiftes im Anschluss an das Decanat Mede-bach noch weiter nach Osten und umfasste die beidenPaderborner Archidiaconate Haldinchusen und Horhusen.Die darin gelegenen Pfarreien wurden von kölnischer Seitemit besonderer Vorliebe als nullum decanum habentes be-zeichnet. Wenngleich über die geistliche Zugehörigkeitzu Paderborn eigentlich keine Zweifel hätten bestehendürfen, so erhoben sich doch in Betreff dieser Kirchenhäufige Streitigkeiten zwischen Köln und Paderborn, ge-stützt durch den Umstand, dass die eximirte Cistercienser-Abtei Bredelar immer nach Köln zuneigte.
1.
xij m.
2.
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3.
XXX s
4.
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5.
nj m.
6.
XXX s
7.
XXX s
8.
S.S.
§.5.Decania Medebacensis.
Medebach
Munden
Merkelinchusen
Tuscane
Grumenbach
Develde
Dudinchusen
Eype
xiiij s. iiij d.vjs.iijs.vjs.iiij s. x d.iijs.iijs.xij d.
Erläuterungen.
Das Decanat Medebach bildete den östlichsten Aus-läufer der Erzdiöcese; deshalb wurde seine Verbindungmit dem Süderland nur durch die Decanate Wormbachund Meschede vermittelt. Es lag an den Quellen derRuhr und der Ork, theils auf sächsischem, theils auffränkischem Boden. Ein Theil gehörte zu Westphalen,ein anderer zu Waldeck und ein dritter gar reichte in dieTerritorien des Bischofs von Paderborn und des Erzbischofsvon Trier. Ursprünglich scheint es unter der Archidiaconal-gerichtsbarkeit des Domprobstes gestanden zu haben, einVerhältniss, das sich änderte, als im ersten Viertel des