Die Grafschaften Mark und Limburg.
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der Soester Fehde eroberten Schlösser Bilstein und Frede-burg, die nach der Seybertz'schen üynastengeschichte wahr-scheinlich in ältesten Zeiten mit Waidenburg zusammen-gehört hatten. Diese kleinen Erwerbungen traten abervollständig in den Schatten gegenüber dem Verluste vonSoest und der Soester Boerde. Der Erzbischof Dietrichvon Mors musste im Frieden von 1449, welcher der fürKöln so unheilvollen Soester Fehde ein Ende machte,diesen ältesten Besitz der Kölner Kirche, der noch ausder Dagobert'schen Schenkung herrührte, an den Grafenvon der Mark überlassen.
Mit dieser glänzenden Erwerbung war die GrafschaftMark zum Abschluss gelangt. Aus kleinen Anfängen warsie erstanden, aus dem Bau der Burg Altena (1152), dendie Abkömmlinge der Vögte von Deutz, die spätem Grafenvon Altena auf dem Wolfseck an der Lenne errichtethatten. Graf Adolph III. erbaute dann auf dem zweitendurch Graf Friedrich 1. gegen Ende des 13. Jahrhundertserworbenen Hof Mark die nachherige Hauptstadt Hamm,ohne dass indessen damals schon die beiden Burgen ineiner Hand vereinigt waren. Graf Adolph III. erhöhtedie Macht seines Hauses dadurch beträchtlich, dass er diejungen Grafen von Isenburg, die Söhne des 1226 hinge-richteten Grafen von Isenburg ihrer Güter beraubte, diesie in Schwerte, Halver, Kirspe, Hattingen, Unna, Blanken-stein und im Bereiche der zerstörten Burg Nienbrüggebesassen. Kriege, Kauf und friedliche Verträge ver-grösserten den Besitz der märkischen Grafen immer mehr,denn von Köln erhielten sie Schwelm, Hagen und Bochum;vom Edelherrn zu Volmestein: Volmestein, Lünen, Herdikeund Haspe; von dem zum Sprengel Münster gehörendenKloster Marienfeld erwarben sie Rhynern und Uentrop;von Dortmund einen Theil des Kirchspiels Mengede mitIckeren; vom Reich Brakel und Westhofen, endlich noch1445 von den Grafen von Lippe die Hälfte von Lippstadtnebst dem dazu gehörigen Gebiet. Damit hatte das mär-kische Gebiet eine Grösse von 48 Quadratmeilen erreicht.
Die Söhne des hingerichteten Mörders des heil. Engel-bert bauten sich auf ihrem ihnen übrig gebliebenen Besitz,der etwas über zwei Quadratmeilen umfasste, eine neueBurg zu Limburg a. d. Lenne, zu der neben der OrtschaftLimburg noch Elsey, Lethmathe, Ergste, Hennen, Oestrichund Berchum gehörten. Die höchste Gerichtsbarkeit blieb
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