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Liber valoris. — Decania Seyflicensis.
Landstriches Nymwegen — Decanatus Neomagensis —dem Decanat den Namen verlieh.
Nach der Angabe der Bulle Regimini universalis vom7. Aug. 1561 bestanden damals in dem Decanat Zyfflichfolgende Kirchen und Kapellen, die wir in ihrer stellen-weise fehlerhaften Schreibweise so anführen, wie Habetssie Bd. IL S. 48 seiner Geschiedenis van het BisdomRoermond nach dem Originaltext wiedergegeben hat:
Nijmwegen, Op., Millingare (Millingen), Oey (Ooy),Opburgh (Ubbergen), Beeck, Groesbeeck, Hoemen (Heumen),Maiden, Overasselt, Hatert, Hees (bij Neerbosch), Vurd(Weurt), Neer-Asselt, Balgoyen (Balgoy), Wycken (Wychen),Nysterick (Niftrick), Luer (Leur bij Hernen), Appelteren(Appeltorn), Burgharen, Houmeer (Holtmeer bij Horssen),Maesboemel, Oyen, Alphen, Drumeel, Putelick, Wamel,Leuwsen, Offerden (Afferden in het Maas-Waalsch), Druden,Middelaer, Dest (Deest), Winssen, Venetgen (Persingen?),Ewyck, Oelenburgh (Uölenburg, Kasteel bij Ewyck?)Dodendael, Boninghe (Benningen), Blankenborgh, Kasteelbij Benningen.
Wir haben schon früher gesehen, dass hier einstensdie Sitze der Menapier, später die der dorthin verpflanztenSigambrer waren. Einen kleinen Theil des Ufers hattendie Bataver inne. „Batavi non multum ex ripa sed insulamRheni amnis (die Betuwe in der Utrechter Diöc.) colunt",sagt Tacitus. Der östliche Theil des Decanats wareine Fortsetzung des Düffelgaues, der wie Dederich*)nachgewiesen hat, ein Untergau des Attuariergaues war,während der grössere westwärts gelegene Theil unzweifel-haft zum Grau Batua gehörte. Ein Theil des Gaus Batuagehörte aber zu Utrecht; er bildete ein eigenes Decanat,das nicht nur die Ober-Betuwe vollständig, sondern auchnoch in der Nieder-Betuwe die Pfarrkirchen von Zand-wyck, Uchten, Maurick, Lyenden, Huesden, Kesteren, Eck,Echtolt, Ysendoorn, Ingen und Docynweert umfasste.
Bei Regino von Prüm liest, man wenigstens Niomagain Batua. — In dem Schenkungsbriefe des Königs Theo-dorich I. vom Jahre 673 für das Kloster St. Vedastusheisst es: In Batua Rexnam Wolfarem cum capella Rothem.(Lib. I. dipl. belgic. Miraei Cap. IV. fol. 126 edit. Foppens.)
*) Geschichte der Römer und der Deutschen am Niederrhein 1854.S. 187.
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