Die Pfarrkirchen der Stadt Köln.
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Stadt. Dies war aber kein AusEuss seiner Archidiaconal-Gerechtsame, sondern vielmehr ein Ueberbleibsel seinesehemaligen Collationsrechts, das ihm als Pastor primitivuszukam.
Am Aschermittwoch kam der Stiftsdechant von Bonnnach Köln, um im Dom die Asche zu segnen. Die Plebanivon s. Laurentius, Martin, Alban und Columba trugen beiden Rogate-Processionen den Stab des hl. Petrus (Memorien-buch S. 38).
Gleichzeitig mit jenen Pfarrgemeinden oder zum Theilnoch vor ihnen bildeten sich solche in den Stiftern(Klöstern), welche um Köln lagen. So die Pfarre zu St.Gereon, die später in die St. Christophskirche verlegt wurde,zu St. Severin, zu St. Cunibert, zu den h. Aposteln;und als der Raum zwischen diesen und den Mauern deralten römischen Kolonie angebaut wurde, entstanden auchvor und nach die dortigen Pfarrkirchen zu St. Johann,St. Lupus, St. Paulus, Marien-Ablass. Auch über dasAlter der meisten unter diesen liefert Gelenius zuverlässigeNachrichten, aber nicht nur höchst unwahrscheinlich,sondern offenbar irrig ist die Behauptung, dass die altenPfarrkirchen in der Römer-Kolonie schon vor Gonstantins.Zeiten Pfarrkirchen waren.
Der Pfarrgottesdienst der jetzt abgebrochenen KleinSt. Martinskirche ist nach St. Marien in Kapitol verlegt.St. Brigiden existirt nicht mehr. Pfarrkirche ist jetzt wie-der Gross St. Martin.
Ueber den Ursprung der noch bestehenden Pfarrkirchezu St. Alban weiss man nichts Zuverlässiges. St. Laurenzist abgebrochen. Die Pfarrkirche ist jetzt im hohen Dome.Die Geschichte der Entstehung ist unbekannt, das nämlichegilt von der noch als Hauptpfarrkirche bestehenden S t.Columba-Kirche. St. Peter ist ebenfalls eine Haupt-pfarrkirche.
Von ihr scheint Regino in seiner Chronik ad. ann. 869(Tom. I. Monument. Germ. hist. fol. 581) Meldung zuthun, wo es heisst: Rex Hilduinus abbatem Coloniae Agrip-pinae praeponere studens, fecit eum a Prancone episcopoTungrensis dioecesis in aquis palatio ordinari presbyterumad titulum sancti Petri praedictae metropolis.
Der Plebanus ad s. Columbam war summus poeni-tentiarius. Vielleicht fuhrt dieser Umstand auf den Ur-
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