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Die geschichtliche Grundlage der Erzdiöcese
Köln.
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tisch mit den Eburonen angesehen werden. Derselbe Ver-schmelzungsprozess dehnte sich auf die ripuarischen Stämmeaus, als die fränkische Herrschaft des Königs Siegbert inKöln aufgehört hatte. Von jetzt gingen viele Freie- vomRhein an die Ufer der Somme, der Oise und der Loire, umvon dort aus ihre am Niederrhein gelegenen Besitzungen zurStiftung von Kirchen und Klöstern zu verwenden, wie unszahlreich erhaltene Urkunden noch immer beweisen Mitder durch Chlodwig begründeten Einheit der fränkischenKönigsmacht tritt der Unterschied zwischen Saliern undRipuariern immer mehr zurück, um in der Karolingerzeitmit der Hereinziehung der ostgermanischen Stämme in dasBereich der fränkischen Macht der Bezeichnung — freilichin einem weiteren Sinne — von Neustrien und Austrasien
Platz zu machen.
Es bleibt uns nur noch übrig, kurz die Veränderungenanzudeuten, die das Süderland in Folge des Abzugs der40,000 durch Augustus auf das linke Ufer des Niederrheinsverpflanzten Sicambrer erleiden musste. In die leer gewor-denen Sitze drangen von Osten die Marsen, von Süden dieCherusker, um sich bald mit den Besten der zurückgeblie-benen Sicambrer zu verschmelzen. Die alten Bundesgenossender Sicambrer, die an der Lippe wohnenden Bructerer, derenName noch so lange im Pagus Boroctra fortlebte, unter-hielten auch zu den neuen Eingewanderten ein freund-schaftliches Verhältniss. Zu diesen Völkerschaften, dieihrem innersten Wesen nach fränkisch waren, trat bald einanderer germanischer Volksstamm, die Sachsen. Sie kamenaus der jütischen Halbinsel über die Elbe. Ihre Sitzewurden westlich von den Friesen, östlich von den Slavenbegrenzt. Indem sie sich immer weiter nach Südwest vor-schoben, kam es Anfangs zu erbitterten Kämpfen mit denChamaven und Bructern. Bald indessen trat ein fried-liches sogar freundschaftliches Verhältniss nicht blos zudiesen eben erwähnten Stämmen, sondern auch zu den mehrsüdwärts im Süderland wohnenden Stammesverwandtenein. Die neuen Ankömmlinge, die Sachsen, waren es,welche den verschiedenen Stämmen den gemeinsamenNamen aufdrückten wie die Franken es bereits im Westengethan hatten. Während der Kitt des fränkischen Völker-bundes der gemeinsame Hass gegen die Römer bildete, wardas Bindeglied dieser mehr ostwärts wohnenden Völker-stämme neben der Gemeinsamkeit der Sitten und des heid-
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