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schön in einer am 24. August in obsidione Wizense aus-gestellten Urkunde Philipps Zeuge ist (reg. imp. 85). Nunhat aber Heineuiann, Pfalzg. Heinrich p. 108 meines Er-achtens überzeugend nachgewiesen, dass mit dem dort vor-kommenden Henricus dux Saxoniae unmöglich der BruderOttos, sondern nur der Sohn des Herzogs Bernhard vonSachsen, Heinrich v. Anhalt, gemeint sein kann. Damitwird dieses Hauptargument hinfällig; aber auch die andereBemerkung Winkelmanns, dass Philipp unmöglich nach derUnterwerfung Thüringens zuerst nach Böhmen, dann nachGoslar gezogen und doch schon wieder am 11. Novemberin Koblenz gewesen sein könne, ist kein Beweis dafür, dassim Herbste ein Zug nach Goslar überhaupt nicht stattgefundenhat. Allerdings wäre die Zeit zur Ausführung all dieser Angele-genheiten ziemlich knapp bemessen gewesen, aber nach meinemDafürhalten ist man gar nicht gezwungen, einen KriegszugPhilipps nach Böhmen anzunehmen; denn da die einzige Quelle,die darüber berichtet, die Cont. Admunt. M. G. 9, p. 590nichts davon weiss, dass bereits während der BelagerungWeissensee's durch Philipp Ottokar diesem gegenübergestanden,es aber vorgezogen hatte, sein Heil in der Flucht zu suchen,wobei er bis an's Pichtelgebirge von den nächsetzenden staufi-schen Reitern verfolgt worden war, so wird man auf ihre ver-einzelt stehende Notiz nicht viel geben, ihren Zug nach Böhmenvielmehr als eine Verwechslung mit den eben geschildertenVorgängen betrachten dürfen. Doch mag dem sein, wie ihmwolle, ausschlaggebend für meine Behauptung, dass Heinricherst auf einem zweiten, nach dem thüringischen Kriege ge-schehenen Zuge Philipps gegen Goslar zu diesem übergetretensei, ist folgender Grund: Als Papst Innocenz am 29. Okto-ber 1204 den Kölnern auf ihre Klagen über den in Aussichtstehenden Abfall Adolfs antwortete, wusste er noch nichtsvon einem Uebertritte Heinrichs, ja er nennt ihn noch seinengeliebten Sohn und thut überhaupt so, als wenn derselbenoch der treueste Anhänger seines königlichen Bruders wäre(reg. de neg. imp. no. 113). Nun können aber die Gesandtender Kölner nach dem Datum des päpstlichen Antwortschreibens