Sohn Adolfe HL von Berg, war bereits zu Lebzeiten seinesVaters abgefunden worden und halte die östlichen, zu beidenSeiten der Ruhr gelegenen Gebiete erhalten, während dieStammutter am Rhein und mit ihnen der Name des Ge-schlechts nach des Vaters Tode auf den jüngeren BruderEngelbert forterbten. Zur Unterscheidung von dieser jüngerenbergisehen Linie nannte sieh Eberhard seit 1101 comes deAltena, nach der Burtr 'Altena an der Lenne, und wurde soder Stiller des Seitenzweiges Altena-Berg. 1 )
Seine Gattin, Adolfs Müller, isl vielleicht Margareta,eine Tochter des Grafen Wilhelm v. Jülich. 2 ) Adolf halte.
gen des dritten lateranischen Konzils vom Jahre 11(17 zum Arehidiakonnte25 Jahre erforderlich waren, und bei Adolf nichts auf einen, defectusaetalis hinweist, so haben wir einen terminus ante quem gewonnen;Adolf war damals (1182) mindestens 25 Jahre alt, d. h. nicht- nach1157 geboren. Damit würde
2. recht gut übereinstimmen, dass er bei seiner Wahl zum Erz-bischof jung genannt wird. 30 Jahre sollte nach den Bestimmungendesselben Konzils ein Bischof zählen, und Adolf wäre, wenn 1157 ge-boren. .'30 Jahre alt gewesen, also verhältnismässig sehr jung.
3. Adolfs ältester Bruder kommt urkundlich zum ersten Male ineiner Urkunde Kaiser Friedrichs t. vom 1. August 1167 vor als Arnoldus,Blius comitis Bverhardi de Altena (Lac. I, no. 420), führt also noch nichtden Grafentitel und kann kaum älter als 15 Jahre gewesen sein, wäremithin nicht, vor 1152 geboren; da aber zwischen ihm und Adolf, derwahrscheinlich schon deshalb, weil er dem geistlichen Stande bestimmtwurde, der jüngste war, noch ein Bruder Friedrich stand, so kann dasGeburlsjahr Adolfs auch nicht viel früher als 1157 fallen.
') Als Sohn Adolfs von Berg erscheint Eberhard Acta Acad. Fa-lat. I, 244, als comes de Berge Lac. I, 257, comes de Altena nennt ersich zuerst Kremer: Akademische Beiträge zur Jülich-Bergsehen Gesch.H, 223; seine Söhne Arnold und Friedrich lernen wir kennen aus Lac.I,no. 42ß u. Seibertz; Westfälisches Urkdb.. 1, 88; beide erwähnt Adolf:ils seine Brüder Lac. T, no. 559, IV, no. (143. Von den erzählendenQuellen nennt Albericus M. G. Ss. 23 p. 875 Adolf den Sohn Eberhardsund den Bruder Arnolds und Friedrichs.
2 ) Gleichzeitige Quellen erwähnen den Namen von Adolfs Muttergar nicht, und auch in den Urkunden kommt derselbe nicht vor; erstdie chronica comitum et principuin de Clivis et Marca, Gelriae, Juliaeet Montinm etc. (Seibertz; Quellen z. westf. Gesch. 11, 174. 183), welche