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Es ist stark betont worden, daß die Italien.' und die Kaiserpolitik diedeutschen Könige den großen Aufgaben in Teutschland und an seinenGrenzen entzogen habe. Man kann dem weitgehend zustimmen, wennes auch eine Rechnung mit vielen Unbekannten bleibt. Der deutscheKönig war an sich schwer belastet, es traf ihn eine Aberlast. And nundie Ostpolitik, die Aufgabe, mit der deutschen Kolonisation die staat-liche Organisation nach Osten vorzuschieben, sie von Reichs wegenzu leiten. Für die Ottonenzeit fehlte noch der Menschenüberschußdazu, er fand in den deutschen Riesenwäldern noch rottbaren Vodengenug. And hätten später slawische Fürsten die ihnen wegen ihrertechnischen Überlegenheit willkommenen Deutschen so stark herange-zogen, wenn ihnen eine deutsche Oberhoheit auf dem Fuße zu folgengedroht hätte? Mangelndes Interesse an der Kolonisation beherrschtmindestens nach Lothar von Supplinburg die Neichspolitik.
Im ganzen war das Kaisertum, mochte es ein Mitteleuropa ge-schaffen, mochte es das Zusammenwirken germanischer und roma-nischer Völker in einem Verbände zum Teil erreicht haben, eineHypothek, die auf das Reich geladen war, eine ruhmvolle Last voll,von Zauber, aber auch voll von Gefahren.
7. Angliederung des Königreiches Burgund. Seine Auflösung
Wesensart des Neich es. Das Arelat. Die savoyischen Lande.
Nordwestburgund. Kleinburgund. Rektorat. Auflösung.
Anschluß an das deutsche Neich, an die Eidgenossenschaft.
Endlich verbleibt nichts beim deutschen Neiche
Das Königreich Burgund, das von dem französischen Kronlehen,dem Herzogtum Burgund genau zu unterscheiden ist, fiel 1032 andas deutsche Königtum. Dieses trat in das persönliche Erbrecht deskinderlos verstorbenen Kaisers Heinrich II. ein. Doch ist das nichtder alleinige Grund der Angliederung. Mindestens über Teile desburgundischen Raumes hatten die Liudolfinger als deutsche Könige,dann auch unter Einfluß des Kaisertums ein Protektorat ausgeübt,das vielleicht eine rechtliche Grundlage hatte. 1032 wurde Burgundnicht wie einst Lotharingien dem deutschen Neiche zugeschlagen,sondern aus der Zweiheit, deutsches und italienisches Neich, wurde
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