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4 8. Abhandlung: August Schulte.
Aber hat denn der Bauherr keine Wünsche, keine Bedürf-nisse und keine Notwendigkeiten, die der Architekt zu berück-sichtigen gezwungen wurde? Von selbst wurde ich auf dasGebiet der Architekturgeschichte getragen, das ich seit 1886nicht mehr gepflegt hatte. Das greift ja freilich über dieständegeschichtlichen Fragen hinaus. Die Forschungen selbstwill ich an anderm Orte vorlegen 1 ), in einem kurzen Ab-schnitte jedoch die Ergebnisse einfügen.
Den politischen Beziehungen der außerhalb Kölns wohnen-den Adligen und Landesherren zur Stadt bin ich nicht nach-gegangen. Die politische Geschichte mit all ihren Verträgen,ihren Kämpfen und ihren Friedensschlüssen zu fördern habeich mir nicht als Aufgabe gestellt.
Anfangs hoffte ich den Stoff in einer leicht lesbaren Ab-handlung zusammenfassen zu können, allein, da so vieles zuuntersuchen und festzustellen war, wurde aus dem Vortrageeine Untersuchung und mußte es werden. Auch in Zukunftwird die schwer gelehrte Arbeit nicht umgangen werden können.
a ) Meine Abhandlungen „Die Anfänge des Dombaues von Köln 1247und 1248" und „Zur Geschichte der Grundrißbildung deutscher Stiftskirchenin vorgothischer Zeit. I. Über die Bedingungen für den Grundriß vonStifts- und Klosterkirchen im Mittelalter. II. Der Jungfernchor in denmittelalterlichen Frauenstiftern. III. Geschichte der Ostchoranlagen derKölner Stiftskirchen, vom Standpunkt der Bauherrn aus beurteilt" hoffeich bald in kunstgeschichtlichen Zeitschriften vorlegen zu können.
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