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2 (1760)
Entstehung
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124
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Eilftes124weiter nichts, dann einen Verzicht, wie er beyadelichen Töchtern gewöhnlich, und in hiesi-Landen üblich, thun wollen; zumalen mancher Worte sich nicht bedienet, noch dasWerk in Form, und auf Art eines VerzichteMeyschrieben haben würde, wann dabey dienung gewesen wäre, einen wahren Ueb-trag, Theilung, oder Verkauf derUebertheils abzuhandeln und zu schliessen.dies spricht die Grösse des Heyraths-nings die End=Urthel aus, und entscheideteinigganze Sache dergeſtallt, daß keinZweifel mehr übrig bleibet.15.§.Betrachtet man nemlich, daßTochter Maria Agnes, welche zur Zeit-noch alle sechs Kinder im Leben waren,wannrathet, und welche auf den Fall,vier Brüder ohne Leibes=Erben versterbenten, den ledigen Anfall, oder ihr ErbsaRecht sich ausdrüklich vorbehaltenbekommtGoldgulden zur Heyraths=GabeErinnert man sich, daß nach Zeugniß desvon LUDOLY observ. Forens. Part.obs. 290.der Goldgulden damahls, nemlich vomKr.1623 bis 1667 zu ein Gulden 44gen, oder (wie vorbelobter21. 4von LUDOLF in Comment.V. p. m. 207.meldet) altem Herkommen zufolgeLanden zu 126. Kr. gerechnet, und aus