Vorrede.beschädiget, und beeinträchtiget zu seyn,er bildet sich, weiß nicht was für Uebelvor, die ihme von der nemlichen Seiteannoch zustossen könnten. Um also dieGefahr abzuwenden, und sich sicher zustellen, ist kein besseres Mittel, als dieVerfolgung, erdenklich. Hier stehet dem-nach ein dummer Schriftgelehrter widerden Verfasser auf, er beschuldiget dieSchreibart einer Ketzerey an, und prä-et denen Ungelehrten ein, daß sie sichfür solchem Gift mit aller Sorgfalt zuhüten hätten. Dorten rupfet ihme (wieeinstens einem Cammergerichts=Bey-sitzern wiederfuhre) ein neumodischerund halbwitziger Weltweiser vor: Es wä-seiner Sachen nicht, Bücher zu schrei-en, er möchte nur seine Amtsgeschäf-verrichten, dieses wäre viel geschei-und vernünftiger, als mit demceiben die Zeit verderben. Hier klagetder fröstige Sittenrichter an, daßDenkensart zu frey, und aus-weisend seye. Dorten donnert undet der pedantische Rechtsgelehrteaber die ohngewöhnlichen Meynungen,und den allzudreisten Geist. Hier fassetfalsche Staatsmann wider ihn denSchluß)( 4
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